Posts mit dem Label die anderen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label die anderen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Der Weihnachtsbaum

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Von allen den Bäumen jung und alt,
Von allen den Bäumen groß und klein,
Von allen in unserm ganzen Wald,
Was mag doch der allerschönste sein?
Der schönste von allen weit und breit
Das ist doch allein, wer zweifelt dran?
Der Baum, der da grünet allezeit,
Den heute mir bringt der Weihnachtsmann. -

Wenn Alles schon schläft in stiller Nacht,
Dann holet er ihn bei Sternenschein
Und schlüpfet, eh' einer sich's gedacht,
Gar heimlich damit ins Haus hinein.
Dann schmückt er mit Lichtern jeden Zweig,
Hängt Kuchen und Nüss' und Äpfel dran:
So macht er uns Alle freudenreich,
Der liebe, der gute Weihnachtsmann.



Was ich damit sagen will? Lange gesucht, endlich gefunden: der schönste Baum von allen! Jetzt steht er hier und wartet auf seinen großen Tag. Der Kleine war ja heute beim aussuchen dabei. Seitdem kann er auch ein neues Wort: Baum. Er spricht das wirklich extrem deutlich aus. Ich fand seine Aufregung niedlich. Weil ich ja nur 2 Hände habe, musste der Baum im Auto warten. Wir waren nämlich heute auch noch auf einem kleinen, feinen (in Wirklichkeit langweiligen und teurem) Weihnachtsmarkt. Dadurch und durch den Baumkauf waren wir erst relativ spät zu Hause. Der Kleine hatte Hunger. Ich steckte ihn in seinen Schlafanzug und wir aßen zu Abend. Dabei kreisten seine Gedanken nur um ein Thema: den Weihnachtsbaum.

"Mama?"

"Ja?"

"Baum! ...Auto!"

"Ja, der Baum ist noch im Auto. Den hole ich hoch, wenn du brav im Bett liegst und schläfst."

"Ja. Baum!"

usw. usf.

Auf sein Gesicht morgen früh bin ich gespannt. Immerhin steht das Objekt seiner Begierde direkt hier im Wohnzimmer. Ich hoffe, das gute Stück erlebt Weihnachten noch und sieht bis dahin nicht völlig gerupft aus!


Der Plan geht ja eigentlich so: ich schmücke den Baum erst Heiligabend nach dem Kaffee trinken während der Kleine spazieren geht. Wenn er dann wieder heim kommt, sollen seine Augen strahlen. Der Baum sieht dann nämlich hoffentlich superduperoberhammertoll aus und nur die Lichterketten am Baum sind angeschaltet. Unter dem Baum warten dann seine Geschenke auf ihn. Geschenke werden in meiner Familie für Kinder übrigens nicht eingepackt.

Wie macht ihr das? Welche Traditionen habt ihr? Worauf freut ihr euch am meisten?

___


Gefunden habe ich das Gedicht übrigens auf dieser Seite.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Zwischenzeugnis

Ich versuche mein Leben zu verbessern. Gestern habe ich meine Chefin um ein Zwischenzeugnis gebeten. Mittlerweile sind die Zustände bei meinem Arbeitgeber weit jenseits des für mich Erträglichen. Zuviel Streß, zu wenig Lob, falsche Planung, falsche Personalpolitik.
Woanders ist es zwar auch nur anders, wie mein Kollege bemerkte. Aber seit kurzem erscheint mir sogar dieses simple "anders" erstrebenswert.

Was ich mir bei einem neuen Job wünsche:
  • feste Arbeitszeiten Mo - Fr 8-15 Uhr
  • durchschaubare und transparente Firmenpolitik
  • Vorgesetzte, die mit der Verantwortung umgehen können und ihre Arbeit nicht ewig abwälzen
  • klare Firmenstrukturen (Ich habe kein Problem, meine Vorgesetzten zu duzen, aber es enthemmt bei Unstimmigkeiten -in beide Richtungen!)
  • angemessene Bezahlung
  • angemessener Umgang mit Überstunden (rascher Freizeitausgleich UND Boni)
  • gutes, anspruchsvolles Arbeitsgebiet
  • Weiterbildungsfreistellungen
  • interne und externe Fortbildungen
  • Flexibilität
Hmm, beim nochmaligen Lesen bemerke ich, dass ich wohl noch lange suchen muss. *seufz*

Autohaus

Wir mussten heute ins Autohaus. Weil wir noch etwas warten mussten, sagte ich zum Kind: "Komm, laß uns mal die schicken Autos ansehen. Welches gefällt dir denn?" Er stürzte sich auch gleich auf diese äußerst wichtig Aufgabe, rannte durch den ganzen Showroom und stoppte vor dem Auto seiner Wahl. "Da!" "Das gefällt dir?" "Jaaa!" "Na, dann frag doch mal den netten Verkäufer, ob du das bekommen kannst."

*mööööp* Fehler!

Mein Sohn, zarte 23 Monate alt, schubst mich zur Seite und brüllt laut durch den ganzen Raum: "Aiii-oo! Mannan! Aiiii-o! Jaaa!" Dabei tippt er sich heftig auf die Brust. Also, das Auto würde er offenbar sofort mitnehmen. Ich musste mich so zusammen reissen, nicht laut zu lachen!

Eine kleine Steigerung fand unser "lustiger" Nachmittag dann draußen. Ich bekam einen Leihwagen und baute den Kindersitz ein. Der Junge stand die ganze Zeit an meinem Auto und tippte an die Tür, zeigte auf sich und sagte: "Ja. Mami, jaaa!" Er wollte einsteigen.

Der Verkäufer ging zu ihm und sagte: "Guck mal, heute kannst du mit dem schicken Auto fahren." Das Kind antwortete leicht entsetzt: "Nein! Mami. Auto!" Tippte wieder aufs Auto und sagte: "Jaaa!" Der Verkäufer darauf: "Schau doch mal. Das Auto ist gelb! Ist doch toll!" Kind: "--"

Ich wußte gar nicht, dass man eine einzelne Unterlippe soweit vorschieben kann. Als ich ihn bat, doch bitte nicht zu weinen. Senkte er zusätzlich das Kinn ab. Sehr beeindruckend. Und sehr amüsant!

Montag, 7. Dezember 2009

Aus!

Die Lampe wird jetzt auch hier "Aus!" geschaltet.

Wenn der Hund im Weg steht, hört man: " Nnnn-nah ab!" ("Dinah, ab!") Das sage ich auch immer.

Er sagt Ann-ank und meint Elefant.

Streiten klappt auch immer besser. Aus tu und to wurde nun ein richtiges tooch.

Eine neue Gebärde haben wir auch. Die hat der Junge sich selbst überlegt. Er tippt mit der Fingerspitze des Zeigefingers auf seine Lippe und meint: "Nuckel". Eigentlich gab es den tagsüber gar nicht mehr, aber im Kindergarten gehen die jüngeren Kinder praktisch ununterbrochen damit herum. Pech für uns.

Seine erste große Kindergartenliebe heißt Leonie. Er verschluckt das E beim sprechen, so dass es sich anhört wie Luunie. Und wenn die beiden beim Anziehen nebeneinander auf der Bank sitzen, dann strahlt er unaufhörlich und sagt immer: "Luunie, ei!" und streichelt ganz sanft ihren Kopf.

Momentan ist er, wohl auch krankheitsbedingt, ein sehr anhängliches, verschmustes Kind. Nachdem ich seit letztem Mittwoch 3 Tage arbeiten war, ging es dem Kleinen bis etwa Samstag gut. Er hatte sich gut erholt und war fröhlich. Allerdings hat er schon von Freitag zu Samstag schlecht geschlafen. Samstag nach dem Mittagsschlaf kam dann der Schnupfen richtig raus. Abends ging dann nichts mehr, der Husten begann ihn zu quälen. Die Nacht war furchtbar, da er nicht schlfen konnte und alle hlabe Stunde nach mir, seinem Nuckel oder etwas zu trinken weinte. Seit Sonntag inhalieren wir. Er hustet trocken und ganz bellend. Und er hat tagsüber wieder ziemliche Atemnot. :( Übrigens habe ich mich auch gleich wieder angesteckt. Meine Nacht zu Montag war doppelt schrecklich: der Kleine krank und häufig wach und ich mit verquollenem Kopf und Schnupfnase und einem ewigem Krabbeln im Hals.

Am Samstag war ich seit langem mal wieder im Theater. Das Stück war ...sehr modern. Gestern waren wir noch auf einem Weihnachtsmarkt. Dort konnte ich bei einem Korbhändler nicht widerstehen. Für mich gab es einen neuen Klammerkorb, für den Kleinen zu Weihnachten einen schicken Korbpuppenwagen ganz in blau mit klappbarem Verdeck. Und 2 € herunter gehandelt habe ich den Preis auch noch.

Was diese Woche nicht so gut wird:
1. Die Erkältung vom Kind.
2. Meine Erkältung.
3. Ich muss am Wochenende Spätdienst arbeiten und habe nächsten Montag trotzdem wieder Frühdienst.
4. Die Waschmaschine ist schon wieder kaputt. Die Wäsche türmt sich meterhoch! Den Waschmaschinenefritzen besttel ich mir für diese Woche. Aber eigentlich habe ich nachmittags keine Zeit, da
5. Am Dienstag das neue Auto in Werkstatt muss. Irgendwas stimmt mit de r Benzinzufuhr nicht. Er hoppelt und stottert, wenn er kalt ist und Beschleunigung stößt momentan auch nur allen Anderen zu.
6. Meine Chefin wird für mich immer anstrengender.

So, jetzt aber schnell los! Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche.

Mittwoch, 25. November 2009

Lieber anonymer Kommentator,

offenbar ist dir dieser kleine dezente Hinweis in meinem Impressum entgangen. Nur für dich also nochmal in groß und fett und kursiv:

Gegen Werbung in meinen Kommentaren habe ich übrigens auch grundsätzlich etwas! Find ich so etwas, lösch ich das! Bei Wiederholungstätern wird es teuer!!! Wie wohl die meisten Deutschen habe auch ich einen Anwalt in der Familie und einen Arzt im Bekanntenkreis, nur mal so nebenbei...

Und ja, ich bin heute schon extrem angezickt. Gegen nettes Kommentieren und irgendwann mal verlinken hab ich nix. Aber so dermaßen plumpe Werbung finde ich einfach nur ätzend.

*Grußformel deiner geschätzten Wahl einfügen* Katja (genervt)

Freitag, 13. November 2009

Rabenmutter

Wer sich mal so richtig mies fühlen will, macht einfach folgendes:

1. Schaff dir ein Kind an, obwohl du von der ersten Euromillion noch ziemlich weit entfernt bist.

2. Geh arbeiten, bevor dein Kind studiert.

3. Geh 10 Tage in Folge arbeiten und gestalte die Betreuung dadurch unübersichtlich. Gerne helfen dir dabei ein Vater, eine Großmutter und der Kindergarten. Somit ist sicher gestellt, dass du vom Tagesablauf deines Kindes nichts erfährst und dir auch sonst niemand wichtige Informationen übermittelt.

4. Lausche nachts dem Husten deines Kindes.

5. Wiege dich in der trügerischen Gewissheit, dass es zwar nicht gut klingt, aber sicher nichts schlimmes ist. Immerhin hast du keine Rückmeldung über Fieber oder sonstige Probleme. Und das es so brodelt kommt hoffentlichhoffentlichhoffentlich von etwas Schleim, der dumm liegt. Immerhin ist das Kind gegen Pneumokokken geimpft.

6. Komme heim und höre, dass im Kindergarten von schwerem Husten, der vom Mittagsschlaf abhielt und Fieber gesprochen wurde. Entspanne dich wieder, wenn von sensationellen 37,2°C berichtet wird.

7. Gehe trotzdem wie geplant zum Arzt, da der Hustensaft letztens vom Kind aus der vollen Flasche trotz Kindersicherung auf dem Teppich verteilt wurde.

8. Mache beim Kinderarzt folgende Entdeckungen:
a) überlange, dreckige Fingernägel; teils eingerissen *schluck*;
b) dreckige Ohren;
c) Haarknötchen am Hinterkopf;
d) Essensreste und -flecken auf sämtlichen Kleidungsstücken;
f) kein frisches Kinderarzt-Untersuchungsliegen-Unterleg-Handtuch sondern
nur die wickeltascheneigene Wickelunterlage mit Flecken unklarer Herkunft;
g) Kind hat mittlerweile definitiv ordentlich Fieber, dass du dort aber nicht
messen kannst -ohne Thermometer;
h) dein Kind ist so fertig mit der Welt, dass es auf jede Frage oder Aussage mit
einem lauten und gnatzigen "Nee!" antwortet;
i) bemerke, wie sehr du dich schämst;

9. Erfahre in der Apotheke, dass deine Krankenkasse die Ausleihgebühr des Inhalators nicht übernimmt.

10. Fahre mit dem Kind die hypersuperlichtgeschwindigkeitskurze Strecke* heim. Nur um dort fest zu stellen, dass das arme kranke Häschen eingeschlafen ist.

11. Höre dir das Weinen deines kranken und völlig übermüdeten Kindes an, dass vor lauter Husten nur in 10 Minutenabschnitten schläft.

Bei Bedarf verschenke ich gerne meine miesen Karmapunkte. Ich würde notfalls auch gegen positives Karma tauschen. Bedarf, irgendjemand?!

___

*Die Strecke zu fahren, dauert kürzer als das lange Wort.

Montag, 9. November 2009

Spezialitäten...

...ganz besonders für diese eine Bloggerin unter uns. Sie wurde gerade doppelter Onkel. Jetzt noch mal mit viel Gefühl: Herzlichen Glühstrumpf, liebe Frau Haase! Ich dachte, dieser Link würde dein kleines Haasenherz erfreuen. ;)

Dienstag, 3. November 2009

Terroristen

Neulich klingelte hier zum 5. oder 6. Mal das Telefon. Wieder mit einer fremden Nummer aus Süddeutschland. Diesmal bin ich ran gegangen. Irgendwie macht es die Sache nicht besser, wenn man vorher genau weiß, dass es Werbeanrufe sind. Wusste ich früher ja auch schon. Hatten halt alle die Nummer unterdrückt. Da wußte man doch, woran man war. Jetzt sehe ich zwar, mit welcher Nummer ich belästigt werde, kann aber trotzdem nicht ausweichen. Mein Telefon hat nämlich leider keine "abweisen"-Taste.

Jedenfalls war da ein Mann dran. Der ratterte sein "Guten Tag, Firma xxx..." dermaßen schnell runter, dass ich glatt nichts verstanden habe. Also fragte ich freundlich nach. Es war dieser Verkäufer der "Hausbesuchswerbemafia für frisch gewordene Mütter". Der Name der Firma beginnt mit F.

Als ich letztes Jahr noch voll im Hormonrausch war, habe ich mir dämlicherweise von genau diesem Typen am Telefon ein Zeitungsabo aufschwatzen lassen. Das muss an den Hormonen gelegen haben. Normalerweise kaufe ich sonst nichts am Telefon. Das ärgerliche war, dass es sich bei dem Abo nicht um diese "endet automatisch nach 6 Wochen"-Teil handelte, sondern anscheinend um eines, dass automatisch weiterlief. Ich habe mich dann an der Stelle, als die Rechnung kam zu dumm angestellt. Dann habe ich auch nämlich vergessen, zu bezahlen und bumms -hatte ich die Mahnung eines Inkassobüros im Briefkasten. Selbst als ich bezahlt hatte, bekam ich vom Inkassobüro noch weitere Briefe. Alles sehr nervig. Am Ende habe ich über 60 Euro für 15 Hefte bezahlt. Ich darf da gar nicht dran denken. Wie doof bin ich eigentlich? Ich geh mal kurz ein bißchen mit dem Kopf vor die Wand schlagen.

So, weiter: Der Typ am Telefon war jedenfalls genau der, der mir zu dem super Abo verholfen hatte! Und er wollte mir schon wieder tollste Gelegenheiten und Angebote unterbreiten.

Nein danke, kein Bedarf.

Oh, wenn es jetzt nicht passen würde, könnte er auch später noch mal anrufen.

Och, nöö! Danke. Wirklich nicht.

Dürfte er mich denn in einiger Zeit noch mal kontaktieren?

Ich sah meine Chance und ergriff sie! Also ehrlich gesagt, nein. Ich hätte ja noch die Nummer von Frau Vetreterin der Hausbesuchsmafia und würde mich dann an sie wenden.

Hoffentlich hilft das. Das klang ein bißchen nach "Ich muss mir Ihr Einverständnis für zukünftige Werbeanrufe einholen und tue das besser von hinten durch die Brust."

Der Tonfall wechselte bei ihm übrigens von "fröhlich" über "traurig" zu "seeeehr betrübt". Das Ganze klang dermaßen aufgesetzt und überzogen, dass ich ihm eine baldige Schulung wünsche. Das wird doch so nichts! Der bekommt ja höchstens Zeitungsabos an stillende Hormonmonster verkauft. ;)

Montag, 2. November 2009

Hallo Melanie,

ich lese aus deiner Antwort auf diesen Post zwei Dinge:

1. Es wird besser, wenn die Zähne durch sind! Hurra, hurra! Ich freu mich schon so!!!

2. Danach wird es wieder schlechter, weil das Kind Charakter bildet oder so etwas. Und das ist ganz schlecht, da man wegen der fehlenden Zahnungsausrede mal wieder wie der letzte Erziehungsberechtigtenkrüppel aussieht.

Na dann: Prost Mahlzeit!

:D




Der Zahn oben links blinkt übrigens schon richtig. Und beim Zähneputzen macht es sogar Geräusche. Mein Sohn ist echt stolz!

Karieregeil

Konnte keiner so schnell gucken, wie das Ärmchen oben war. Gerade wurde noch in die Runde gefragt, wer denn Interesse hätte...

Zack!

"Ja, also bevor jetzt gar keiner..."

Bin fast verreckt an innerlich unterdrücktem Husten.

Es sei ihm gegönnt. Immerhin peitscht er bereits sein zweites Kind durch diese Elitebildungseinrichtung!




Aber lustig war's schon! ;)

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Kleine Zwischendurchspielerei

93% of the world!
Click here to try


Gefunden bei Pharmama, die offenbar auch einen Faible für "winzige" Ablenkungen hat. :D

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Vollzeit-Öko-Bio-Elternbeiratmutter rulez!!!

Seit gestern bekleide ich ein Ehrenamt. Meine Vertretung habe ich geschickt einstimmig per offener *hustwahlbetrughusthust* Wahl wählen lassen. Zack waren alle Kindermitkugelnbewurfmütter ausgenockt. Hihi! Rest wird später berichtet. Ist eine Geschichte wie aus der großen Politik.

Montag, 28. September 2009

Bin ich jetzt eine "Vollzeit-Öko-Bio-Mutter"?

Diese Beschreibung passt angeblich auf alle, die sich in der Elternvertretung oder im Kita-Ausschuss ihres Kindergartens engagieren, habe ich beim studieren anderer "Mutti-Blogs" gelernt. Schade nur, dass ich das nicht bestätigen kann.

In unsere Kita gehen weit über 150 Kinder. Viele Eltern haben Sorgen. Immerhin kenne ich 3 Elternpaare aus B.s Gruppe, die Fragen oder Probleme haben. Heute war offene Sitzung des Kita-Ausschusses. Neben einer (!) anderen Mutter (!!!), war ich die einzige "neue" Mutter, die sich für die Belange der Kita interessierte. Faszinierend. Besonders, wenn man bedenkt, dass alle Anwesenden regulär ihren Berufen nach gehen. Und vermutlich mindestens 50% von ihnen so wie ich zum selbst gemachten Bio-Kartoffelbrei popelige Fischstäbchen von ALDI servieren. Gesunde Mischkost eben...

Aber ich schweife ab. Dürfen mich unengagierte "Ich meckere dann trotzdem hinterher"-Mütter als Vollzeit-Öko-Bio-Mutter titulieren? Vermutlich schon, wegen der Meinungsfreiheit. Allerdings sollten sie sich die Beschwerden hinterher verkneifen. Oder bin ich einfach noch nicht lange genug "im Geschäft"?

Erlebnisse am Ostseestrand

Am Sonntag waren wir, also: Papa, Mama, Hund (Mitte-Wade-hoch, fast 7 Jahre alt) und Sohn (bald 2), am Ostseestrand.

Großer, sabbernder (sic!) Hund kommt angerast. Das Frauchen latscht in weiter Ferne, sehr lässig und desinteressiert, vor sich hin. Ich, mittlerweile kampferprobt, nehme den Sohn hoch. Unser Hund muss (leider!) für sich selbst kämpfen. Fremder Hund rast auf uns zu, wie gesagt. Kommt näher, bellt wie besessen und springt an mir hoch. Wie gesagt, ich habe mein Kind auf dem Arm! Mein Hund wird dann immer sehr hektisch und versucht den Angreifer vom Rudelchef (icke eben) und Juniorchef zu vertreiben. Leider erleben wir so eine Situation nicht das erste Mal und der Streßlevel ist dementsprechend hoch bei mir und bestestetes Hund von allen. Fremder Hund stürzt sich auf meinen Hund. Geknurre, Gekläffe, Gebelle -ICH HASSE DAS!!! Hund tobt mehrfach auf mich zu und springt an mir hoch. Ich mache alles, was ich je über solche Situationen lernte (Hundeschule -wir waren dort!!!) und las. Ich habe Blickkontakt vermieden und eine defensive Haltung eingenommen, sprich: dem Hund mit gesenktem Kopf die Seite/das Gesäß zugekehrt. Fremder Hund wurde immer wilder. Spielen sieht definitiv anders aus. Frauchen von fremder Hund kam nach einigen Minuten (gefühlten Stunden!) lahm an geschnauft. Fremder Hund wurde lahmarschig mit "Nu komm ma her, fremder Hund. Lass das mal!" an geschnauft. Zu mir sagt Fremder Hund-Frauchen nix, fängt aber wenigstens (die verdammte Dreckstöle) ihr Herzilein ein. Leine hatte sie nicht dabei. Vermutlich hört fremder Hund sonst immer, und so...

Kommentarlos schlurfte sie mit fremder Hund am Halsband weiter. Ich konnte mir ein :"Entschuldigung, dass ich hier stand und Ihrem Haustier im Weg war!" nicht klemmen. Statt des erwarteten, leicht beschämten "Oh, tut mir wirklich leid, der ist sonst nicht so"-blablas hörte ich "Ja, denn gehn Se halt nich' ann' Hundestrand, wenn Se dis nich vertragen!" Die Antwort "Der Hundestrand ist circa 500 Meter weiter nach DORT!" quittierte sie mit "Der ist eben auch noch jung!" Meine Antwort, dass sie ja wohl kaum das Alter ihres Hundes mit dem Alter meines Sohnes vergleichen wolle, vertrug sie wohl nicht so gut. Ich durfte mich tatsächlich noch ein wenig beschimpfen lassen.

Dämlich Hundebesitzer (fast) alle miteinander!!!!

...
Hoffe, sie schmort lange in der Hölle dafür.



...
Hoffe, ich treffe sie dort nicht! ;) Immerhin vergißt auch mein Hund gelegentlich seine gute Erziehung und bellt! *schock*




...
Gerade noch hier bei ihr "meine" Geschichte gelesen. Erschreckend! Es ist überall das gleiche. Aber was kann man tun? Wie verhält man sich am besten?

Donnerstag, 24. September 2009

XXX!*

Als ich jünger war, hatte ich, besonders beim Auto fahren, oft das Problem, dass mir u.a. der Fahrstil anderer Menschen permanent massiv auf die Nerven ging. Ich habe Ihnen also nicht unbedingt die nettesten Namen zugedacht. So weit, so schlimm. Wirklich unangenehm wurde es erst, als ich im Sommer nicht an das geöffnete Fenster dachte, als ich meinem Herzen Luft machte. Entsetzte Blicke trafen mich und ich beschloß, dieser schlechten Angewohnheit ein Ende zu machen.

Die Problemanalyse ergab mangelnde Impulskontrolle -auch bei mir. Gut, das Phänomen ist weit verbreitet. Man ist meist allein im Auto; die soziale Kontrolle entfällt also. Außerdem hat man möglicherweise eine andere Sicht auf die Dinge (Tempo, Vorfahrtsregeln etc.) als die anderen Verkehrsteilnehmer, kann dies aber (außer eben bei geöffnetem Fenster *hust*) nicht ausdiskutieren. Und so weiter.

Das Problem kann also nur behoben werden, indem ich selbst mein Verhalten ändere, da ich ja selbst keinen Einfluss auf das Verhalten der Anderen nehmen kann. Aber was tun?

Lösung des Problems: ein kleiner Schnippsgummi. Wie der so ein Fehlverhalten ändern kann? Ganz einfach. Der Gummi kommt ums Handgelenk. Jedes mal, wenn ich den Impuls zu fluchen verspürte, habe ich daran gezogen und sofort losgelassen. Tut nicht wirklich weh, ist aber unangenehm. Ich habe mir auf diese Weise bewusst gemacht, DASS ich fluchen wollte und konnte den Impuls damit kontrollieren. Das klingt jetzt irgendwie seltsam, aber es funktioniert.

Heute habe ich mir wieder einen Gummi übers Handgelenk gezogen. Der Hund war gestern abend nicht draußen und musste heute morgen ganz dringend vor die Tür. Eigentlich bringe ich immer zuerst das Kind in die Kita und drehe dann eine gemütliche Hunderunde. So aber musste eben heute morgen der Hund mit. Nun ist es leider so, dass der Hund seinen Ärger übers angebunden sein recht laut kund tut. Will sagen, er bellt. Nicht schön, aber verzeihlich, wie ich finde. Ich binde sie auch immer so an, dass sie "aus dem Weg" ist, also meist in einer abgeschiedenen Ecke an einem Zaun. So auch heute. Als ich wieder komme, stehen auf der Straße vor dem besagten Zaun 3 Personen. Ich binde D. los und sage noch so was wie "Na, dann komm mal, du alter Krawallbolzen." Ich bin noch nicht mal mit ihr zum Tor hinaus, da werde ich schon sehr unfreundlich von schräg hinten angepflaumt: "Der Hund hat jetzt 10 Minuten lang gebellt."
"Aha."
"Das nervt wirklich sehr!" Unfreundlichunfreundlichunfreundlich guckend...
"Das tut mir leid." Unverbindlich und mit neutralem (!) Tonfall. ging ich über die Straße. Dann mussten die anderen beiden Herrschaften auch noch ihre superoberwichtige Meinung dazu kundtun.
"Das müssn Se mal was machen!" und "Das geht ja so nicht, dass der so laut bellt."

Und dann kam mein Fehler: ich reagierte. "Was soll ich machen? Die Schnauze zubinden?!" Ich musste dabei wirklich lachen, weil ich kaum geglaubt habe, dass das deren Ernst sei.

"Ja! Da hätten Sie eben den Hund erziehen müssen!" *geifergeifergeifer*
"Das sieht man ja, dass der nicht hört!" (Der Zusammenhang wird mir übrigens auf ewig verborgen bleiben.)
"So ein Maulkorb ist ja nicht sooo teuer!" (Hindert den Hund allerdings auch nur am Beißen, nicht am Bellen.)

Statt mir nicht nur sämtliche in Klammern stehende Erwiderungen zu verkneifen und einfach zu lächeln und zu winken, konnte ich mir eine Antwort nicht verbeißen.

"Alles klar, der Hund bekommt einen Maulkorb und lernt noch Miauen als Fremdsprache. Und Sie erziehen in Ihrer vielen freien Zeit mal besser nur Ihre eigenen Kinder. Da ham Se ja dann wohl schätzungsweise genug zu tun!"

Autsch! Ich wollte doch nicht immer so... Hinterher war mir das peinlich. Wie gesagt, lächeln, winken und weiter gehen hätten ihren Zweck als Handlungsalternative völlig erfüllt. Aber so ärgere ich mich nur. Zuerst über diese Personen. Wie kommt ein Erwachsener "im Rudel" eigentlich auf die Idee, einem anderen Erwachsenen ungefragt solche "Ratschläge" zu erteilen? Dann vor allem über mich selbst. Wieso kann ich so etwas nicht einfach an mir abperlen lassen? Wieso springe ich auf solche Provokationen an? Denn im Nachhinein ist mir klar geworden, dass die dämlichen Sprüche erst kamen, als ich eben nicht auch sofort unfreundlich war, sondern im Gegenteil höflich, unverbindlich und ruhig. Das war wohl nicht gewünscht. Man wollte sich Luft machen und laut schimpfen. Das geht natürlich nicht, wenn man keine Angriffsfläche hat.

Fazit: ab heute kein Wort mehr zu niemandem. Impulskontrolle und Fresse halten. Fertig! *schnipps*

* Anstelle von XXX! bitte die umgangssprachliche Bezeichnung einer menschlichen Körperöffnung im Plural einfügen. Und nein, "Ohren!" ist falsch...

Mittwoch, 19. August 2009

Der zweite Tag im Kindergarten

B. hat seine Sache heute gut gemacht. Er hätte es aber besser gefunden, wenn ich ihn die ganze Zeit auf dem Schoß gehabt hätte. Ich fand das allerdings übertrieben. Immerhin waren Patrick und Laura, die natürlich "in echt" ganz anders heißen, jünger als B. und spielten ganz lieb.

So stand mein Sohn die meiste Zeit neben mir und beobachtete das Treiben um uns herum. Panisch sieht jedenfalls anders aus. die anderen beiden Kinder waren offener und spielten sofort nach Kräften los.

Patrick ist ein kleiner Wilder. Immer in Bewegung und ziemlich quirlig. Und er hat ein niedliches Grinsen. Insgesamt erkennt man jetzt schon den künftigen Herzensbrecher. (Bis auf Patricks fetten Lippenherpes. Wuäääääh!) Patricks Mutter ist ruhig, nett und freundlich.

Laura ist kleine, zarte Prinzessin. Aber Lauras Mutter mag ich nicht. Fräulein Neunmalklug und Zehnmalgescheit. Sie hatte offenbar viel Zeit, mein Kind zu beobachten. Denn sie konnte mir auch relativ schnell sagen, dass B. ja nun langsam lockerer würde. (Ha! Die Erzieherin wird sich diese ruhigen Momente noch zurück wünschen.) Und dann fragte sie noch ganz besorgt, ob B. immer so ängstlich sei. (Der ist nicht ängstlich sondern zurück haltend. Er beobachtet immer alles ganz genau. Wenigstens ginge mein Kind nicht mit jedem Fremden sofort mit. Immerhin ist das auch ein wichtiger Entwicklungsschritt,zu wissen, zu wem man gehört.) Außerdem beschied sie mir mit maliziösem Lächeln, dass es sich ja nun sicher nicht vehindern ließe,dass B. gelegentlich etwas in den Mund nähme. (Es gibt aber einen Unterschied zwischen einem 12 Monate altem Kind und dem 17 Monate alten B., der Mama frech angrinst und auf ihre Reaktion wartet.) Sie nervte! Aber entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten antwortete ich nur freundlich mit einem nichtssagenden "Mhhh." Ich war sehr stolz auf mich. Ich dachte mir meinen Teil. Und ich verkniff mir eine Antwort, die in folgende Richtung ging: "Ach, wie alt ist die Kleine? 12 Monate? Ui, da machen Sie sich sicher grooooße Sorgen, dass sie weder läuft noch spricht! Aber das wird schon! Irgendwann!"

Lauras Mutter war es übrigens auch, die sich auf dem 1. Elternabend darüber beklagte, dass außer ihr(!!!) niemand aus unserer Gruppe bei der Krabbelgruppe war. Auf die Antwort von Michas Vater, dass einige von uns sich sehr wohl von dort kennen würden, dass aber bei Micha beide Eltern schon seit März arbeiten würden, reagierte sie mit einem schnippischen "Na es sind aber 9 Kinder in der Gruppe!" Sonjas Vater meinte daraufhin, dass er wie Michas Vater und B.s Eltern oft genug da gewesen sei. Nur seien eben irgendwann kaum noch Kinder gekommen. Die Erzieherin schlug daraufhin in die Bresche und meinte, dass ja auch oft nur 1 oder 2 Kinder dort wären. Sie sagte nur: "Aber trotzdem!" Ich erklärte ihr dann noch, dass B. dort einfach nichts von gehabt hätte, da es für ihn mit 14 Monaten uninteressant gewesen sei, 3 5 Monate alten Kindern beim "Aufmrückenliegenund mitdenFüßenspielen" zu beobachten. Sie wirkte wenig überzeugt. Außerdem fragte sie zu jeder einzelnen angesprochenen Tätigkeit nach, wie das denn nun im einzelnen sei, wenn ein Kind noch nicht *** (*** bitte 20 Varianten von. aus der Tasse trinken, Schnitzel essen, alleine zur Toilette gehen, nur mit Decke statt mit Schlafsack schlafen etc.) würde. Speziell beschrieb sie dann die aktuelle Situation ihres Kindes. Unheimlich spannend.... *gähn*

Mal gucken, was das noch gibt! Ich bin gespannt. :D

Montag, 17. August 2009

Der erste Tag ist überstanden

Ich fand es schön. Ich mag die Erzieherin. B. war gewohnt ruhig und zurückhaltend.

Schlimm war für mich nur, dass er wieder (Krabbelgruppe...) fast 15 Minuten steif da stand. Es sieht immer so aus, als ob er starr vor Schreck ist und hofft oder wünscht, dass er aus der Situation heraus kommt, wenn er nur still genug steht. Da habe ich ziemlich gelitten. Er auch. Ihm zitterten nämlich die Knie. So ein kleines Kind ist für langes still stehen nicht geschaffen. Er hatte seinen blauen Plüschhund in der rechten Hand und der zog ihn wohl nach unten. Erst stand er aufrecht, aber je länger er da so stand, desto krummer wurden seine niedlichen kleinen Beine, desto tiefer hing der rechte Arm. Bis er mit zitternden Knien und ganz gebeugt und nach rechts geneigt da stand. Mein Herz! Seine Erzieherin sprach ihn ganz freundlich an. Ob er sich nicht setzen wolle. Er blickte nach links von ihr weg. Richtig gerade stehen konnte er nun aber wirklich nicht mehr. Da holte sie ihm ein Rutschauto und bot ihm wieder einen Platz zum ausruhen an. Als sie ihn dann auch noch vorsichtig am Arm streichelte, flüchtete er doch lieber auf meinen Schoß.

Etwa zu dem Zeitpunkt kam M. mit seinem Papa. M. kenne wir noch aus der Krabbelgruppe. Ich würde gerne behaupten, sie würden sich mögen. Leider ist das Beste, was sie sich bisher antaten Ignoranz. Das Schlimmste bisher: gegenseitiges Spielzeug aus der Hand reißen und dem Kontrahenten damit auf den Kopf hauen. Aber da waren sie ja auch noch jung! ;) Immerhin sind sie jetzt 6 Monate älter. Das will in so jungen Jahren noch etwas heißen.

Heute also auch wieder nur vorsichtiges angucken. Nach dem Eingewöhnungstag, der heute ehrlicherweise nur aus 30 Minuten bestand, wurde nebeneinander auf dem Kita-Spielplatz gespielt.

Morgen hat B. dann schon 60 Minuten bei "seiner" Erzieherin gebucht. Wir hoffen alle das Beste!

Sonntag, 7. Juni 2009

Heute back' ich, morgen brau' ich...

Nachdem letzte Woche auch bei uns Holundersirup auf der Liste stand, habe ich mich von ihr inspirieren lassen. Bei unserem heutigen Spaziergang knapp nach dem letzten Regen haben wir nun nochmal Holunderblüten gepflückt. Morgen setzen wir die Fritteuse in Gang und hoffen auf höchste kulinarische Genüße. Danke nochmal für die guten Tipps! Ich habe doch tatsächlich zum ersten Mal kein einziges Rezept auf chefkoch. de gefunden, das meinen Vorstellungen entsprach. Gut, dass kaleema ihre Kommentaren auch für hektisches Gebettel ein offenes Ohr hat! ;)

Momentan gehen gerade Bananenmuffins im Ofen auf. Die elegante Art der Resteverwertung. Leider ist meine Kauflust, was "glückliche" Bananen betrifft deutlich stärker ausgeprägt als die Esslust des Kindes. Will sagen: Bananaen tragen hier häufig diesen schicken Leopardenlook. Das Rezept fiel so üppig aus, dass ich zusätzlich zu den Muffins noch eine kleine Springform füllen konnte. Morgen gehen wir Erdbeeren plücken. Die Grundlage (Achtung, Achtung! 5 Euro in die Kalauerkasse, bitte!) für leckere Erdbeertorte ist somit auf jeden Fall schon vorhanden.

Freitag, 5. Juni 2009

Ewig habe ich nichts mehr geschrieben!

Die neuesten Neuigkeiten:

- Das Kind sagt Mama! Laut und deutlich. Herrlich!

- Das Kind versucht zu hüpfen. Sehr knuffig, besonders, da er beim hüpfen noch nicht vom Boden abhebt. ;)

- Das Kind hat versucht, den Hund zu küssen. Der Hund war sehr überrascht.

- Ich habe eine Karte für dieses Konzert! *freufreufreu* Und das kam so überraschend. Ach, und der Preis... Ich hoffe, alle die dort auch gerne hin würden, werden jetzt grün vor Neid: zarte 35,-€ (in Worten FÜNFUNDDREISSIG EURO!!!!!). Praktisch geschenkt also. Ich bin sosososososo aufgeregt!

- Bei ihrem Quiz war ich ziemlich gut. Überhaupt kann ich Pharmamas Blog nur weiter empfehlen. Sehr gute Mischung aus Infos, witzigen Geschichten und (leider zu selten) Mami-Content.

Montag, 4. Mai 2009

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!!!

Nach welchen Kriterien bestimmen verantwortungs- und liebevolle Eltern eigentlich das Kind, dass in einem vollen VW Tuareg (Ja, diese verdammt rieseige Kiste mit den vielen sicheren Extras...) im KOFFERRAUM sitzen muss?!? Ich hatte heute das dauergrinsende Gesicht eines ca. 10 Jahre alten Mädchens vor mir. Und am liebsten hätte ich den Eltern(?) mal ein paar Takte erzählt. Allerdings fuhr der Vater(?) so verdammt ruppig und rasant, dass ich an keiner einzigen Ampel eine Chance gehabt hätte durch das offene Fenster ein paar liebliche Worte zu schreien.

Was mich am meisten ankotzt: wenn alle normalintelligenten Erwachsenen im Auto zu dem Schluß kommen, dass die vorhandene Anzahl aller Sicherheitsgurte nicht mit der Anzahl der zu befördernden Personen übereinstimmt, warum sitzt IMMER ein Kind im Kofferraum? Warum nicht Papa? Oder die liebende Mutter? Oder Opa, immerhin ist er ja schon sooo alt und hat die besten Jahre hinter sich...

Ich muss das nicht verstehen. Ich finde solche "Familien" einfach nur ekelhaft.