Wer sich mal so richtig mies fühlen will, macht einfach folgendes:
1. Schaff dir ein Kind an, obwohl du von der ersten Euromillion noch ziemlich weit entfernt bist.
2. Geh arbeiten, bevor dein Kind studiert.
3. Geh 10 Tage in Folge arbeiten und gestalte die Betreuung dadurch unübersichtlich. Gerne helfen dir dabei ein Vater, eine Großmutter und der Kindergarten. Somit ist sicher gestellt, dass du vom Tagesablauf deines Kindes nichts erfährst und dir auch sonst niemand wichtige Informationen übermittelt.
4. Lausche nachts dem Husten deines Kindes.
5. Wiege dich in der trügerischen Gewissheit, dass es zwar nicht gut klingt, aber sicher nichts schlimmes ist. Immerhin hast du keine Rückmeldung über Fieber oder sonstige Probleme. Und das es so brodelt kommt hoffentlichhoffentlichhoffentlich von etwas Schleim, der dumm liegt. Immerhin ist das Kind gegen Pneumokokken geimpft.
6. Komme heim und höre, dass im Kindergarten von schwerem Husten, der vom Mittagsschlaf abhielt und Fieber gesprochen wurde. Entspanne dich wieder, wenn von sensationellen 37,2°C berichtet wird.
7. Gehe trotzdem wie geplant zum Arzt, da der Hustensaft letztens vom Kind aus der vollen Flasche trotz Kindersicherung auf dem Teppich verteilt wurde.
8. Mache beim Kinderarzt folgende Entdeckungen:
a) überlange, dreckige Fingernägel; teils eingerissen *schluck*;
b) dreckige Ohren;
c) Haarknötchen am Hinterkopf;
d) Essensreste und -flecken auf sämtlichen Kleidungsstücken;
f) kein frisches Kinderarzt-Untersuchungsliegen-Unterleg-Handtuch sondern
nur die wickeltascheneigene Wickelunterlage mit Flecken unklarer Herkunft;
g) Kind hat mittlerweile definitiv ordentlich Fieber, dass du dort aber nicht
messen kannst -ohne Thermometer;
h) dein Kind ist so fertig mit der Welt, dass es auf jede Frage oder Aussage mit
einem lauten und gnatzigen "Nee!" antwortet;
i) bemerke, wie sehr du dich schämst;
9. Erfahre in der Apotheke, dass deine Krankenkasse die Ausleihgebühr des Inhalators nicht übernimmt.
10. Fahre mit dem Kind die hypersuperlichtgeschwindigkeitskurze Strecke* heim. Nur um dort fest zu stellen, dass das arme kranke Häschen eingeschlafen ist.
11. Höre dir das Weinen deines kranken und völlig übermüdeten Kindes an, dass vor lauter Husten nur in 10 Minutenabschnitten schläft.
Bei Bedarf verschenke ich gerne meine miesen Karmapunkte. Ich würde notfalls auch gegen positives Karma tauschen. Bedarf, irgendjemand?!
___
*Die Strecke zu fahren, dauert kürzer als das lange Wort.
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Freitag, 13. November 2009
Rabenmutter
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Samstag, 31. Oktober 2009
Das hoffentlich perfekte Geschenk wurde gefunden!
Gott sei Dank! Heute morgen kam der Geistesblitz: ein digitaler Fotorahmen. Ewig das Gejammer über Bilder, die sich meine Mutter ja (angeblich!!!) nie ansehen könnte.* Ha, vorbei! Jetzt bekommt sie regelmäßig Updates und kann sich ihre eigene Diashow gestalten. Ich freue mich schon auf ihr Gesicht. Gekauft wurde übrigens der Intenso Photoartist 7". Ich binde mal ein Foto ein, weil ich den so schick finde. Hoffentlich hat Intenso nichts dagegen. Falls doch: bitte kurz melden. Aber bitte nicht sofort per Anwalt, wie gewisse andere Firmen dies, wie man so hört, tun. ;)
Und beim Blumenladen meines Vertrauens habe ich noch einen wunderschönen Blumenstrauß binden lassen. Kostet zwar gefühlt meist etwas mehr, sieht aber auch irre gut aus. Ich hätte ja auch bei Pflanze5000 2 oder 3 Sträuße Rosentulpennelken und Grünzeug kaufen können. Nur irgendwie sieht das dann immer so aus wie: "Katja stellt 3 Sträuße in eine Vase." Eben langweilig. Und wie lautete nochmal der Spruch über Floristen? Richtig: "NurFriseureFloristen können, was FriseureFloristen können!" :D
Später noch schnell bei Mövenpick einen Tisch für morgen früh bestellen. Falls das nicht klappt, gehen wir eben abends dort speisen. Mal schauen.
Ich freue mich!
*: Eigentlich hätte sie nämlich gerne einmal im Monat einen Schwung "echte Papierbilder" zum selbst angucken und herumzeigen. Sie liebt ihren Enkel eben... <3
Und beim Blumenladen meines Vertrauens habe ich noch einen wunderschönen Blumenstrauß binden lassen. Kostet zwar gefühlt meist etwas mehr, sieht aber auch irre gut aus. Ich hätte ja auch bei Pflanze5000 2 oder 3 Sträuße Rosentulpennelken und Grünzeug kaufen können. Nur irgendwie sieht das dann immer so aus wie: "Katja stellt 3 Sträuße in eine Vase." Eben langweilig. Und wie lautete nochmal der Spruch über Floristen? Richtig: "Nur
Später noch schnell bei Mövenpick einen Tisch für morgen früh bestellen. Falls das nicht klappt, gehen wir eben abends dort speisen. Mal schauen.
Ich freue mich!
*: Eigentlich hätte sie nämlich gerne einmal im Monat einen Schwung "echte Papierbilder" zum selbst angucken und herumzeigen. Sie liebt ihren Enkel eben... <3
Sonntag, 7. Juni 2009
Laufstrecke: 1 km
Der Kleine ist ja bekanntermaßen sehr bewegungsfreudig. Heute hat er aber wirklich alles gegeben. Bei Spaziergang ist er etwa einen Kilometer ununterbrochen gelaufen! Ich finde das beachtlich. Immerhin ist er knapp 1 Jahr und 5 Monate alt. Wir haben uns eben unterhalten, wie lange er heute lief. Da lag es ja nahe, bei Google nach der ungefähren Wegstrecke zu schauen.
Stolz. Ich bin sehr stolz!
Stolz. Ich bin sehr stolz!
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Donnerstag, 9. April 2009
Hätte jetzt auch nicht sein müssen!
Gründonnerstag ist hier ein Tag der Besorgungen und Erledigungen gewesen. Den Anfang machte ich.
Zuerst ein Anruf bei einer Kita, um zu erfragen, ob wir (noch) einen Platz hätten. Negativ! Schade... Der Kleine wurde schon mit leckerem Quark beglückt, während ich mich startklar machte. Irgendwie hatte er eine kleine Laufnase.
Dann zu meiner Firma, um den Bescheid für die Kita unterschreiben und abstempeln zu lassen. Dort ranzigen Kommentar vom Chef eingefangen, warum ich den ganzen Weg für einen popeligen Stempel fahren würde. Außerdem wurde ich gefragt, ob man sich auch nicht verguckt hätte. Ich stünde gar nicht zur Verfügung am Wochenende? Nein, ist doch Ostern, ihr Lieben! *augen verdreh*
Kurzer Zwischenstopp beim Räumungsverkauf im Superteuerluxusmarkenkinderklamottenladen. Dort den Umsatz erhöht. Allerdings nur minimal. Auch aus Mitleid kaufe ich weder überteuerte Kleidung, noch Kleidung, die erst in 1,5 Jahren passt.
Auf zum Lebensmitteldiscounter. Großeinkauf. Ja, ich weiß, dass übermorgen die Läden geöffnet sind. Trotzdem, falls einkaufen nun doch verboten wird: wir sind gerüstet. Auch existentiell wichtige Dinge, wie P.attex-Klebepunkte für Poster nennen wir jetzt unser Eigen.
Zu Hause schon wieder(!) Nase putzen. Liste der Dinge, die ich vergaß, schreiben. Kind spielplatztauglich machen. Mann zum Laden schicken. Zu meiner Verteidigung: er wollte das so. Angeblich wollte er Überraschungen kaufen. Tss!
Spielplatz: Nase putzen, Gesundheit wünschen, Nase putzen. Richtig! Der arme Zwerg ist richtig doll erkältet. Schade nur, dass er seinen Durchfall noch nicht richtig auskuriert hatte. Nun hat oft die Hosen voll, wenn er niesen musste. Ich finde das sehr ätzend, dass mein Kind dauerkrank und balß ist. Ich hätte ihn gerne mal wieder völlig gesund und auf Zack erlebt. in der letzten Zeit ist er meist müde, maulig und schlapp. Aber der Ausgleich sind die beiden Backenzähne auf der linken Seite. Einer oben und einer unten. Kommen die nicht eigentlich erst später?!
Zuerst ein Anruf bei einer Kita, um zu erfragen, ob wir (noch) einen Platz hätten. Negativ! Schade... Der Kleine wurde schon mit leckerem Quark beglückt, während ich mich startklar machte. Irgendwie hatte er eine kleine Laufnase.
Dann zu meiner Firma, um den Bescheid für die Kita unterschreiben und abstempeln zu lassen. Dort ranzigen Kommentar vom Chef eingefangen, warum ich den ganzen Weg für einen popeligen Stempel fahren würde. Außerdem wurde ich gefragt, ob man sich auch nicht verguckt hätte. Ich stünde gar nicht zur Verfügung am Wochenende? Nein, ist doch Ostern, ihr Lieben! *augen verdreh*
Kurzer Zwischenstopp beim Räumungsverkauf im Superteuerluxusmarkenkinderklamottenladen. Dort den Umsatz erhöht. Allerdings nur minimal. Auch aus Mitleid kaufe ich weder überteuerte Kleidung, noch Kleidung, die erst in 1,5 Jahren passt.
Auf zum Lebensmitteldiscounter. Großeinkauf. Ja, ich weiß, dass übermorgen die Läden geöffnet sind. Trotzdem, falls einkaufen nun doch verboten wird: wir sind gerüstet. Auch existentiell wichtige Dinge, wie P.attex-Klebepunkte für Poster nennen wir jetzt unser Eigen.
Zu Hause schon wieder(!) Nase putzen. Liste der Dinge, die ich vergaß, schreiben. Kind spielplatztauglich machen. Mann zum Laden schicken. Zu meiner Verteidigung: er wollte das so. Angeblich wollte er Überraschungen kaufen. Tss!
Spielplatz: Nase putzen, Gesundheit wünschen, Nase putzen. Richtig! Der arme Zwerg ist richtig doll erkältet. Schade nur, dass er seinen Durchfall noch nicht richtig auskuriert hatte. Nun hat oft die Hosen voll, wenn er niesen musste. Ich finde das sehr ätzend, dass mein Kind dauerkrank und balß ist. Ich hätte ihn gerne mal wieder völlig gesund und auf Zack erlebt. in der letzten Zeit ist er meist müde, maulig und schlapp. Aber der Ausgleich sind die beiden Backenzähne auf der linken Seite. Einer oben und einer unten. Kommen die nicht eigentlich erst später?!
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Mittwoch, 8. April 2009
Wie heißt sie denn?
Unser Sohn(!) hat ja passend zu diesem Spieler einen schicken Fischerhut bekommen. Seit neuestem liebt er ja Hüte. Wenn er eine Mütze zu fassen bekommt, versucht er immer, sie sich aufzusetzen. Das klappt nun leider überhaupt noch nicht. Aber wenn ich ihm sein neues stylishes Hütchen aufgeschraubt haben, läuft er laut kichernd und gackernd zum Spiegel. Dort bewundert er sich hingebungsvoll und lange. Bittet man ihn: "Geh doch mal zum Papa und zeig ihm deinen schönen Hut!", läuft er so schnell er kann zum Vater und zeigt auf seinen Kopf. Also: ohne Hut geht mein Kind freiwillig nicht vor die Tür.
Mit dem Hut in diesem Muster jedoch wurden der Vater (und die schwer entsetzte Oma) schon angesprochen, was "für eine kleine Süße" das im Wagen/auf dem Spielplatz sei. Beim Vater wirklich mit dem klassischen Dialog: "Och, ist die Kleine niedlich. Wie heißt sie denn?" "B.!" (Bitte mal klassischen Jungennamen gedanklich einfügen!) Betretenes Schwiegen beim Fragensteller. Nachdenklicher Blick des Vaters.
Was mich ja wieder darauf bringt, das offenbar typische Jungsfarben auch dieses Jahr wieder nur die folgenden sind: popelgrün, schlammfarben, matschbraun, gewitterblau, senf, gras, ocker und khaki. Würg! Danke, liebe Bekleidungsindustrie. Ich wollte eigentlich nicht sofort schwerste Depressionen entwickeln beim Wickeln!
Allerdings gefallen mir die weiblichen Alternativfarben auch nicht besser: pink, rosa, violett, lila oder knallig kirschrot finde auch oft übertrieben. Vor allem, wenn sie alle zugleich getragen werden.
Mit dem Hut in diesem Muster jedoch wurden der Vater (und die schwer entsetzte Oma) schon angesprochen, was "für eine kleine Süße" das im Wagen/auf dem Spielplatz sei. Beim Vater wirklich mit dem klassischen Dialog: "Och, ist die Kleine niedlich. Wie heißt sie denn?" "B.!" (Bitte mal klassischen Jungennamen gedanklich einfügen!) Betretenes Schwiegen beim Fragensteller. Nachdenklicher Blick des Vaters.
Was mich ja wieder darauf bringt, das offenbar typische Jungsfarben auch dieses Jahr wieder nur die folgenden sind: popelgrün, schlammfarben, matschbraun, gewitterblau, senf, gras, ocker und khaki. Würg! Danke, liebe Bekleidungsindustrie. Ich wollte eigentlich nicht sofort schwerste Depressionen entwickeln beim Wickeln!
Allerdings gefallen mir die weiblichen Alternativfarben auch nicht besser: pink, rosa, violett, lila oder knallig kirschrot finde auch oft übertrieben. Vor allem, wenn sie alle zugleich getragen werden.
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Dienstag, 7. April 2009
Urlaub
Ich brauche dringend eine Auszeit. Irgendwie an die Ostsee, möglichst preiswert. Wo findet man gute Angebote? Bisher war alles so etwa in dieser Preisklasse:
-40,-€ pro Tag für ein Appartment mit 2 getrennten Räumen (Muss sein, sonst schläft das Kind nie und ich würde gerne länger wach bleiben im Urlaub...)
- 20,- - 30,-€ für die Endreinigung
- mind. 2,50€ pro Tag für den Hund
- Kurtaxe für 2 Erwachsene.
Billiger wäre mir lieber! Immerhin will ich noch hin und zurück fahren, essen, trinken und Eis kaufen. Von irgendwelchen "teuren" Vergnügungen wie Zoo o.ä. sehe ich von vorn herein ab. Es muss irgendwie gehen. Aber wie?!
-40,-€ pro Tag für ein Appartment mit 2 getrennten Räumen (Muss sein, sonst schläft das Kind nie und ich würde gerne länger wach bleiben im Urlaub...)
- 20,- - 30,-€ für die Endreinigung
- mind. 2,50€ pro Tag für den Hund
- Kurtaxe für 2 Erwachsene.
Billiger wäre mir lieber! Immerhin will ich noch hin und zurück fahren, essen, trinken und Eis kaufen. Von irgendwelchen "teuren" Vergnügungen wie Zoo o.ä. sehe ich von vorn herein ab. Es muss irgendwie gehen. Aber wie?!
Einen extralangen Stock, bitte!
Einmal könnte ich mich abends vom TV berieseln lassen, aber logischerweise: es geht nicht! Der Vater nahm den kranken Knirps und legte sich mit ihm ins Bett. Ich hätte also Zeit, Lust und Gelegenheit zum Glotzen. Aber nicht mit unserem Sohn. Oh nein! Solche Pläne werden sofort durch kreuzt. Niemand weiß warum, aber der Zwerg ließ es sich nicht nehmen, die Fernbedienung unserer DVBT-Box mehrfach fest auf den Tisch zu schlagen. Als ich ihn erwischte und laut "Stopp!" rief, fiel ihm nichts besseres ein, als die vermutlich unter Schmerzen verreckte Keule mit aller Wucht an die Erde zu werfen. Kinder! Nicht nur, dass ich nicht mehr fernsehen kann, nein, auch der Couchtisch sieht aus, als ob wir täglich dieses dämliche Spiel mit der gespreizten Hand und dem Messer (wie heißt das gerade?!) spielen. Gefühlte 5 Mio. Macken zieren den Tisch nun. Aber da auf dem Sofa sitzen nun zwangsläufig mit lesen verbunden ist, sieht man das kaum.... *seufz*
Freitag, 20. März 2009
Arbeitende Eltern
Manchmal ärgere ich mich. Ich ärgere mich, dass ich nicht genau so dreist bin wie andere. Ich könnte es mir auch ganz nett einrichten. Ich gehe einfach nicht arbeiten, laufe zum Amt und kassiere Geld vom Staat. Und dann setze ich mich gemütlich zu Hause auf den A*sch und bespaße entspannt mein Kind. Ich ärgere mich, dass ich mich rechtfertigen muss, dass ich arbeiten gehe. Manchmal ärgere ich mich auch über meinen Stolz. Selten ärgere ich mich darüber, dass ich Vorurteile gegenüber Sozialschmarotzern habe. Sind doch auch nur Menschen!
Ich wäre nicht die Erste, die das so handhabt -und ganz sicher wäre ich nicht die Einzige. Allerdings habe ich keine Lust, vor irgendwelchen Behördenmitarbeitern die Hosen herunter zu lassen. Ich will einfach nicht vom Staat abhängig sein! Jetzt kommt das paradoxe: das bringt mir Kritik ein! Hallo?! Ach so, je mehr HartzIV-Mamis, desto besser, oder wie? Ich verstehe das nicht ganz. Offenbar leben viele Menschen in anderen Lebensrealitäten als ich. Mehrfach wurde ich gefragt, warum ich denn nicht zu Hause bleibe und die Zeit mit meinem Kind genieße. Also erkläre ich es heute wenigstens hier mal etwas ausführlicher. Ich will nicht jammern, sondern nur mal meine Gedankengänge relativ unsortiert darlegen.
Ich hatte ein Gehalt, dass mir ein normales Leben ermöglicht hat. Keine großen Sprünge möglich, aber immerhin das Alltagsleben war abgesichert. Hätte ich mir ein neues Auto kaufen wollen, wäre es ohne Kredit und lange Überlegungen, wo ich das Geld einsparen soll, nicht gegangen. Mein Freund hat genau so ein Gehalt. Für einen allein ist es ok. Nun haben wir zu dritt einen Monat davon gelebt. (Eine Erfahrung, die wir damals zu zweit schon so ähnlich in der Schwangerschaft machen durften/mussten.) Und, sorry es klingt jetzt bitter, das geht definitiv nicht! Einfach so. Reicht eben nicht. Grund? Wir sind beide trotz unseres hohen Alters immer noch relative Berufsanfänger. Da wird man mit Geld nicht unbedingt beworfen. ;) Und ich habe einfach keinen Bock mehr, 1 Woche lang von Nudeln mit roter Soße leben zu müssen. Das war im Studium ok, jetzt will ich das nicht.
In der Elternzeit war es vom Auskommen ok. Wir haben es sogar geschafft, etwas zu sparen. Aber ohne zusätzliches Geld klappt es einfach nicht. Und ganz ehrlich gesagt, stinkt es mich an, wenn ich um Geld "betteln" muss. Genauso fühlt sich das nämlich für mich an. Und da ist es mir egal, ob ich meinen Freund um Geld für Kleidung angehen muss oder einen Antrag beim Amt stelle. Also gehe ich arbeiten und trage so zum Lebensunterhalt unserer Familie bei. Sicher, ich hätte kein Problem damit, mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Und natürlich sind Wochenenden mit der ganzen Familie etwas tolles. Aber am Wochenende verdiene ich eben deutlich mehr Geld. Und warum soll ich (für die gleiche Arbeit!) weniger Geld haben wollen?!
Ah, ich höre sie schon alle brüllen: dann soll der Mann halt mehr arbeiten! Klar, das ginge aber nur mit Nebenjob. Dafür hätte er dann nur am Wochenende Zeit. Guter Plan? Nein, finde ich nicht. Er ist für seinen Vollzeitjob mal locker von 4:50 Uhr bis 15:45 Uhr außer Haus. Das sind fast 11 Stunden. Allerdings nur, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel pünktlich fahren und nicht einfach ausfallen. In den Wochen, in denen er Spätdienst hat, grusele ich mich abends immer gepflegt. Denn oft ist er von 13:50 Uhr bis 0:00 Uhr unterwegs. Reichlich spät für meinen Geschmack. Und nachdem unser Auto am Bahnhof schon einmal aufgebrochen wurde, ist mir auch klar, was sich nachts für Gestalten herum treiben... Zurück zum Thema!
Staatliche Unterstützung gibt es ja nicht ganz ohne Gegenleistung. Ich finde, bevor ich auf einem Formblatt meine sämtliche Finanzen offenlege, muss es mir schon sehr schlecht gehen. Denn wenn ich mir Statistiken anschaue sagen die eindeutig: wer einmal auf Hilfe angewiesen ist, bleibt dies mit Kind auch für längere Zeit. Will ich nicht! Ich habe eine Bekannte ohne Kind, die von HartzIV lebt und bei Rossmann an der Kasse arbeitet, seit sie vor über 2 Jahren mit ihrem Studium fertig wurde. Und ich kann damit nicht gut umgehen! Es nervt mich, kotzt mich an, regt mich auf, wenn ich mir so viel geballte Faulheit ansehe. Und sicher gibt es Gründe, warum eine allein erziehende Mutter plötzlich auf Hilfe angewiesen sein kann; für mich würde dieses "geschenkte Geld" immer ein komisches Gefühl im Magen hinterlassen. Aber 1. KANN man bedürftig werden, nicht muss, 2. PLÖTZLICH, nicht dauerhaft. Ich finde, sein Leben so einzurichten, dass man immer auf andere angewiesen ist, ist falsch. Hinzu kommt noch, dass ich in einer Gegend lebe, in der lange Kindererziehungszeiten eher die Ausnahme sind. Jetzt dürfen alle mal raten, wo ich wohne! :D
Außerdem kommt für mich noch dazu, dass arbeiten gehen auch Lebenszufriedenheit bringt. Ich bekomme wieder ganz andere Anregungen, bin mal raus aus dem Mamitrott, bekomme positives Feedback und Anerkennung -auch vom Vater. Ohne meinen Job am Wochenende hätte er wohl nie gemerkt, was ich tagtäglich leiste. Klar, die ersten Wochenenden hat er sich nicht mit Ruhm bekleckert. Am allerersten Tag alleine mit Kind hat er den Zwerg gekonnt zur Oma abgeschoben, weil er "einkaufen musste". 2,5 Stunden lang?! Nun ja, die Meinungen über Sinn und Unsinn dieser Aktion gehen familienintern weit, weit auseinander. Die nächsten 2 Wochenenden hat er einfach außer Kind bespaßen nichts erledigt. Also blieb der Wochenendkram bis Montag für mich liegen. Allerdings hatte er dann 2 Wochenenden mit einem kranken und deswegen teils auch übellaunigem Kind zu absolvieren. Ich glaube, das brachte die Wende. Seitdem ist die Wertschätzung für meine Leistungen im Haushalt deutlich gestiegen. Und ohne Job wäre das wohl nie eingetreten.
Etwas, dass mir auch wichtig ist: was lebe ich meinem Kind vor. Will ich, dass er weiß, meine Eltern sind stark, die geben sich immer große Mühe und strengen sich für uns an? Oder soll er lernen, wenn es mal nicht so rund läuft, steckt man den Kopf in den Sand und wartet ab? Worauf eigentlich? Variante 1 ist mir am sympathischsten. Wir leben hier in einer Gegend, die sicher kein sozialer Brennpunkt ist. Also sind Negativbeispiele selten. Aber das eine, das mir spontan einfällt, verdeutlicht mir, wie leicht man in falsche Verhaltensmuster fallen kann. Allein erziehende Mutter, Kind 4 Jahre, Freund lebt auch vom Staat. Die Kindergärten hier haben Bringepflicht bis 9:00 Uhr. Ich stelle mir das schon schwierig genug vor für die Erzieher, den Überblick zu behalten. Jedenfalls bin ich montags hin und wieder bei meiner Mutter. Um 10 vor 9 wird dann das Kind heftigst zur Eile angetrieben. Manchmal fährt sie die paar Meter zur Kita sogar mit dem Fahrrad; der Kleine sitzt dann auf dem Gepäckträger -ungesichert übrigens. Sie ist also, obwohl sie alle Zeit der Welt hat, nicht in der Lage, ihr Kind zur Pünktlichkeit zu erziehen. Und ich schätze mal, dass ist nur die Spitze des Eisbergs. Vom wem soll der Kleine also lernen, dass es wichtig und lohnend ist, sich morgens gut auf den Tag vorzubereiten und die Zeit zu planen? Von seiner Mutter sicher nicht! Und so ein Leben kann ja wohl ernstlich niemand für sein Kind wollen. Wir merken uns: zu viel Zeit kann zu Zeitnot führen... Struktur im Leben ist wichtig, finde ich.
Worauf ich ja eigentlich hinaus wollte, ist folgendes:
Ich finde es leichter, mein Leben zu genießen, wenn ich für meinen Lebensunterhalt selbst sorge, meinem Kind (auch materiell!) etwas bieten kann und ein abwechslungsreiches Leben führe. Wir arbeiten in dieser Familie alle daran, "weiter" zu kommen. Der Vater hofft firmenintern auf eine bessere Stelle. Ich habe mich in das Bewerbungskarussell geworfen. Stillstand ist Untergang. Und z.B. ein Urlaub, auf den man hinarbeitet, ist was ganz tolles! Das kann ich dann auch so richtig genießen!
Ich wäre nicht die Erste, die das so handhabt -und ganz sicher wäre ich nicht die Einzige. Allerdings habe ich keine Lust, vor irgendwelchen Behördenmitarbeitern die Hosen herunter zu lassen. Ich will einfach nicht vom Staat abhängig sein! Jetzt kommt das paradoxe: das bringt mir Kritik ein! Hallo?! Ach so, je mehr HartzIV-Mamis, desto besser, oder wie? Ich verstehe das nicht ganz. Offenbar leben viele Menschen in anderen Lebensrealitäten als ich. Mehrfach wurde ich gefragt, warum ich denn nicht zu Hause bleibe und die Zeit mit meinem Kind genieße. Also erkläre ich es heute wenigstens hier mal etwas ausführlicher. Ich will nicht jammern, sondern nur mal meine Gedankengänge relativ unsortiert darlegen.
Ich hatte ein Gehalt, dass mir ein normales Leben ermöglicht hat. Keine großen Sprünge möglich, aber immerhin das Alltagsleben war abgesichert. Hätte ich mir ein neues Auto kaufen wollen, wäre es ohne Kredit und lange Überlegungen, wo ich das Geld einsparen soll, nicht gegangen. Mein Freund hat genau so ein Gehalt. Für einen allein ist es ok. Nun haben wir zu dritt einen Monat davon gelebt. (Eine Erfahrung, die wir damals zu zweit schon so ähnlich in der Schwangerschaft machen durften/mussten.) Und, sorry es klingt jetzt bitter, das geht definitiv nicht! Einfach so. Reicht eben nicht. Grund? Wir sind beide trotz unseres hohen Alters immer noch relative Berufsanfänger. Da wird man mit Geld nicht unbedingt beworfen. ;) Und ich habe einfach keinen Bock mehr, 1 Woche lang von Nudeln mit roter Soße leben zu müssen. Das war im Studium ok, jetzt will ich das nicht.
In der Elternzeit war es vom Auskommen ok. Wir haben es sogar geschafft, etwas zu sparen. Aber ohne zusätzliches Geld klappt es einfach nicht. Und ganz ehrlich gesagt, stinkt es mich an, wenn ich um Geld "betteln" muss. Genauso fühlt sich das nämlich für mich an. Und da ist es mir egal, ob ich meinen Freund um Geld für Kleidung angehen muss oder einen Antrag beim Amt stelle. Also gehe ich arbeiten und trage so zum Lebensunterhalt unserer Familie bei. Sicher, ich hätte kein Problem damit, mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Und natürlich sind Wochenenden mit der ganzen Familie etwas tolles. Aber am Wochenende verdiene ich eben deutlich mehr Geld. Und warum soll ich (für die gleiche Arbeit!) weniger Geld haben wollen?!
Ah, ich höre sie schon alle brüllen: dann soll der Mann halt mehr arbeiten! Klar, das ginge aber nur mit Nebenjob. Dafür hätte er dann nur am Wochenende Zeit. Guter Plan? Nein, finde ich nicht. Er ist für seinen Vollzeitjob mal locker von 4:50 Uhr bis 15:45 Uhr außer Haus. Das sind fast 11 Stunden. Allerdings nur, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel pünktlich fahren und nicht einfach ausfallen. In den Wochen, in denen er Spätdienst hat, grusele ich mich abends immer gepflegt. Denn oft ist er von 13:50 Uhr bis 0:00 Uhr unterwegs. Reichlich spät für meinen Geschmack. Und nachdem unser Auto am Bahnhof schon einmal aufgebrochen wurde, ist mir auch klar, was sich nachts für Gestalten herum treiben... Zurück zum Thema!
Staatliche Unterstützung gibt es ja nicht ganz ohne Gegenleistung. Ich finde, bevor ich auf einem Formblatt meine sämtliche Finanzen offenlege, muss es mir schon sehr schlecht gehen. Denn wenn ich mir Statistiken anschaue sagen die eindeutig: wer einmal auf Hilfe angewiesen ist, bleibt dies mit Kind auch für längere Zeit. Will ich nicht! Ich habe eine Bekannte ohne Kind, die von HartzIV lebt und bei Rossmann an der Kasse arbeitet, seit sie vor über 2 Jahren mit ihrem Studium fertig wurde. Und ich kann damit nicht gut umgehen! Es nervt mich, kotzt mich an, regt mich auf, wenn ich mir so viel geballte Faulheit ansehe. Und sicher gibt es Gründe, warum eine allein erziehende Mutter plötzlich auf Hilfe angewiesen sein kann; für mich würde dieses "geschenkte Geld" immer ein komisches Gefühl im Magen hinterlassen. Aber 1. KANN man bedürftig werden, nicht muss, 2. PLÖTZLICH, nicht dauerhaft. Ich finde, sein Leben so einzurichten, dass man immer auf andere angewiesen ist, ist falsch. Hinzu kommt noch, dass ich in einer Gegend lebe, in der lange Kindererziehungszeiten eher die Ausnahme sind. Jetzt dürfen alle mal raten, wo ich wohne! :D
Außerdem kommt für mich noch dazu, dass arbeiten gehen auch Lebenszufriedenheit bringt. Ich bekomme wieder ganz andere Anregungen, bin mal raus aus dem Mamitrott, bekomme positives Feedback und Anerkennung -auch vom Vater. Ohne meinen Job am Wochenende hätte er wohl nie gemerkt, was ich tagtäglich leiste. Klar, die ersten Wochenenden hat er sich nicht mit Ruhm bekleckert. Am allerersten Tag alleine mit Kind hat er den Zwerg gekonnt zur Oma abgeschoben, weil er "einkaufen musste". 2,5 Stunden lang?! Nun ja, die Meinungen über Sinn und Unsinn dieser Aktion gehen familienintern weit, weit auseinander. Die nächsten 2 Wochenenden hat er einfach außer Kind bespaßen nichts erledigt. Also blieb der Wochenendkram bis Montag für mich liegen. Allerdings hatte er dann 2 Wochenenden mit einem kranken und deswegen teils auch übellaunigem Kind zu absolvieren. Ich glaube, das brachte die Wende. Seitdem ist die Wertschätzung für meine Leistungen im Haushalt deutlich gestiegen. Und ohne Job wäre das wohl nie eingetreten.
Etwas, dass mir auch wichtig ist: was lebe ich meinem Kind vor. Will ich, dass er weiß, meine Eltern sind stark, die geben sich immer große Mühe und strengen sich für uns an? Oder soll er lernen, wenn es mal nicht so rund läuft, steckt man den Kopf in den Sand und wartet ab? Worauf eigentlich? Variante 1 ist mir am sympathischsten. Wir leben hier in einer Gegend, die sicher kein sozialer Brennpunkt ist. Also sind Negativbeispiele selten. Aber das eine, das mir spontan einfällt, verdeutlicht mir, wie leicht man in falsche Verhaltensmuster fallen kann. Allein erziehende Mutter, Kind 4 Jahre, Freund lebt auch vom Staat. Die Kindergärten hier haben Bringepflicht bis 9:00 Uhr. Ich stelle mir das schon schwierig genug vor für die Erzieher, den Überblick zu behalten. Jedenfalls bin ich montags hin und wieder bei meiner Mutter. Um 10 vor 9 wird dann das Kind heftigst zur Eile angetrieben. Manchmal fährt sie die paar Meter zur Kita sogar mit dem Fahrrad; der Kleine sitzt dann auf dem Gepäckträger -ungesichert übrigens. Sie ist also, obwohl sie alle Zeit der Welt hat, nicht in der Lage, ihr Kind zur Pünktlichkeit zu erziehen. Und ich schätze mal, dass ist nur die Spitze des Eisbergs. Vom wem soll der Kleine also lernen, dass es wichtig und lohnend ist, sich morgens gut auf den Tag vorzubereiten und die Zeit zu planen? Von seiner Mutter sicher nicht! Und so ein Leben kann ja wohl ernstlich niemand für sein Kind wollen. Wir merken uns: zu viel Zeit kann zu Zeitnot führen... Struktur im Leben ist wichtig, finde ich.
Worauf ich ja eigentlich hinaus wollte, ist folgendes:
Ich finde es leichter, mein Leben zu genießen, wenn ich für meinen Lebensunterhalt selbst sorge, meinem Kind (auch materiell!) etwas bieten kann und ein abwechslungsreiches Leben führe. Wir arbeiten in dieser Familie alle daran, "weiter" zu kommen. Der Vater hofft firmenintern auf eine bessere Stelle. Ich habe mich in das Bewerbungskarussell geworfen. Stillstand ist Untergang. Und z.B. ein Urlaub, auf den man hinarbeitet, ist was ganz tolles! Das kann ich dann auch so richtig genießen!
Donnerstag, 19. März 2009
Weckzeit
Wieso weckt mein Kind mich eigentlich seit einigen Tagen gegen. halb sechs mit Gequietsche und Geschrei? Er schläft danach immer schön wieder ein. Richtig wach scheint er auch nicht zu sein. Er tut mir ja auch leid, denn so wie er klingt, tut was weh. Mein Problem ist einfach, dass ich nicht wieder einschlafen kann. Mein Adrenalinspiegel ist wohl ziemlich hoch, nachdem ich so geweckt wurde, ist das vermutlich auch kein Wunder...
Nun sitze ich hier. Dumm-di-dumm.
Machen kann ich nichts. Sonst werden das Kind, der Vater und der Hund wach. Die ersten Beiden wären maulig, der Hund würde Gassi wollen. Beides doof. Ich könnte Staub wischen. Das macht kaum Geräusche. Könnte ich echt.
Oder ich blogge so vor mich hin. Das ist auch ziemlich leise. Bis auf die Spacetaste. Die klappert ziemlich.
Mal schauen, was so was in neu kostet.
Nun sitze ich hier. Dumm-di-dumm.
Machen kann ich nichts. Sonst werden das Kind, der Vater und der Hund wach. Die ersten Beiden wären maulig, der Hund würde Gassi wollen. Beides doof. Ich könnte Staub wischen. Das macht kaum Geräusche. Könnte ich echt.
Oder ich blogge so vor mich hin. Das ist auch ziemlich leise. Bis auf die Spacetaste. Die klappert ziemlich.
Mal schauen, was so was in neu kostet.
Dienstag, 17. März 2009
Fast vergessen!
Danke noch mal an alle, die an uns gedacht haben! Dem Zwerg geht es endlich besser. Wir sind sehr froh. Jetzt muss er nur noch kräftig zunehmen. Wir horten zu diesem Zweck Bananen und Kekse... ;)
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Donnerstag, 12. März 2009
Ja, uff erst mal...
- Es wurde dann doch das Foto, auf dem ich 5 Kilo mehr wiege, aber auch mehr lache.
- Die Bewerbung ist raus. Vor lauter Streß und Angst habe ich sie per Einwurfeinschreiben versandt. Wegen der Sicherheit...
- Am Samstag hatte ich Spätdienst. Es war ziemlich anstrengend.
- Als ich gerade zu Hause angekommen war und die Hunderunde hinter mir hatte, war es schon fast Mitternacht. Mein Essen (und ich hatte wirklich großen Hunger) stand warm auf dem Tisch. Alarm am Kinderbett: Kind übergibt sich!!!
- Kind umgezogen und gewaschen. Bett neu bezogen. Kind ins Bett gelegt. 20 Handtücher und Kopfkissenbezüge im und am Bett deponiert. Kind muß sich wieder übergeben.
- Kind hat Durchfall.
- Kind hat 38,5°C Temperatur.
- Die Nacht ist vorbei.
- Sonntag geht es mir nicht gut. Ich habe zu wenig geschlafen, mir ist kalt, schwindelig und unterschwellig übel. Ich muß arbeiten. Ich muß viel und lange arbeiten. Zwischendurch erreichen mich Anrufe, die wenig erbaulich sind: "Der B. hat jetzt fast 40 Fieber und der hat schon alles drin an Medikamenten, was geht. Was soll ich jetzt tun?!"
- Eigentlich will ich schon das ganze Wochenende die Bewerbung fertig machen. Klappt nicht!
- Montag komme ich endlich dazu, mich an die Bewerbung zu machen. Gegen elf rufe ich dann in der Firma an und sage den Spätdienst ab. Schön, wenn man so einen netten Chef hat, wie ich.
"Warum rufst du um elf Uhr an? Hättest du nicht früher anrufen können?!"
"Nein, mir ist seit 30 Minuten kotzübel und ich habe Durchfall. Das war mir VOR 30 Minuten noch nicht."
"Dann muß ich jetzt eben deinen Kollegen aus seinem Urlaub zurück holen!"
"Das tut mir sehr leid, aber ich kann trotzdem nicht arbeiten kommen!"
"Tschüß!"
Wenigstens "Gute Besserung!" hätte man mir wünschen können...
- Die Bewerbung wurde immerhin fertig. Ausgedruckt. Weggeschickt! Jetzt muß ich warten...
- Restlicher Montag: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln.
- Dienstag: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln. Um 12 Uhr mittags ist der Vater zu Hause: Übelkeit und Bauchschmerzen.
- Mittwoch: Übelkeit, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln.
- Donnerstag: Übelkeit, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln. Außerdem hat der Zwerg sich nach dem Mittagessen wieder heftigst übergeben. Also waren wir heute doch beim Kinderarzt. Vieles, was ich getan habe, war richtig; manches falsch. Kein Früchtetee, keine Milch, kein Haushaltszucker, kein Wahlessen. Stattdessen: Kamillentee, Heilnahrung, Traubenzucker, geriebener Apfel, gequetschte Banane. Kein Haferschleim, das treibt, sondern Reisschleim. Hoffentlich geht es dem B. bald besser. :( Im November war die U6. Er war 72 cm groß und wog 10,150 kg. Heute habe ich ihn wiegen und messen lassen. Danach hatte ich Mühe, nicht laut los zu weinen: 79 cm und 10, 100 kg! Er hat so schrecklich abgenommen. Seine kleinen Rippen sieht man nun alle ganz deutlich. Er tut mir so leid!!!
Außerdem Anruf bei der Oma: auch sie liegt krank im Bett...
- Morgen dann: den Kleinen meiner Freundin abholen. Sie ist informiert, dass wir krank und ansteckend sind. Ihre Nerven möchte ich haben...
- Die Bewerbung ist raus. Vor lauter Streß und Angst habe ich sie per Einwurfeinschreiben versandt. Wegen der Sicherheit...
- Am Samstag hatte ich Spätdienst. Es war ziemlich anstrengend.
- Als ich gerade zu Hause angekommen war und die Hunderunde hinter mir hatte, war es schon fast Mitternacht. Mein Essen (und ich hatte wirklich großen Hunger) stand warm auf dem Tisch. Alarm am Kinderbett: Kind übergibt sich!!!
- Kind umgezogen und gewaschen. Bett neu bezogen. Kind ins Bett gelegt. 20 Handtücher und Kopfkissenbezüge im und am Bett deponiert. Kind muß sich wieder übergeben.
- Kind hat Durchfall.
- Kind hat 38,5°C Temperatur.
- Die Nacht ist vorbei.
- Sonntag geht es mir nicht gut. Ich habe zu wenig geschlafen, mir ist kalt, schwindelig und unterschwellig übel. Ich muß arbeiten. Ich muß viel und lange arbeiten. Zwischendurch erreichen mich Anrufe, die wenig erbaulich sind: "Der B. hat jetzt fast 40 Fieber und der hat schon alles drin an Medikamenten, was geht. Was soll ich jetzt tun?!"
- Eigentlich will ich schon das ganze Wochenende die Bewerbung fertig machen. Klappt nicht!
- Montag komme ich endlich dazu, mich an die Bewerbung zu machen. Gegen elf rufe ich dann in der Firma an und sage den Spätdienst ab. Schön, wenn man so einen netten Chef hat, wie ich.
"Warum rufst du um elf Uhr an? Hättest du nicht früher anrufen können?!"
"Nein, mir ist seit 30 Minuten kotzübel und ich habe Durchfall. Das war mir VOR 30 Minuten noch nicht."
"Dann muß ich jetzt eben deinen Kollegen aus seinem Urlaub zurück holen!"
"Das tut mir sehr leid, aber ich kann trotzdem nicht arbeiten kommen!"
"Tschüß!"
Wenigstens "Gute Besserung!" hätte man mir wünschen können...
- Die Bewerbung wurde immerhin fertig. Ausgedruckt. Weggeschickt! Jetzt muß ich warten...
- Restlicher Montag: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln.
- Dienstag: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln. Um 12 Uhr mittags ist der Vater zu Hause: Übelkeit und Bauchschmerzen.
- Mittwoch: Übelkeit, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln.
- Donnerstag: Übelkeit, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln. Außerdem hat der Zwerg sich nach dem Mittagessen wieder heftigst übergeben. Also waren wir heute doch beim Kinderarzt. Vieles, was ich getan habe, war richtig; manches falsch. Kein Früchtetee, keine Milch, kein Haushaltszucker, kein Wahlessen. Stattdessen: Kamillentee, Heilnahrung, Traubenzucker, geriebener Apfel, gequetschte Banane. Kein Haferschleim, das treibt, sondern Reisschleim. Hoffentlich geht es dem B. bald besser. :( Im November war die U6. Er war 72 cm groß und wog 10,150 kg. Heute habe ich ihn wiegen und messen lassen. Danach hatte ich Mühe, nicht laut los zu weinen: 79 cm und 10, 100 kg! Er hat so schrecklich abgenommen. Seine kleinen Rippen sieht man nun alle ganz deutlich. Er tut mir so leid!!!
Außerdem Anruf bei der Oma: auch sie liegt krank im Bett...
- Morgen dann: den Kleinen meiner Freundin abholen. Sie ist informiert, dass wir krank und ansteckend sind. Ihre Nerven möchte ich haben...
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Mittwoch, 4. März 2009
Dinge, die in den vergangenen 3(!) Wochen außerdem geschahen
- Zahn Nummer 8 ist endlich da. Wir freuen uns über die Symmetrie im Mund. Das putzt sich auch gleich besser...
- Das Kind hat Sand gegessen, hat geschaukelt und ist gerutscht. Als logische Konsequenz folgte der Kauf einer Matschhose. Freundliche Kollegen schenkten soviel Buddelkasten-Equipment, dass dieses in Etappen heimwärts geschleppt wird. Bisher ist immer noch keine Schippe dabei gewesen. Ich habe aber noch Hoffnung...
- Ich habe Milch aus dem Keller geholt. Dabei ist mir das Kellerschloß herunter gefallen. Nun ist es weg. Unser Keller ist ziemlich klein -und voll. Der Boden ist somit nicht existent. Wo kann es nur sein?! (Hoffentlich nehmen sich die Nachbarn wirklich nur das Nötigste!)
- Der Vermieterhampelmann war (mal wieder unangemeldet!) hier. Der Kinderwagen stünde ja immer noch im Haus. Ich war auch ganz überrascht. Wie lange er dort noch stünde. Keine Antwort ging auch als Antwort durch. Ich sprach eigentlich nur folgende Worte: "Mein Sohn kann schon beinahe laufen!" Dann lächelte ich versonnen. Desweiteren wurde noch der viele Sand im Treppenhaus gerügt. Hin und wieder (ich hatte die Finger gekreuzt!) würde ich fegen. Hinweise auf die fehlende Reinigung VOR dem Haus habe ich mir verkniffen. Jetzt haben wir sicher wieder für ein halbes Jahr Ruhe vor diesem seltsamen Menschen.
- Ich habe am Freitag 4, in Worten vier, Toffees gegessen. Bei Süßigkeit Nummer 4 wurden meine Augen mitten im Gespräch plötzlich riesengroß. Der Mann war sehr erschrocken. Besonders, als ich dann auch noch völlig blaß wurde und mir in die Hand spuckte. Nun kenne ich endlich die Erklärung für das seltsame Wort "Plombenzieher". Abends um 23:00Uhr plötzlich mit einem riesigen Loch im Zahn da zu sitzen, kann einen schon nervös machen. Immerhin war es Freitag, Linux war (mal wieder) über die Klippe gesprungen, ich hatte keine Ahnung, wer Notdienst hat und ich mußte die folgenden 3 Tage arbeiten... Das Ende kurz zusammen gefaßt: ich war Samstag früh beim Notzahnarzt, Plombe ist wieder drin, Arbeit macht mit dicker Backe auch nicht mehr Spaß. Außerdem bin ich um folgende Weisheiten reicher: Quecksilber im Amalgan ist potentiell tödlich, ich habe schlimme Parodontose, ich brauche eine chirurgische Zahnreinigung (erfahrungen damit? irgend wer?!) und das Provisorium in meinem rechten Backenzahn ist sehr stabil -im Gegensatz zu den "echten" Plomben!
- Das Kind hat Sand gegessen, hat geschaukelt und ist gerutscht. Als logische Konsequenz folgte der Kauf einer Matschhose. Freundliche Kollegen schenkten soviel Buddelkasten-Equipment, dass dieses in Etappen heimwärts geschleppt wird. Bisher ist immer noch keine Schippe dabei gewesen. Ich habe aber noch Hoffnung...
- Ich habe Milch aus dem Keller geholt. Dabei ist mir das Kellerschloß herunter gefallen. Nun ist es weg. Unser Keller ist ziemlich klein -und voll. Der Boden ist somit nicht existent. Wo kann es nur sein?! (Hoffentlich nehmen sich die Nachbarn wirklich nur das Nötigste!)
- Der Vermieterhampelmann war (mal wieder unangemeldet!) hier. Der Kinderwagen stünde ja immer noch im Haus. Ich war auch ganz überrascht. Wie lange er dort noch stünde. Keine Antwort ging auch als Antwort durch. Ich sprach eigentlich nur folgende Worte: "Mein Sohn kann schon beinahe laufen!" Dann lächelte ich versonnen. Desweiteren wurde noch der viele Sand im Treppenhaus gerügt. Hin und wieder (ich hatte die Finger gekreuzt!) würde ich fegen. Hinweise auf die fehlende Reinigung VOR dem Haus habe ich mir verkniffen. Jetzt haben wir sicher wieder für ein halbes Jahr Ruhe vor diesem seltsamen Menschen.
- Ich habe am Freitag 4, in Worten vier, Toffees gegessen. Bei Süßigkeit Nummer 4 wurden meine Augen mitten im Gespräch plötzlich riesengroß. Der Mann war sehr erschrocken. Besonders, als ich dann auch noch völlig blaß wurde und mir in die Hand spuckte. Nun kenne ich endlich die Erklärung für das seltsame Wort "Plombenzieher". Abends um 23:00Uhr plötzlich mit einem riesigen Loch im Zahn da zu sitzen, kann einen schon nervös machen. Immerhin war es Freitag, Linux war (mal wieder) über die Klippe gesprungen, ich hatte keine Ahnung, wer Notdienst hat und ich mußte die folgenden 3 Tage arbeiten... Das Ende kurz zusammen gefaßt: ich war Samstag früh beim Notzahnarzt, Plombe ist wieder drin, Arbeit macht mit dicker Backe auch nicht mehr Spaß. Außerdem bin ich um folgende Weisheiten reicher: Quecksilber im Amalgan ist potentiell tödlich, ich habe schlimme Parodontose, ich brauche eine chirurgische Zahnreinigung (erfahrungen damit? irgend wer?!) und das Provisorium in meinem rechten Backenzahn ist sehr stabil -im Gegensatz zu den "echten" Plomben!
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Mittwoch, 18. Februar 2009
Nun habe ich bald keine Freizeit mehr!
Juchu!
Hä?!
Wer ist jetzt gedanklich nicht mitgekommen? Also, von vorne: ich war heute in meiner Firma. Den Zwerg hatte ich natürlich mit. Mamibonus einheimsen! Hat hervorragend funktioniert. ;) Meine Chefs waren beide vor Ort. Sie haben sich sichtlich gefreut mich zu sehen. Als sie dann noch hörten, dass ich am Wochenende wieder arbeiten will, waren sie richtig froh. Offenbar haben wir wesentlich weniger Aushilfen für die Wochenenden als früher. Da kam mein Angebot wohl genau zur rechten Zeit.
Heute ging es nicht so heiß her, wie befürchtet. Daher wurde mir gleich noch (der gesammelte Klatsch und Tratsch) alles wissenwerte der letzten Zeit nahe gebracht. Ich habe seit Januar eine neue Vorgesetzte. So auf den ersten Blick scheint sie nett zu sein. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Noch viel schlimmer als mit ihrer Vorgängerin kann es für mich kaum laufen, aber ich will das Unheil nicht herbei reden. *ggg* Die Chefs haben mir "noch rasch" eine Stunde lang abwechselnd alle Neuerungen gezeigt. Anscheinend hatten sie Zeit UND gute Laune. Mist, jetzt ärgere ich mich. Das hätte ich ausnutzen sollen. *lol*
Was jetzt völlig neu ist: Mitarbeiter bekommen nur noch Jahresverträge. Holla! Schlimm! 2 meiner "Kollegen" werde ich nicht mehr kennen lernen. Die werden nämlich gehen, bevor ich wieder richtig anfange. Und scheinbar wissen die beiden nichts von ihrem Glück. O-Ton Chef: "Es gibt so viele Arbeitnehmer und der Markt auf unserem Sektor ist so heiß umkämpft. Da kann man einfach nur die Besten nehmen. Und wenn die nicht zu uns passen, suchen wir uns jemand passenderen." Einerseits kann ich das ja verstehen. Ich habe mir eine Menge Schnarchnasen und Faulenzer angeehen. Andererseits ist es für den Betreffenden ja erst einmal ein Desaster. Ich mache mir so meine Gedanken...
Bisheriges Ergebnis des Tages:
1. Ich bin froh, dass ich wieder so freundlich zurück begrüßt wurde.
2. Wir werden nicht verhungern müssen.
3. Ich kann bald wieder shoppen gehen!!!
4. Meine Chefs freuen sich über eine relativ flexibele Wochenend-Power-Aushilfe mit maximaler Ahnung, oder so...
5. Der Mann wird sich umgucken, wenn er den Zwerg UND den Haushalt UND den Hund UND sich nun bald mal den ganzen Tag alleine versorgen muss. Ha! Bald mache ich dann auch wieder Frühschicht. Das sag ich ihm dann irgendwann mal... *pfeif*
Hä?!
Wer ist jetzt gedanklich nicht mitgekommen? Also, von vorne: ich war heute in meiner Firma. Den Zwerg hatte ich natürlich mit. Mamibonus einheimsen! Hat hervorragend funktioniert. ;) Meine Chefs waren beide vor Ort. Sie haben sich sichtlich gefreut mich zu sehen. Als sie dann noch hörten, dass ich am Wochenende wieder arbeiten will, waren sie richtig froh. Offenbar haben wir wesentlich weniger Aushilfen für die Wochenenden als früher. Da kam mein Angebot wohl genau zur rechten Zeit.
Heute ging es nicht so heiß her, wie befürchtet. Daher wurde mir gleich noch (der gesammelte Klatsch und Tratsch) alles wissenwerte der letzten Zeit nahe gebracht. Ich habe seit Januar eine neue Vorgesetzte. So auf den ersten Blick scheint sie nett zu sein. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Noch viel schlimmer als mit ihrer Vorgängerin kann es für mich kaum laufen, aber ich will das Unheil nicht herbei reden. *ggg* Die Chefs haben mir "noch rasch" eine Stunde lang abwechselnd alle Neuerungen gezeigt. Anscheinend hatten sie Zeit UND gute Laune. Mist, jetzt ärgere ich mich. Das hätte ich ausnutzen sollen. *lol*
Was jetzt völlig neu ist: Mitarbeiter bekommen nur noch Jahresverträge. Holla! Schlimm! 2 meiner "Kollegen" werde ich nicht mehr kennen lernen. Die werden nämlich gehen, bevor ich wieder richtig anfange. Und scheinbar wissen die beiden nichts von ihrem Glück. O-Ton Chef: "Es gibt so viele Arbeitnehmer und der Markt auf unserem Sektor ist so heiß umkämpft. Da kann man einfach nur die Besten nehmen. Und wenn die nicht zu uns passen, suchen wir uns jemand passenderen." Einerseits kann ich das ja verstehen. Ich habe mir eine Menge Schnarchnasen und Faulenzer angeehen. Andererseits ist es für den Betreffenden ja erst einmal ein Desaster. Ich mache mir so meine Gedanken...
Bisheriges Ergebnis des Tages:
1. Ich bin froh, dass ich wieder so freundlich zurück begrüßt wurde.
2. Wir werden nicht verhungern müssen.
3. Ich kann bald wieder shoppen gehen!!!
4. Meine Chefs freuen sich über eine relativ flexibele Wochenend-Power-Aushilfe mit maximaler Ahnung, oder so...
5. Der Mann wird sich umgucken, wenn er den Zwerg UND den Haushalt UND den Hund UND sich nun bald mal den ganzen Tag alleine versorgen muss. Ha! Bald mache ich dann auch wieder Frühschicht. Das sag ich ihm dann irgendwann mal... *pfeif*
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Mittwoch, 4. Februar 2009
I survived Kumpelgeburtstag
War ne coole Sause! Die Kinder waren lieb, brav, artig und wie immer höchst kompatibel. Es wurde Händchen gehalten, , fett gegrinst, geknutscht und sich gegnseitig ohne Hauen(!) Spielzeug abgejagt. Kuchen haben beide Kinder gefuttert, als ob sie sonst strenge Diät leben müßten. Die Männer haben sich gut unterhalten. Die Mädels hatten auch ihren Spaß. Ich bekam Kuchen (und Sekt). Keiner hat geheult.
Tolle Party!
Kind ist gg. 18:30 Uhr im Auto eingeschlafen und liegt immer noch im Schneeanzug im Bettchen und ratzt. Klar, nach dem gestrigen Tag ist er eben müde... ;)
Tolle Party!
Kind ist gg. 18:30 Uhr im Auto eingeschlafen und liegt immer noch im Schneeanzug im Bettchen und ratzt. Klar, nach dem gestrigen Tag ist er eben müde... ;)
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Dienstag, 3. Februar 2009
Der Kumpel hat Geburtstag
Morgen sind wir dann endlich mal zum 1.Geburtstag eingeladen. Der Kleine meiner besten Mami-Freundin hat seinen großen Tag heute. Und morgen wird das Großereignis mit Freunden gefeiert. Wird garantiert super! Meine Freundin hat sicher schwer aufgefahren. Und ihr Kleiner bekommt von uns außer den 2 kleinen Geschenken eine richtig tolle Torte. Sie hat sich die gleiche Torte gewünscht, die ich zu B.'s Geburtstag gemacht hatte. Das war mir nur recht. Ein richtig großes Geschenk wollte ich nicht besorgen. Da hätten wir nur verlieren können. Bei den Eltern stehen diese Woche die Gratulanten Schlange. Deswegen wird in Etappen gefeiert. Ich schätze mal, so viele Geschenke bekommt der andere Zwerg dann am Ende auch... Da habe ich mich wirklich über ihren Wunsch nach "der super leckeren Karottentorte" gefreut. Die gibt es garantiert nicht doppelt! ;)
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Mittwoch, 28. Januar 2009
Ich bin ein Phänomen!
Ich bin tatsächlich der einzige Mensch auf der ganzen weiten Welt, der sich ganz alleine mit sich selbst streiten kann! Der Mann, der hier auch wohnt, behauptet steif und fest, dass ich an ALLEM Schuld sei.
Beschwerden zu Umweltverschmutzung, fehlendem Weltfrieden, Kinderarmut und Finanzkrise also bitte zu mir.
Beschwerden zu Umweltverschmutzung, fehlendem Weltfrieden, Kinderarmut und Finanzkrise also bitte zu mir.
Freitag, 16. Januar 2009
Kaffemaschine
Fast hätte ich es vergessen: die Kaffeemaschine ist hin! Nachdem der Vater die Kanne gestern sehr nachdrücklich unter den Filter schieben wollte, machte es leise ping! Und kaputt war die Kanne.
Sehr schön. Eigentlich könnten wir ja unsere alte Maschine wieder nehmen. Die ist ja nicht kaputt, sondern nur alt. Aus gesondert wurde sie nur, weil wir die neue von einem Versandhaus als Prämie geschenkt bekamen. Aber leider, leider haben wir die alte, funktionstüchtige Maschine vor 2 Monaten zum Sperrmüll gestellt. Denn sie sah sso schrabbelig aus. Oh ich könnte aus der Haut fahren, wenn ich nur daran denke!
Sehr schön. Eigentlich könnten wir ja unsere alte Maschine wieder nehmen. Die ist ja nicht kaputt, sondern nur alt. Aus gesondert wurde sie nur, weil wir die neue von einem Versandhaus als Prämie geschenkt bekamen. Aber leider, leider haben wir die alte, funktionstüchtige Maschine vor 2 Monaten zum Sperrmüll gestellt. Denn sie sah sso schrabbelig aus. Oh ich könnte aus der Haut fahren, wenn ich nur daran denke!
Samstag, 10. Januar 2009
Alles neu macht der ...Januar
Wieso ist es eigentlich so, dass man eine saubere, frisch auf Vordermann gebrachte Wohnung viel lieber noch sauberer machen möchte. Wenn's hier unordentlich ist, macht das keinen Spaß. Aber nachdem ja nun gestern viele Besucher angekündigt waren, hatte ich heute sogar Lust, Bilderrahmen vom Staub zu befreien. Und so "nebenher" haben wir noch ein Regal an die Wand gebracht, sämtliche Pflanzen umgestellt und Bilder umgehängt.
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Donnerstag, 8. Januar 2009
Heute vor einem Jahr
Für alle Zartbesaiteten: gleich wird es hier sehr untenrum! Mit Schweiß, Blut und nackigen Menschen. Bitte nicht weiter lesen, falls Ekel vor allzu viel Menschlichem vorhanden ist. Aber hey, das hier ist MEIN Blog! ;)
Ich war unheimlich schwanger. So schwanger wie man nur sein kann. Dick, rund, unbeweglich. Der errechnete Termin war der 13. Januar 2008. Meine Mutter hatte im Oktober einen Traum. Sie träumte, sie käme mich besuchen und meine Hebamme sei bei mir. Im Hintergrund hörte sie ein Kind schreien. Als sie fragte: "Oh nein! Ist es etwa schon soweit? Welchen Tag haben wir denn heute?" Antwortete meine Hebamme ihr im Traum: "Heute ist der 8.Januar." Ich glaube übrigens nicht an "solchen Kram". Meine Mutter auch nicht. Aber trotzdem...
Durch den Streß mit dem Umzug des (werdenden) Vaters Ende November 2007, hatte ich ja schon einen einwöchigen Krankenhausaufenthalt hinter mir. Vorzeitige Wehen, streßbedingt. Toll! Die Wehen hatten mich seit Oktober beinahe täglich begleitet. Ich hatte mich schon fast daran gewöhnt.
Heute Abend war meine beste Freundin mit ihrem 15 Jahre alten Puber-tierchen zum Karten spielen bei uns. Mehr als Karten spielen ging auch nicht mehr. Hat aber echt irren Spaß gemacht! Aber nach 3 Stunden konnte ich einfach nicht mehr sitzen. Schlimme Rückenschmerzen! Wie eigentlich jeden Abend seit 4 Monaten... Gegen 18 Uhr habe ich die Beiden dann freundlich heim geschickt. Gegen 20 Uhr rief dann meine andere Kollegen-Freundin an. Im Gespräch kamen mal wieder "meine" Wehen. Nach 15 Mintuten fiel mir auf, dass diesmal die Abstände nicht wie sonst wieder länger wurden. Ich sagte noch so im Scherz, dass es nun ja wohl hoffentlich bald so weit sei, sonst würde ich bald platzen. Nebenbei bat ich den (werdenden) Vater, mir ein Bad einzulassen. Meine Freundin2 telefonierte danach noch mit Freundin1 und erzählte ihr davon. Ernst genommen hat das niemand. :)
In der Wanne war dann plötzlich klar: es geht los. Ich wußte es einfach. Genau, wie meine Hebamme es mir erklärt hatte. "Man weiß es einfach. Das kann dir niemand erklären!" Erst habe ich geheult. Kein Witz! Ich hatte plötzlich solche Angst. Angst, weil schwanger sein das eine ist und eine Entbindung etwas völlig anderes. Angst, ob alles gut geht. Angst vor der Zukunft. Schaffen wir 2 das? Werden wir gute Eltern? Werde ich eine gute Mutter sein?
Dann habe ich den (werdenden) Vater gebeten, Marei (meine Hebamme) anzurufen. Sie fragte mich nach den Abständen (alle 6 Minuten), der Intensität (alles wie immer) und meinem Wünschen. Ich wollte zu Ende baden. Dann sollte sie kommen. Wir wollten ja so lange wie möglich hier bleiben. Sie fragte, ob sie sich beeilen solle. Ich fand das nicht nötig. Die Idee, dass sie erst noch duscht und dann kommt war echt ok für mich. 2 Wehen später kamen die Schmerzen heftiger und alle 4 Minuten. Das machte den Ausstieg aus der Badewanne ein wenig kompliziert. Und die Idee, dass meine Hebamme noch unter der Dusche stand, fand ich nun völlig sch***! Sofort sollte die hier sein!!! Am besten vorhin!
Sie kam dann auch nach nur 30 Minuten bei uns an. Wie sie das geschafft hat, ist mir ein Rätsel. Offenbar hat sie sich sehr beeilt.
Ich saß jetzt im Wohnzimmer und atmete und wehte so vor mich hin. Als Marei mich untersuchte, waren "wir" gerade mal bei lumpigen 4 Zentimetern. Ich meine "Hallo?!" 4 Zentimeter? Ich hatte schon vorher immer 2 bis 2,5 cm! Deswegen war ich sogar schon im Krankenhaus. Das konnte ja noch heiter werden! Ich war so richtig schön am Schwitzen.
Wie so viele hatte ich ja einen genauen Plan, was ich anziehen wollte. Ich wußte, was ich auf dem Weg in den Kreißsaal tragen wollte. Und für die Entbindung hatte ich auch schicke Sachen. Es endete in Schluffiplünnen. Anders kann man mein Outfit nicht beschreiben. Ich hatte einfach irgendwas an. Fertig! Altes T-Shirt, doofe Hosen, häßliche Unterwäsche. Und es war mir so egal.
Gegen 22:00 Uhr wurde mir kotzübel. Mir war so schlecht. Örgs! Genau jetzt kam die (werdende) Oma. Meine Mutter war nämlich der offizielle, bestellte und eingeschworene Hundesitter. Meine arme Mama sah mich da also auf dem Sofa sitzen, grau im Gesicht, verschwitzt, einen Eimer in den Händen. Und dann sah sie auf einmal aus, als ob sie gleich weint. Und das hat mir dann die Tränen in die Augen getrieben. Marei hat sie beruhigt und ihr gesagt, die Übelkeit sei nur ein Zeichen, dass es voran ginge. Aber sie sah nicht aus, als ob sie ihr geglaubt hätte.
Als sie gegangen war, kontrollierte Marei nochmal: 4 Zentimeter! Ich war richtig sauer. So viele Wehen, Schmerzen, Übelkeit für (gefühlt) NIX! Die Wehen kamen mittlerweile fast minütlich. Ich wollte nun langsam ins Krankenhaus, obwohl ja eigentlich noch nicht so viel passiert war.
Der Weg bis in den Kreißsaal ist mir noch ziemlich gut in Erinnerung. Ich hatte Angst, nicht laufen zu können. Das ging jedoch erstaunlich gut. Bis ins Auto mußte ich "nur" 2x würgen. Im Auto fand ich sogar meinen Humor und meine Zuversicht wieder. Als wir an einer großen Ampel warten mußten, witzelten wir rum. Erst kam so etwas wie "hier stehen wir nie wieder ohne Kind". Dann meinte ich noch, dass der (werdende) Vater ja von hier aus laufen könne, falls das Kind im Auto käme. Das fand er dann nicht mehr sooo lustig. "Wann schaltet die verdammte Ampel endlich auf grün?!?"
Wie durch ein Wunder fanden wir einen Parkplatz in der Nähe des Eingangs. Von dort ging flotten Schrittes in den Fahrstuhl. (Ok, ich prahle!) Rechthaberisch wie ich bin, mußte ich ja den Knopf drücken. Guter Plan, miese Umsetzung. Wegen der Nervosität, der Hormone und der allgemeinen Umstände verfehlte ich den Knopf. Wir ham dann ma rasch dit halbe Krankenhaus per Lift besichtigt. ;) Ich fand das am nächsten Tag lustig.
Ab etwa Kreißsaaltür fehlen mir größtenteils die Erinnerungen. Das, was ich angeblich getan und gesagt habe, wurde mir später (mehrfach) berichtet. Ich schreibe einfach mal, was ich alles durch eigene Erinnerungen und Erzählungen weiß. Im Vorbereitungsraum, wo man VOR der Entbindung am CTG liegen muß, bin ich dann wohl endlich mal ein bißchen aus mir raus gekommen. Ich hatte da von Zeit zu Zeit so seltsame Schmerzen -mal von den altbekannten Wehen abgesehen. Preßwehen! Aaaaah! Die hatte ich völlig vergessen! Sehr schmerzhaft. Und irgendwie wurde mir das alles zuviel. Ich wolllte heim. Ins Bett. Decke druff und schlafen! Genau das habe ich dann erst dem (werdenden) Vater erklärt und danach Marei. Als mir von diesem Plan abgeraten wurde, hab ich angefangen laut zu schimpfen. Alle hätten mich angelogen. Keiner hätte mir gesagt, dass das soooo weh täte! Ich war sehr beleidigt. Und ich wollte was gegen die Schmerzen. Am liebsten eine Vollnarkose mit Kaiserschnitt. Mindestens eine PDA. Oder ne Spritze. Oder Tabletten oder Tropfen. Irgendwas eben. SOFORT!!! Ich kann mich an den Teil nicht erinnern. Nur schemenhaft. Dem (werdenden) Vater ist die Szene offenbar immer noch lebhaft in Erinnerung. Er holt das gerne mal raus und erzählt mir davon. Ich halte mir dann immer die Ohren zu und bestreite, so etwas getan zu haben. Das entspricht mir üüüüüüüüüüüüüüüberhaupt nicht! :)))
Ich durfte dann in den Kreißsaal. Im Untersuchungsraum, durch den wir durch mußten, saß eine Schwangere. Sie sei sehr blaß gewesen und hätte mich sehr verängstigt angesehen, behauptet der (werdende) Vater.
Im Kreißsaal ging dann wieder alles seinen Gang. Ich atmete. Ich wehte. Ich lernte den Arzt kennen. Gut, den mochten wir alle! Das war der gleiche, der schon im November so freundlich und ruhig mit uns gesprochen hatte, als ich knapp an einer Frühgeburt vorbei geschliddert bin. Meine Hebamme hat ihn informiert, dass wir ihn erst zur eigentlichen Geburt rufen würden. Er war einverstanden. Und schlurfte davon. Schlafen. Der Glückliche, wie ich ihn beneidete!
Der (werdende) Vater hat im Kreißsaal alles richtig gemacht. Er hat sich im Hintergrund gehalten. Hat brav meine Hand gehalten. Hat mich NICHT gestreichelt. Hat mich an Entspannung und ruhiges Atmen erinnert. Er war einfach da. Das ist immer noch eine sehr gute und ruhige Erinnerung für mich.
Ich wollte nicht liegen. Also durfte ich aufstehen. Ging nicht. Tat sehr weh. Sitzen ging auch nicht also doch liegen. Plötzlich mußte ich dringenst pi.e.seln. Klo? Nöö, aufstehen tut zu weh. Trotzdem wollte ich hoch. Ich hatte es bis auf den Bettrand geschafft. Und dann konnte ich einfach nicht. Sehr frustrierend! Gerade als ich mich wieder hinlegen wollte, machte es laut zadeng! und ich hatte nasse Socken. Na endlich! Also doch wieder hoch. Unterlagen wechseln. Der (werdende) Vater hatte nichts mitbekommen und verstand das ganze Getue nicht. Sehr witzig, sein verwirrter Gesichtsausdruck.
Dem Kleinen ging es die ganze Zeit über super. Marei hatte das CTG schön leise gestellt. Wir hörten sein kleines Herzchen immer im Hintergrund schlagen. Nette Musik hatte sie uns auch angemacht. Und das Licht so weit wie möglich gedämpft. Es war eigentlich eine sehr kuschelige Atmosphäre. Ich habe übrigens wirklich etwas bekommen. Eine Spritze i.m. mit irgendwas. Könnte etwas Bus.copan gewesen sein. Süß von ihr. Denn wir hatten ja vorher besprochen, dass ich nichts in Richtung PDA will. Der (werdende) Vater hat sich wohl zwischendurch mit Blicken mit ihr verständigt. Mein Getobe und Geschimpfe wurde richtig einsortiert. Meine Hebamme ist schon ziemlich klasse!
Irgendwann nach endlosem Wehenveratmen, sah ich, wie Marei besorgt auf das CTG schaute. Auch der (werdende) Vater konzentrierte sich verstärkt auf das Gerät. Marei rief den Arzt. Ich habe nur mitbekommen, dass die Herztöne abgefallen waren. In dem Augenblick war mir der Zusammenhang nicht klar. Offenbar streßte die Geburt den kleinen Mann kräftig! Der Arzt schaute auf den Ausdruck, untersuchte mich kurz und meinte, während er sich die Hände rieb, "Den holen wir uns jetzt!" Und los ging's. Endlich durfte ich bei den Preßwehen mitarbeiten. Und was sag ich? ES! TUT! WEH! Nach endlos langer Zeit meinte der Doc dann, ich solle jetzt richtig Gas geben. Der Kopf sei schon zu sehen. Ob ich mal anfassen wolle? Nein! Und bei der nächsten Wehe bitte kräftig schieben. Ups! Wehe verpaßt. Noch eine verpaßt. Die waren auch gar nicht sooo schlimm. Blick von meiner Hebamme. Plötzlich ist bei mir wieder die absolute Kontrolle über Zeit, Raum und Gedanken vorhanden. Und die Erkenntnis: das ist der Moment, den Marei im Vorbereitungskurs erwähnte. Der Moment, in dem Nichts mehr geht. Frauen, die behaupten, da seinen keine Wehen mehr und sie wollen jetzt eigentlich heim gehen. Ich schaute sie an und fragte: "Ich muß jetzt mitmachen, ja?" Sie grinste und nickte. Dann legte ich los.
B. Mein Sohn. Warm. Noch ganz naß. Laut schreiend. AUF meinem Bauch, nicht mehr darin. Ich war so glücklich und stolz. Als ich den (werdenden) Vater anschaute, liefen ihm die Tränen in Sturzbächen über das Gesicht. Ich habe mich erschrocken. Und ihn gefragt, was los sei. Ich hatte plötzlich Angst, dass mit meinem perfekten kleinen Baby etwas nicht stimme. Entwarnung! So viele Tränen, weil die Freude und das Glück übermächtig waren! Der Fotoapparat wurde gezückt und es entstanden die bisher gruseligsten Fotos von mir.
Wie ich da so lag und mir den Hals verrenkte, um mein Kind endlich mal so richtig zu sehen, wurde es warm. Ih! Ferkel! *kicher* Und dann noch mal! Iiiiiiiiiiih! Marei hat gut gelacht! Und ich klebte so vor mich hin, während der Doc Röschen auf mich stickte. Anders kann ich mir nicht erklären, was er da so lange machte. Nach einer Stunde und mehreren teils recht lauten Diskussionen über die Notwendigkeit von Schmerzmedikation (die ich gewann!), war er dann endlich fertig.
Unser Kind wurde danach gemessen, gewogen, gesäubert und angezogen. Zeit für die nächsten Fotos. Marei machte das erste offizielle Kreißsaal-Bild. Der Vater dokumentierte danach jeden ihrer Schritte. Die Bilder sind alle sehr ...äh, authentisch! ;) Nix fürs Fotoalbum, sozusagen. Jetzt freute ich mich so auf ein Glas Sekt. Der lag schon seit Oktober im Kühlschrank. Und ich hatte noch im größten Gwehe daran gedacht, dass er eingepackt würde. Leider hatte der Vater vergessen, das edle Gesöff aus der Tasche heraus zu nehmen und zu kühlen. Es war so enttäuschend! Lauwarme Plörre. *jammer* Egal! Wir haben auf unser Baby angestoßen. Wir konnten es immer noch nicht so richtig fassen. Hach!
Seitdem hat sich mein Leben komplett geändert. Vor allem hat mich dieser Tag sehr glücklich gemacht. Heute vor einem Jahr fuhren wir ins Krankenhaus. Morgen wird unser Baby schon ein Jahr alt. Es ist unglaublich! Aber ich sehe seine Geburtstagstorte hier stehen...
Wir lieben dich von ganzem Herzen, kleiner großer Schatz!
Ich war unheimlich schwanger. So schwanger wie man nur sein kann. Dick, rund, unbeweglich. Der errechnete Termin war der 13. Januar 2008. Meine Mutter hatte im Oktober einen Traum. Sie träumte, sie käme mich besuchen und meine Hebamme sei bei mir. Im Hintergrund hörte sie ein Kind schreien. Als sie fragte: "Oh nein! Ist es etwa schon soweit? Welchen Tag haben wir denn heute?" Antwortete meine Hebamme ihr im Traum: "Heute ist der 8.Januar." Ich glaube übrigens nicht an "solchen Kram". Meine Mutter auch nicht. Aber trotzdem...
Durch den Streß mit dem Umzug des (werdenden) Vaters Ende November 2007, hatte ich ja schon einen einwöchigen Krankenhausaufenthalt hinter mir. Vorzeitige Wehen, streßbedingt. Toll! Die Wehen hatten mich seit Oktober beinahe täglich begleitet. Ich hatte mich schon fast daran gewöhnt.
Heute Abend war meine beste Freundin mit ihrem 15 Jahre alten Puber-tierchen zum Karten spielen bei uns. Mehr als Karten spielen ging auch nicht mehr. Hat aber echt irren Spaß gemacht! Aber nach 3 Stunden konnte ich einfach nicht mehr sitzen. Schlimme Rückenschmerzen! Wie eigentlich jeden Abend seit 4 Monaten... Gegen 18 Uhr habe ich die Beiden dann freundlich heim geschickt. Gegen 20 Uhr rief dann meine andere Kollegen-Freundin an. Im Gespräch kamen mal wieder "meine" Wehen. Nach 15 Mintuten fiel mir auf, dass diesmal die Abstände nicht wie sonst wieder länger wurden. Ich sagte noch so im Scherz, dass es nun ja wohl hoffentlich bald so weit sei, sonst würde ich bald platzen. Nebenbei bat ich den (werdenden) Vater, mir ein Bad einzulassen. Meine Freundin2 telefonierte danach noch mit Freundin1 und erzählte ihr davon. Ernst genommen hat das niemand. :)
In der Wanne war dann plötzlich klar: es geht los. Ich wußte es einfach. Genau, wie meine Hebamme es mir erklärt hatte. "Man weiß es einfach. Das kann dir niemand erklären!" Erst habe ich geheult. Kein Witz! Ich hatte plötzlich solche Angst. Angst, weil schwanger sein das eine ist und eine Entbindung etwas völlig anderes. Angst, ob alles gut geht. Angst vor der Zukunft. Schaffen wir 2 das? Werden wir gute Eltern? Werde ich eine gute Mutter sein?
Dann habe ich den (werdenden) Vater gebeten, Marei (meine Hebamme) anzurufen. Sie fragte mich nach den Abständen (alle 6 Minuten), der Intensität (alles wie immer) und meinem Wünschen. Ich wollte zu Ende baden. Dann sollte sie kommen. Wir wollten ja so lange wie möglich hier bleiben. Sie fragte, ob sie sich beeilen solle. Ich fand das nicht nötig. Die Idee, dass sie erst noch duscht und dann kommt war echt ok für mich. 2 Wehen später kamen die Schmerzen heftiger und alle 4 Minuten. Das machte den Ausstieg aus der Badewanne ein wenig kompliziert. Und die Idee, dass meine Hebamme noch unter der Dusche stand, fand ich nun völlig sch***! Sofort sollte die hier sein!!! Am besten vorhin!
Sie kam dann auch nach nur 30 Minuten bei uns an. Wie sie das geschafft hat, ist mir ein Rätsel. Offenbar hat sie sich sehr beeilt.
Ich saß jetzt im Wohnzimmer und atmete und wehte so vor mich hin. Als Marei mich untersuchte, waren "wir" gerade mal bei lumpigen 4 Zentimetern. Ich meine "Hallo?!" 4 Zentimeter? Ich hatte schon vorher immer 2 bis 2,5 cm! Deswegen war ich sogar schon im Krankenhaus. Das konnte ja noch heiter werden! Ich war so richtig schön am Schwitzen.
Wie so viele hatte ich ja einen genauen Plan, was ich anziehen wollte. Ich wußte, was ich auf dem Weg in den Kreißsaal tragen wollte. Und für die Entbindung hatte ich auch schicke Sachen. Es endete in Schluffiplünnen. Anders kann man mein Outfit nicht beschreiben. Ich hatte einfach irgendwas an. Fertig! Altes T-Shirt, doofe Hosen, häßliche Unterwäsche. Und es war mir so egal.
Gegen 22:00 Uhr wurde mir kotzübel. Mir war so schlecht. Örgs! Genau jetzt kam die (werdende) Oma. Meine Mutter war nämlich der offizielle, bestellte und eingeschworene Hundesitter. Meine arme Mama sah mich da also auf dem Sofa sitzen, grau im Gesicht, verschwitzt, einen Eimer in den Händen. Und dann sah sie auf einmal aus, als ob sie gleich weint. Und das hat mir dann die Tränen in die Augen getrieben. Marei hat sie beruhigt und ihr gesagt, die Übelkeit sei nur ein Zeichen, dass es voran ginge. Aber sie sah nicht aus, als ob sie ihr geglaubt hätte.
Als sie gegangen war, kontrollierte Marei nochmal: 4 Zentimeter! Ich war richtig sauer. So viele Wehen, Schmerzen, Übelkeit für (gefühlt) NIX! Die Wehen kamen mittlerweile fast minütlich. Ich wollte nun langsam ins Krankenhaus, obwohl ja eigentlich noch nicht so viel passiert war.
Der Weg bis in den Kreißsaal ist mir noch ziemlich gut in Erinnerung. Ich hatte Angst, nicht laufen zu können. Das ging jedoch erstaunlich gut. Bis ins Auto mußte ich "nur" 2x würgen. Im Auto fand ich sogar meinen Humor und meine Zuversicht wieder. Als wir an einer großen Ampel warten mußten, witzelten wir rum. Erst kam so etwas wie "hier stehen wir nie wieder ohne Kind". Dann meinte ich noch, dass der (werdende) Vater ja von hier aus laufen könne, falls das Kind im Auto käme. Das fand er dann nicht mehr sooo lustig. "Wann schaltet die verdammte Ampel endlich auf grün?!?"
Wie durch ein Wunder fanden wir einen Parkplatz in der Nähe des Eingangs. Von dort ging flotten Schrittes in den Fahrstuhl. (Ok, ich prahle!) Rechthaberisch wie ich bin, mußte ich ja den Knopf drücken. Guter Plan, miese Umsetzung. Wegen der Nervosität, der Hormone und der allgemeinen Umstände verfehlte ich den Knopf. Wir ham dann ma rasch dit halbe Krankenhaus per Lift besichtigt. ;) Ich fand das am nächsten Tag lustig.
Ab etwa Kreißsaaltür fehlen mir größtenteils die Erinnerungen. Das, was ich angeblich getan und gesagt habe, wurde mir später (mehrfach) berichtet. Ich schreibe einfach mal, was ich alles durch eigene Erinnerungen und Erzählungen weiß. Im Vorbereitungsraum, wo man VOR der Entbindung am CTG liegen muß, bin ich dann wohl endlich mal ein bißchen aus mir raus gekommen. Ich hatte da von Zeit zu Zeit so seltsame Schmerzen -mal von den altbekannten Wehen abgesehen. Preßwehen! Aaaaah! Die hatte ich völlig vergessen! Sehr schmerzhaft. Und irgendwie wurde mir das alles zuviel. Ich wolllte heim. Ins Bett. Decke druff und schlafen! Genau das habe ich dann erst dem (werdenden) Vater erklärt und danach Marei. Als mir von diesem Plan abgeraten wurde, hab ich angefangen laut zu schimpfen. Alle hätten mich angelogen. Keiner hätte mir gesagt, dass das soooo weh täte! Ich war sehr beleidigt. Und ich wollte was gegen die Schmerzen. Am liebsten eine Vollnarkose mit Kaiserschnitt. Mindestens eine PDA. Oder ne Spritze. Oder Tabletten oder Tropfen. Irgendwas eben. SOFORT!!! Ich kann mich an den Teil nicht erinnern. Nur schemenhaft. Dem (werdenden) Vater ist die Szene offenbar immer noch lebhaft in Erinnerung. Er holt das gerne mal raus und erzählt mir davon. Ich halte mir dann immer die Ohren zu und bestreite, so etwas getan zu haben. Das entspricht mir üüüüüüüüüüüüüüüberhaupt nicht! :)))
Ich durfte dann in den Kreißsaal. Im Untersuchungsraum, durch den wir durch mußten, saß eine Schwangere. Sie sei sehr blaß gewesen und hätte mich sehr verängstigt angesehen, behauptet der (werdende) Vater.
Im Kreißsaal ging dann wieder alles seinen Gang. Ich atmete. Ich wehte. Ich lernte den Arzt kennen. Gut, den mochten wir alle! Das war der gleiche, der schon im November so freundlich und ruhig mit uns gesprochen hatte, als ich knapp an einer Frühgeburt vorbei geschliddert bin. Meine Hebamme hat ihn informiert, dass wir ihn erst zur eigentlichen Geburt rufen würden. Er war einverstanden. Und schlurfte davon. Schlafen. Der Glückliche, wie ich ihn beneidete!
Der (werdende) Vater hat im Kreißsaal alles richtig gemacht. Er hat sich im Hintergrund gehalten. Hat brav meine Hand gehalten. Hat mich NICHT gestreichelt. Hat mich an Entspannung und ruhiges Atmen erinnert. Er war einfach da. Das ist immer noch eine sehr gute und ruhige Erinnerung für mich.
Ich wollte nicht liegen. Also durfte ich aufstehen. Ging nicht. Tat sehr weh. Sitzen ging auch nicht also doch liegen. Plötzlich mußte ich dringenst pi.e.seln. Klo? Nöö, aufstehen tut zu weh. Trotzdem wollte ich hoch. Ich hatte es bis auf den Bettrand geschafft. Und dann konnte ich einfach nicht. Sehr frustrierend! Gerade als ich mich wieder hinlegen wollte, machte es laut zadeng! und ich hatte nasse Socken. Na endlich! Also doch wieder hoch. Unterlagen wechseln. Der (werdende) Vater hatte nichts mitbekommen und verstand das ganze Getue nicht. Sehr witzig, sein verwirrter Gesichtsausdruck.
Dem Kleinen ging es die ganze Zeit über super. Marei hatte das CTG schön leise gestellt. Wir hörten sein kleines Herzchen immer im Hintergrund schlagen. Nette Musik hatte sie uns auch angemacht. Und das Licht so weit wie möglich gedämpft. Es war eigentlich eine sehr kuschelige Atmosphäre. Ich habe übrigens wirklich etwas bekommen. Eine Spritze i.m. mit irgendwas. Könnte etwas Bus.copan gewesen sein. Süß von ihr. Denn wir hatten ja vorher besprochen, dass ich nichts in Richtung PDA will. Der (werdende) Vater hat sich wohl zwischendurch mit Blicken mit ihr verständigt. Mein Getobe und Geschimpfe wurde richtig einsortiert. Meine Hebamme ist schon ziemlich klasse!
Irgendwann nach endlosem Wehenveratmen, sah ich, wie Marei besorgt auf das CTG schaute. Auch der (werdende) Vater konzentrierte sich verstärkt auf das Gerät. Marei rief den Arzt. Ich habe nur mitbekommen, dass die Herztöne abgefallen waren. In dem Augenblick war mir der Zusammenhang nicht klar. Offenbar streßte die Geburt den kleinen Mann kräftig! Der Arzt schaute auf den Ausdruck, untersuchte mich kurz und meinte, während er sich die Hände rieb, "Den holen wir uns jetzt!" Und los ging's. Endlich durfte ich bei den Preßwehen mitarbeiten. Und was sag ich? ES! TUT! WEH! Nach endlos langer Zeit meinte der Doc dann, ich solle jetzt richtig Gas geben. Der Kopf sei schon zu sehen. Ob ich mal anfassen wolle? Nein! Und bei der nächsten Wehe bitte kräftig schieben. Ups! Wehe verpaßt. Noch eine verpaßt. Die waren auch gar nicht sooo schlimm. Blick von meiner Hebamme. Plötzlich ist bei mir wieder die absolute Kontrolle über Zeit, Raum und Gedanken vorhanden. Und die Erkenntnis: das ist der Moment, den Marei im Vorbereitungskurs erwähnte. Der Moment, in dem Nichts mehr geht. Frauen, die behaupten, da seinen keine Wehen mehr und sie wollen jetzt eigentlich heim gehen. Ich schaute sie an und fragte: "Ich muß jetzt mitmachen, ja?" Sie grinste und nickte. Dann legte ich los.
B. Mein Sohn. Warm. Noch ganz naß. Laut schreiend. AUF meinem Bauch, nicht mehr darin. Ich war so glücklich und stolz. Als ich den (werdenden) Vater anschaute, liefen ihm die Tränen in Sturzbächen über das Gesicht. Ich habe mich erschrocken. Und ihn gefragt, was los sei. Ich hatte plötzlich Angst, dass mit meinem perfekten kleinen Baby etwas nicht stimme. Entwarnung! So viele Tränen, weil die Freude und das Glück übermächtig waren! Der Fotoapparat wurde gezückt und es entstanden die bisher gruseligsten Fotos von mir.
Wie ich da so lag und mir den Hals verrenkte, um mein Kind endlich mal so richtig zu sehen, wurde es warm. Ih! Ferkel! *kicher* Und dann noch mal! Iiiiiiiiiiih! Marei hat gut gelacht! Und ich klebte so vor mich hin, während der Doc Röschen auf mich stickte. Anders kann ich mir nicht erklären, was er da so lange machte. Nach einer Stunde und mehreren teils recht lauten Diskussionen über die Notwendigkeit von Schmerzmedikation (die ich gewann!), war er dann endlich fertig.
Unser Kind wurde danach gemessen, gewogen, gesäubert und angezogen. Zeit für die nächsten Fotos. Marei machte das erste offizielle Kreißsaal-Bild. Der Vater dokumentierte danach jeden ihrer Schritte. Die Bilder sind alle sehr ...äh, authentisch! ;) Nix fürs Fotoalbum, sozusagen. Jetzt freute ich mich so auf ein Glas Sekt. Der lag schon seit Oktober im Kühlschrank. Und ich hatte noch im größten Gwehe daran gedacht, dass er eingepackt würde. Leider hatte der Vater vergessen, das edle Gesöff aus der Tasche heraus zu nehmen und zu kühlen. Es war so enttäuschend! Lauwarme Plörre. *jammer* Egal! Wir haben auf unser Baby angestoßen. Wir konnten es immer noch nicht so richtig fassen. Hach!
Seitdem hat sich mein Leben komplett geändert. Vor allem hat mich dieser Tag sehr glücklich gemacht. Heute vor einem Jahr fuhren wir ins Krankenhaus. Morgen wird unser Baby schon ein Jahr alt. Es ist unglaublich! Aber ich sehe seine Geburtstagstorte hier stehen...
Wir lieben dich von ganzem Herzen, kleiner großer Schatz!
I survived X-Mas and New-Years-Eve!!!
Ich hab mal bei Euch so quer gelesen: Ihr lebt alle noch und habt die Tage auch gut überstanden! Ich freue mich!! Ein besonderer Gruß geht ins Ländle! ;)
Hier so... Nun ja. Weihnachten war fein. Sehr ruhig sehr besinnlich. Viele Geschenke für den Zwerg. Viele Geschenke für "den Rest". Die üblichen Scharmützel am Rande.
Der Vater war erkältet. Nach Weihnachten gab er seine Rüsselseuche ans Baby weiter. Der Virus mutierte und wurde beim Kind zur fiesen Bronchitis. Nach nochmaliger Mutation und dem Sprung auf meinen luxuriösen Astralkörper war dann endgültig eine schwere Erkrankung daraus geworden. ;) Immerhin hatte ich dem Vater an Heilig Abend noch beschieden, dass eine ordinäre Erkältung nun wirklich kein Grund seien, sooo zu jammern... 5 Tage später sah die Sache definitiv anders aus!
Silvester haben das Baby und ich schlafend verbracht. Zum ersten Mal seit, ich glaube, 20 Jahren (!) hab ich rein geschlafen ins neue Jahr. Hat auch Spaß gemacht. Vor allem den fehlenden Kater am nächsten Morgen habe ich nicht vermißt!
Jetzt ist die Erkältung wieder weg.
Hier so... Nun ja. Weihnachten war fein. Sehr ruhig sehr besinnlich. Viele Geschenke für den Zwerg. Viele Geschenke für "den Rest". Die üblichen Scharmützel am Rande.
Der Vater war erkältet. Nach Weihnachten gab er seine Rüsselseuche ans Baby weiter. Der Virus mutierte und wurde beim Kind zur fiesen Bronchitis. Nach nochmaliger Mutation und dem Sprung auf meinen luxuriösen Astralkörper war dann endgültig eine schwere Erkrankung daraus geworden. ;) Immerhin hatte ich dem Vater an Heilig Abend noch beschieden, dass eine ordinäre Erkältung nun wirklich kein Grund seien, sooo zu jammern... 5 Tage später sah die Sache definitiv anders aus!
Silvester haben das Baby und ich schlafend verbracht. Zum ersten Mal seit, ich glaube, 20 Jahren (!) hab ich rein geschlafen ins neue Jahr. Hat auch Spaß gemacht. Vor allem den fehlenden Kater am nächsten Morgen habe ich nicht vermißt!
Jetzt ist die Erkältung wieder weg.
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