Die Lampe wird jetzt auch hier "Aus!" geschaltet.
Wenn der Hund im Weg steht, hört man: " Nnnn-nah ab!" ("Dinah, ab!") Das sage ich auch immer.
Er sagt Ann-ank und meint Elefant.
Streiten klappt auch immer besser. Aus tu und to wurde nun ein richtiges tooch.
Eine neue Gebärde haben wir auch. Die hat der Junge sich selbst überlegt. Er tippt mit der Fingerspitze des Zeigefingers auf seine Lippe und meint: "Nuckel". Eigentlich gab es den tagsüber gar nicht mehr, aber im Kindergarten gehen die jüngeren Kinder praktisch ununterbrochen damit herum. Pech für uns.
Seine erste große Kindergartenliebe heißt Leonie. Er verschluckt das E beim sprechen, so dass es sich anhört wie Luunie. Und wenn die beiden beim Anziehen nebeneinander auf der Bank sitzen, dann strahlt er unaufhörlich und sagt immer: "Luunie, ei!" und streichelt ganz sanft ihren Kopf.
Momentan ist er, wohl auch krankheitsbedingt, ein sehr anhängliches, verschmustes Kind. Nachdem ich seit letztem Mittwoch 3 Tage arbeiten war, ging es dem Kleinen bis etwa Samstag gut. Er hatte sich gut erholt und war fröhlich. Allerdings hat er schon von Freitag zu Samstag schlecht geschlafen. Samstag nach dem Mittagsschlaf kam dann der Schnupfen richtig raus. Abends ging dann nichts mehr, der Husten begann ihn zu quälen. Die Nacht war furchtbar, da er nicht schlfen konnte und alle hlabe Stunde nach mir, seinem Nuckel oder etwas zu trinken weinte. Seit Sonntag inhalieren wir. Er hustet trocken und ganz bellend. Und er hat tagsüber wieder ziemliche Atemnot. :( Übrigens habe ich mich auch gleich wieder angesteckt. Meine Nacht zu Montag war doppelt schrecklich: der Kleine krank und häufig wach und ich mit verquollenem Kopf und Schnupfnase und einem ewigem Krabbeln im Hals.
Am Samstag war ich seit langem mal wieder im Theater. Das Stück war ...sehr modern. Gestern waren wir noch auf einem Weihnachtsmarkt. Dort konnte ich bei einem Korbhändler nicht widerstehen. Für mich gab es einen neuen Klammerkorb, für den Kleinen zu Weihnachten einen schicken Korbpuppenwagen ganz in blau mit klappbarem Verdeck. Und 2 € herunter gehandelt habe ich den Preis auch noch.
Was diese Woche nicht so gut wird:
1. Die Erkältung vom Kind.
2. Meine Erkältung.
3. Ich muss am Wochenende Spätdienst arbeiten und habe nächsten Montag trotzdem wieder Frühdienst.
4. Die Waschmaschine ist schon wieder kaputt. Die Wäsche türmt sich meterhoch! Den Waschmaschinenefritzen besttel ich mir für diese Woche. Aber eigentlich habe ich nachmittags keine Zeit, da
5. Am Dienstag das neue Auto in Werkstatt muss. Irgendwas stimmt mit de r Benzinzufuhr nicht. Er hoppelt und stottert, wenn er kalt ist und Beschleunigung stößt momentan auch nur allen Anderen zu.
6. Meine Chefin wird für mich immer anstrengender.
So, jetzt aber schnell los! Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche.
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Montag, 7. Dezember 2009
Aus!
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Mittwoch, 25. November 2009
Überraschung
Geschlagene 3 Tage lang glaubte ich, die SchweineNeue Grippe zu haben. Ich hatte Kopfschmerzen, also dermaßen starke Kopfschmerzen hatte ich, denke ich, noch nie. 2 Aspirin habe ich morgens schon vorm Kaffee nehmen müssen. Und Gliederschmerzen, so stark dass ich 2 Nächte kaum schlafen konnte. Fieber habe ich vor 10 Jahren bei einer echten Virusgrippe das letzte Mal bekommen. Damals beachtliche 38,4°C; heutzutage fühle ich mich schon mit 37,6°C wie kurz vorm Delir. Jedenfalls war ich schlapp und krank. Und das alles während mein Sohn kränkelte. Also reißt Muttern sich zusammen und ackert fleißig weiter. Jeden Tag noch brav Überstunden geschrubbt, am Wochenende Dienst geschoben. Katja macht das alles.
Eben musste ich mich aber doch krank melden. Ausschlag! Juckender, roter Ausschlag am ganzen Körper -besonders im Gesicht. Toll, jetzt bin ich krank und häßlich. *grummel* Besonders eklig am Kranksein finde ich übrigens die Krankmeldung. Das ist mir immer dermaßen unangenehm und irgendwie peinlich. Und in meiner Firma ist "krank feiern" überhaupt nicht gern gesehen. Trotzdem hätte ich so nicht arbeiten gehen können. Meine Kunden hätten sich zu Tode erschrocken.
Und wer gegen 7:30 Uhr eine sehr angezogene Frau mit tief ins Gesicht gezogenem Basecap trifft, hat vielleicht sogar Katja auf dem Weg zum Arzt gesehen. ;)
___
Erwähnte ich das Jucken?! Hoffentlich verschreibt mein Arzt mir irgend etwas dagegen!
Eben musste ich mich aber doch krank melden. Ausschlag! Juckender, roter Ausschlag am ganzen Körper -besonders im Gesicht. Toll, jetzt bin ich krank und häßlich. *grummel* Besonders eklig am Kranksein finde ich übrigens die Krankmeldung. Das ist mir immer dermaßen unangenehm und irgendwie peinlich. Und in meiner Firma ist "krank feiern" überhaupt nicht gern gesehen. Trotzdem hätte ich so nicht arbeiten gehen können. Meine Kunden hätten sich zu Tode erschrocken.
Und wer gegen 7:30 Uhr eine sehr angezogene Frau mit tief ins Gesicht gezogenem Basecap trifft, hat vielleicht sogar Katja auf dem Weg zum Arzt gesehen. ;)
___
Erwähnte ich das Jucken?! Hoffentlich verschreibt mein Arzt mir irgend etwas dagegen!
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Montag, 8. Juni 2009
Brüller!
Gefunden bei ihr habe ich dieses Video. Und weil ich den Text in der Geschwindigkeit leider nicht komplett verstanden habe, suchte ich ein wenig -und ZACK! Hier dann nochmal mit Untertitel. HERRLICHER Spaß!
Ich geh dann schon mal üben...
Edit 11.Juni: Schade, die "Nachbauten" mit Untertitel sind leider alle verschwunden.
Ich geh dann schon mal üben...
Edit 11.Juni: Schade, die "Nachbauten" mit Untertitel sind leider alle verschwunden.
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Sonntag, 7. Juni 2009
Heute back' ich, morgen brau' ich...
Nachdem letzte Woche auch bei uns Holundersirup auf der Liste stand, habe ich mich von ihr inspirieren lassen. Bei unserem heutigen Spaziergang knapp nach dem letzten Regen haben wir nun nochmal Holunderblüten gepflückt. Morgen setzen wir die Fritteuse in Gang und hoffen auf höchste kulinarische Genüße. Danke nochmal für die guten Tipps! Ich habe doch tatsächlich zum ersten Mal kein einziges Rezept auf chefkoch. de gefunden, das meinen Vorstellungen entsprach. Gut, dass kaleema ihre Kommentaren auch für hektisches Gebettel ein offenes Ohr hat! ;)
Momentan gehen gerade Bananenmuffins im Ofen auf. Die elegante Art der Resteverwertung. Leider ist meine Kauflust, was "glückliche" Bananen betrifft deutlich stärker ausgeprägt als die Esslust des Kindes. Will sagen: Bananaen tragen hier häufig diesen schicken Leopardenlook. Das Rezept fiel so üppig aus, dass ich zusätzlich zu den Muffins noch eine kleine Springform füllen konnte. Morgen gehen wir Erdbeeren plücken. Die Grundlage (Achtung, Achtung! 5 Euro in die Kalauerkasse, bitte!) für leckere Erdbeertorte ist somit auf jeden Fall schon vorhanden.
Momentan gehen gerade Bananenmuffins im Ofen auf. Die elegante Art der Resteverwertung. Leider ist meine Kauflust, was "glückliche" Bananen betrifft deutlich stärker ausgeprägt als die Esslust des Kindes. Will sagen: Bananaen tragen hier häufig diesen schicken Leopardenlook. Das Rezept fiel so üppig aus, dass ich zusätzlich zu den Muffins noch eine kleine Springform füllen konnte. Morgen gehen wir Erdbeeren plücken. Die Grundlage (Achtung, Achtung! 5 Euro in die Kalauerkasse, bitte!) für leckere Erdbeertorte ist somit auf jeden Fall schon vorhanden.
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Freitag, 24. April 2009
Training
Offenbar hat der Zwerg völlig neues Terrain geistiger Reife betreten: er ahmt mich nach. Perfekt! Nie wieder alleine putzen!!! :D
Tätigkeiten, die das Kind bisher in mittlerer Qualität erledigt:
- Topf aus dem Spüler ins Schubfach räumen
- Boden mit feuchtem Tuch (gerne auch mit trockenem Geschirrtuch) reinigen
- Tisch abwischen
- Balkon mit dem Handfeger fegen
- mit Taschentüchern den Fernseher abwischen. (DAS hat er sich selbst überlegt, ICH nehme immer Fenstereiniger und Küchentücher. *stutz* Küchentücher! Schlauer Sohn! Hinterher sah man leider erst so richtig, dass der Fernseher staubig war. Vorher war es so eine ganz gleichmäßige, dünne Schicht Staub. *hust*)
- Schubladen öffnen
- Schranktüren schließen
- den Wassereinlauf in die Waschmaschine beaufsichtigen
- Dinge tragen (Wir reden von z.B. einem Paar Socken! Telefonhörer bitte sinken lassen und Jugendamt an einem anderen Tag anrufen.)
- Türen öffnen
Das läßt sich doch sehen! Ich bin echt stolz. Ein tolles Kind.
Außerdem neu:
- Kind beißt Mutter
- Kind zeigt seinen riesigen, bedrohlich wirkenden Backenzahn vor
- Kind hört Flugzeug und zeigt zum Himmel
- Kind winkt jedes Mal, wenn irgendwo ein Zug zu hören oder zu sehen ist
- wir müssen immer am Fenster gucken, wenn die Müllabfuhr kommt
- die Baumpfleger im großen Hinterhof hatten ihren ersten richtigen Fan
- Baustellen werden ausführlich begutachtet
- er versteht jedes Wort und man muß aufpassen, was man erzählt -auch am Telefon!
- Kind versteckt sich, indem er die linke Faust vors Auge hält
- wir gehen nur noch selten mit Kinderwagen spazieren; dafür dauert ein Spaziergang einmal um den Block auch ca. 1 Stunde
- er sammelt Stöcke! (Gruß an das Löwenkind. Ich glaube, mein Sohn liest bei dir mit!)
- er sammelt auch Steine; meist entdeckt man seine neue Beute erst, wenn er sie wieder ausspuckt! *umkipp* Ja, mein Sohn lutscht kleine Steine. Ekelig und gefährlich. Jaja, viele Dinos haben das auch gemacht... So schlimm kann's also nicht sein -hoffe ich.
Tätigkeiten, die das Kind bisher in mittlerer Qualität erledigt:
- Topf aus dem Spüler ins Schubfach räumen
- Boden mit feuchtem Tuch (gerne auch mit trockenem Geschirrtuch) reinigen
- Tisch abwischen
- Balkon mit dem Handfeger fegen
- mit Taschentüchern den Fernseher abwischen. (DAS hat er sich selbst überlegt, ICH nehme immer Fenstereiniger und Küchentücher. *stutz* Küchentücher! Schlauer Sohn! Hinterher sah man leider erst so richtig, dass der Fernseher staubig war. Vorher war es so eine ganz gleichmäßige, dünne Schicht Staub. *hust*)
- Schubladen öffnen
- Schranktüren schließen
- den Wassereinlauf in die Waschmaschine beaufsichtigen
- Dinge tragen (Wir reden von z.B. einem Paar Socken! Telefonhörer bitte sinken lassen und Jugendamt an einem anderen Tag anrufen.)
- Türen öffnen
Das läßt sich doch sehen! Ich bin echt stolz. Ein tolles Kind.
Außerdem neu:
- Kind beißt Mutter
- Kind zeigt seinen riesigen, bedrohlich wirkenden Backenzahn vor
- Kind hört Flugzeug und zeigt zum Himmel
- Kind winkt jedes Mal, wenn irgendwo ein Zug zu hören oder zu sehen ist
- wir müssen immer am Fenster gucken, wenn die Müllabfuhr kommt
- die Baumpfleger im großen Hinterhof hatten ihren ersten richtigen Fan
- Baustellen werden ausführlich begutachtet
- er versteht jedes Wort und man muß aufpassen, was man erzählt -auch am Telefon!
- Kind versteckt sich, indem er die linke Faust vors Auge hält
- wir gehen nur noch selten mit Kinderwagen spazieren; dafür dauert ein Spaziergang einmal um den Block auch ca. 1 Stunde
- er sammelt Stöcke! (Gruß an das Löwenkind. Ich glaube, mein Sohn liest bei dir mit!)
- er sammelt auch Steine; meist entdeckt man seine neue Beute erst, wenn er sie wieder ausspuckt! *umkipp* Ja, mein Sohn lutscht kleine Steine. Ekelig und gefährlich. Jaja, viele Dinos haben das auch gemacht... So schlimm kann's also nicht sein -hoffe ich.
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Mittwoch, 25. März 2009
Müde
3 Tage am Stück arbeiten ist immer noch anstrengend. Klar, ich bin froh, dass ich mal wieder raus komme usw. Aber am Samstag und Sonntag habe ich je 9,5 Stunden ohne Pause gearbeitet. Mein Tagesablauf vom Samstag in Kürze:
- 8:30 Uhr Aufstehen, Wickeln, Frühstück, Kaffee (Ja, in der Reihenfolge! *augen verdreh* Das Kind wollte es so...)
- 9:00 Uhr Bilderbücher ansehen und "nebenbei" die Wohnung aufräumen
- 9:30 Uhr Kind pupst -> Boxenstopp im Kinderzimmer; anschließend spielen
- 10:00 Uhr Mittag vorbereiten, Wäsche legen, Waschmaschine neu bestücken
-10:30 Uhr Zwischenmahlzeit Kind
- 11:00 Uhr Fahrrad mit Kind bestücken; Abfahrt zum Einkauf
- 12:30 Uhr Mittagessen
- 13:00 Uhr Mittagsschlaf Kind beginnt wieder sehr schleppend (Mutter auch kurz vorm einschlafen)
- 13:30 Uhr Abfahrt zur Arbeit, vorher noch mit dem Hund raus und Kuchen für die Männer zum Kaffee holen
- 14:30 Uhr Ankunft Arbeit
-23:20 Uhr Abschließen der Firmentür inkl. scharf stellen der Alarmanlage
- 0:10 Uhr Ankunft zu Hause; Hunderunde
-1:00 Uhr Kind wird wach; trösten; Milch wärmen; Flasche geben (Ja ja, seine Zähne! Immerhin kann ich so noch etwas schlafen...)
- 3:00 Uhr Kind schläft
- 8:30 Uhr Kind wach
usw.
Und als ob das alles nicht reichen würde, hat er nun seit gestern auch noch Fieber! Ich habe keine Ahnung warum! Was kann das nur sein?!? Kind ist, wenn das Fieber über 38,5°C steigt, quengelig und nickelig. Sonst hat er guten Appetit und spielt. Uff, sehr mysteriös. Ich hoffe, es ist nur ein Zahn und nicht etwa eine Mittelohrentzündung oder noch schlimmeres. *fürcht*
Blöderweise bin ich deswegen nicht mehr zum zeitgerechten Beantworten der Kommentare gekommen. Sorry an euch alle!
- 8:30 Uhr Aufstehen, Wickeln, Frühstück, Kaffee (Ja, in der Reihenfolge! *augen verdreh* Das Kind wollte es so...)
- 9:00 Uhr Bilderbücher ansehen und "nebenbei" die Wohnung aufräumen
- 9:30 Uhr Kind pupst -> Boxenstopp im Kinderzimmer; anschließend spielen
- 10:00 Uhr Mittag vorbereiten, Wäsche legen, Waschmaschine neu bestücken
-10:30 Uhr Zwischenmahlzeit Kind
- 11:00 Uhr Fahrrad mit Kind bestücken; Abfahrt zum Einkauf
- 12:30 Uhr Mittagessen
- 13:00 Uhr Mittagsschlaf Kind beginnt wieder sehr schleppend (Mutter auch kurz vorm einschlafen)
- 13:30 Uhr Abfahrt zur Arbeit, vorher noch mit dem Hund raus und Kuchen für die Männer zum Kaffee holen
- 14:30 Uhr Ankunft Arbeit
-23:20 Uhr Abschließen der Firmentür inkl. scharf stellen der Alarmanlage
- 0:10 Uhr Ankunft zu Hause; Hunderunde
-1:00 Uhr Kind wird wach; trösten; Milch wärmen; Flasche geben (Ja ja, seine Zähne! Immerhin kann ich so noch etwas schlafen...)
- 3:00 Uhr Kind schläft
- 8:30 Uhr Kind wach
usw.
Und als ob das alles nicht reichen würde, hat er nun seit gestern auch noch Fieber! Ich habe keine Ahnung warum! Was kann das nur sein?!? Kind ist, wenn das Fieber über 38,5°C steigt, quengelig und nickelig. Sonst hat er guten Appetit und spielt. Uff, sehr mysteriös. Ich hoffe, es ist nur ein Zahn und nicht etwa eine Mittelohrentzündung oder noch schlimmeres. *fürcht*
Blöderweise bin ich deswegen nicht mehr zum zeitgerechten Beantworten der Kommentare gekommen. Sorry an euch alle!
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Freitag, 20. März 2009
Hoppla!
Eigentlich gehört das ja in die Kommentare des letzten Beitrags, aber das wird mir bei blogger dann doch arg unübersichtlich. Also habe ich mich hier ausgewalzt. Ich darf das! *ggg*
Da kann man mal sehen, wie leicht man falsch verstanden wird... ;)
Also erst mal: ich bin vor allem verärgert, dass es Menschen gibt, die sich erdreisten, alles besser zu wissen. Meine Kunden stehen da garantiert an erster Stelle. Sie scheuen sich nicht, am Wochenende, wenn ich für sie arbeite zu sagen, ich solle mich mal gefälligst um mein Kind kümmern. Meinem Freund wurde so etwas noch nie geraten. Auch nicht, als er Samstags zusätzliche Schichten schob und unser gemeinsamer(!) Sohn erst wenige Wochen alt war. Direkt wütend bin ich deswegen allerdings nicht. Wenn ich mich über jede Ungerechtigkeit so sehr aufregen würde, müsste ich ja am Leben verzweifeln. (Allerdings sind meine Kunden alte, halstarrige Menschen, die mir immer schon rieten, endlich eine Familie zu gründen. *augen verdreh*)
"Ich bin wütend darüber, dass selbst junge Mütter das Erziehen von Kindern selbst schlecht reden mit dem Wort "Bespaßen". Dass sie Mütter (und theoretisch natürlich auch Väter), die weniger berufstätig sind als sie selbst, schnell mal als "faul" bezeichnen."
Mein Sohn ist ein Jahr alt. Da ist mit Erziehungsarbeit noch nicht so viel zu leisten, für mein Gefühl jedenfalls. Und als "faul" bezeichne ich in meinem Post nur meine Bekannte, die von dem lebt, was andere erarbeiten. Die allein erziehende Mutter, die ich weiter unten beschreibe verdient in meinen Augen ein gänzlich anderes Prädikat! Aber solche Worte schreibe ich hier nicht. Die haben noch ganz andere Probleme. Ich fand das Beispiel nur sehr... anregend.
"Es steht außer Frage, dass ganz viele Familien nur mit einem Gehalt kaum noch überleben können. Es muss eine Infrastruktur geschaffen werden, bei der sich auch für Frauen eine gute Ausbildung lohnt.
Der Weg darf aber nicht dazu führen, dass man nur noch die externe Kinderbetreuung immer weiter ausbaut, sondern man muss an anderer Stelle ansetzen. Erziehung muss gesellschaftlich einen ganz anderen Stellenwert bekommen. Es muss sich für junge Männer beruflich positiv auswirken, wenn sie eine Familienzeit mitgemacht haben, Stichwort social skills. Teilzeit für alle, Mann und Frau, flexiblere Arbeitszeiten, Home Office - all das gehört dazu."
Gut, das finde ich auch generell diskussionswürdig. Allerdings erfordert das gesamtgesellschaftlich ein komplettes Umdenken. In einem Land, in dem eine konservativ-christliche Partei an der Regierungsbildung beteiligt ist und sein wird, wird es noch sehr lange dauern, bis sich deutlich liberalere Ideen durch setzen. Und der Ausbau externer Kinderbetreuung ist enorm wichtig, da es sonst keine echten Wahlmöglichkeiten geben kann. Sonst wähle ich ja nur zwischen Pest und Cholera! Wenn es soweit ist, dass Frauen (und Männer) eine echte Wahl treffen könne, wird sich hoffentlich auch am gesellschaftlichen Klima etwas ändern. Irgendwo muss angesetzt werden; da finde ich die Stelle gut.
"Solange Frauen sich aber gegenseitig angreifen, und es schick ist, wenn junge Mütter stolz von der Mehrfachbelastung reden, können sich große Teile der Gesellschaft gemütlich zurücklehnen. Ab in die Krippe, und fertig."
Gut, die Frage ist immer, wie ich mein Leben und meine Lebensgestaltung wahrnehme. Wenn die Kinder eine solche Belastung darstellen, hätte man von der Anschaffung derselben wohl absehen sollen. Bisher erlebe ich einerseits Hausfrauen als besonders angriffslustig. Die sehen sich nämlich in ihrer äußerst bequemen Position bedroht. Andererseits reden auch gerne die mit, die von tuten und blasen keine Ahnung haben. Das Problem ist ja eher, dass es m.E. zu wenige Wahlmöglichkeiten gibt. Ich würde z.B. gerne langsam anfangen. Kann aber nicht, da die Kinderbetreuung nicht vorhanden ist. Momentan gehe ich "nur" 3 Tage arbeiten, die dann aber übervoll (8Stunden aufwärts). Und das Familien keine Lobby haben ist ja nun an sich leider nichts neues. Leider haben Familien selten genug Zeit, an der Politik aktiv mitzuwirken. Oder sie sind solche Überflieger wie die Ursula. An der möchte ich mich dann bitte doch nicht messen lassen! :D
Das mit den sich zurück lehnenden Gesellschaftsteilen musst du mir bitte nochmal erklären. Das hab ich nicht ganz verstanden.
"Eltern leisten sehr viel. Im Idealfall ziehen sie künftige Steuerzahler heran. Dafür Transferleistungen zu erwarten, ist nicht der Ruf nach Almosen, sondern ein Deal. Wenn Kindererziehung nur noch Privatvergnügen ist, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn wir in 40 Jahren im Altersheim von Pflegekräften versorgt werden, die eine andere Sprache sprechen als wir, die aussterbende Nation."
Genau! Das ist der Punkt!!! So lange ich mich mit denen in eine Reihe stellen soll, die nicht arbeiten wollen, verzichte ich lieber ganz auf die großzügige staatlich Hilfe!!! Ich habe einfach keine Lust mit arbeitsscheuen, faulen Tagedieben in einen Topf geworfen zu werden. Und genau das würde passieren, klebte mir der Stempel "HartzIV" am Popo.
Andererseits denke ich auch, dass Kinder und Erziehung eine Privatangelegenheit sind. Ich würde mir da nur ungern von jedem Seppel rein reden lassen wollen, nur weil der ja auch "dafür bezahlt". Und da scheint der Weg ja hin zu gehen, wenn ich mir aktuelle Diskussionen in Tageszeitungen ansehe. Natürlich finde ich es furchtbar, wenn in Berlin jeden Tag verwahrloste Kinder aus Wohnungen gerettet werden müssen. Trotzdem möchte ich mich nur deswegen nicht ständig bei meiner "Erziehungsarbeit" kontrollieren und beobachten lassen!
Hach! Ich merke schon, ich kann gar nicht so viel und so schnell schreiben, wie die Gedanken in meinem Kopf Junge kriegen!
"[...]bei einer echten Wahlmöglichkeit[...]"
Genau das fehlt in Deutschland. Die Finanzierung von Kindern ist ein (privater) Balanceakt. Kinder sind immer noch das Armutsrisiko Nr. 1. Gleichzeitig ist es schwierig, die Gegebenheiten des Jobs den Bedürfnissen der Familie und auch der eigenen Person anzupassen. Schade! Aber ich befürchte unsere Generation wird die Veränderungen nur als Großeltern erleben dürfen -wenn überhaupt! So lange solche Schlagzeilen täglich die Zeitungen füllen und Familien mit (neuen!!!) Kindern immer noch gegenüber der Autoindustrie und Besitzern von alten(!!!) Autos benachteiligt werden und kein Aufschrei der Entrüstung durch die Bevölkerung geht, wird sich nichts ändern.
"Der Vergleich mit gewissen Ländern wird gerne herangezogen."
Ach, weißt du, ich glaube, woanders ist es auch einfach nur eines: anders. Das was dich an der Stelle erfreut, vermiest dir ein anderer negativer Punkt. (Bei mir dann unter anderem die Tatsache, dass in z.B. Frankreich französisch gesprochen wird -den ganzen Tag!)
"Wie wärs denn, wenn du statt in deiner Firma zu arbeiten gemütlich daheim sitzen würdest, das Kind bespaßt und nebenbei das eine oder andere Nähen und damit Geld verdienen würdest?? Dann hättest du beides, Kindererziehung und Geld verdienen! Soll sehr "in" sein, sowas! Und andere Muttis bekommen das auch hin, trotz Kinder! ;) "
Ich suche dazu einen link...
...Moment!
Mist, finde ich nicht. In der neuen Eltern ist diesmal ein Artikel in dem die Gründerin von diesem Label davon berichtet, dass sie immer noch Teilzeit für ihren Arbeitgeber arbeitet -um die Miete zu bezahlen!!! Ich schätze mal, ich lass besser die Hände von der Selbstständigkeit und konzentriere mich auf eine gut bezahlte Stelle als Bürotussi. (Bitte immer noch Daumen drücken! Bisher habe ich noch keine Post bekommen!)
___
Wie würde denn eure ideale Welt aussehen?
Kostenlose Kinderbetreuung für alle in jedem Alter.
Längerer Auszahlungszeitraum des Elterngeldes.
Zusatzzahlungen für echte (nicht für fiktive!) Fort- und Weiterbildungen.
Was noch?
Da kann man mal sehen, wie leicht man falsch verstanden wird... ;)
Also erst mal: ich bin vor allem verärgert, dass es Menschen gibt, die sich erdreisten, alles besser zu wissen. Meine Kunden stehen da garantiert an erster Stelle. Sie scheuen sich nicht, am Wochenende, wenn ich für sie arbeite zu sagen, ich solle mich mal gefälligst um mein Kind kümmern. Meinem Freund wurde so etwas noch nie geraten. Auch nicht, als er Samstags zusätzliche Schichten schob und unser gemeinsamer(!) Sohn erst wenige Wochen alt war. Direkt wütend bin ich deswegen allerdings nicht. Wenn ich mich über jede Ungerechtigkeit so sehr aufregen würde, müsste ich ja am Leben verzweifeln. (Allerdings sind meine Kunden alte, halstarrige Menschen, die mir immer schon rieten, endlich eine Familie zu gründen. *augen verdreh*)
"Ich bin wütend darüber, dass selbst junge Mütter das Erziehen von Kindern selbst schlecht reden mit dem Wort "Bespaßen". Dass sie Mütter (und theoretisch natürlich auch Väter), die weniger berufstätig sind als sie selbst, schnell mal als "faul" bezeichnen."
Mein Sohn ist ein Jahr alt. Da ist mit Erziehungsarbeit noch nicht so viel zu leisten, für mein Gefühl jedenfalls. Und als "faul" bezeichne ich in meinem Post nur meine Bekannte, die von dem lebt, was andere erarbeiten. Die allein erziehende Mutter, die ich weiter unten beschreibe verdient in meinen Augen ein gänzlich anderes Prädikat! Aber solche Worte schreibe ich hier nicht. Die haben noch ganz andere Probleme. Ich fand das Beispiel nur sehr... anregend.
"Es steht außer Frage, dass ganz viele Familien nur mit einem Gehalt kaum noch überleben können. Es muss eine Infrastruktur geschaffen werden, bei der sich auch für Frauen eine gute Ausbildung lohnt.
Der Weg darf aber nicht dazu führen, dass man nur noch die externe Kinderbetreuung immer weiter ausbaut, sondern man muss an anderer Stelle ansetzen. Erziehung muss gesellschaftlich einen ganz anderen Stellenwert bekommen. Es muss sich für junge Männer beruflich positiv auswirken, wenn sie eine Familienzeit mitgemacht haben, Stichwort social skills. Teilzeit für alle, Mann und Frau, flexiblere Arbeitszeiten, Home Office - all das gehört dazu."
Gut, das finde ich auch generell diskussionswürdig. Allerdings erfordert das gesamtgesellschaftlich ein komplettes Umdenken. In einem Land, in dem eine konservativ-christliche Partei an der Regierungsbildung beteiligt ist und sein wird, wird es noch sehr lange dauern, bis sich deutlich liberalere Ideen durch setzen. Und der Ausbau externer Kinderbetreuung ist enorm wichtig, da es sonst keine echten Wahlmöglichkeiten geben kann. Sonst wähle ich ja nur zwischen Pest und Cholera! Wenn es soweit ist, dass Frauen (und Männer) eine echte Wahl treffen könne, wird sich hoffentlich auch am gesellschaftlichen Klima etwas ändern. Irgendwo muss angesetzt werden; da finde ich die Stelle gut.
"Solange Frauen sich aber gegenseitig angreifen, und es schick ist, wenn junge Mütter stolz von der Mehrfachbelastung reden, können sich große Teile der Gesellschaft gemütlich zurücklehnen. Ab in die Krippe, und fertig."
Gut, die Frage ist immer, wie ich mein Leben und meine Lebensgestaltung wahrnehme. Wenn die Kinder eine solche Belastung darstellen, hätte man von der Anschaffung derselben wohl absehen sollen. Bisher erlebe ich einerseits Hausfrauen als besonders angriffslustig. Die sehen sich nämlich in ihrer äußerst bequemen Position bedroht. Andererseits reden auch gerne die mit, die von tuten und blasen keine Ahnung haben. Das Problem ist ja eher, dass es m.E. zu wenige Wahlmöglichkeiten gibt. Ich würde z.B. gerne langsam anfangen. Kann aber nicht, da die Kinderbetreuung nicht vorhanden ist. Momentan gehe ich "nur" 3 Tage arbeiten, die dann aber übervoll (8Stunden aufwärts). Und das Familien keine Lobby haben ist ja nun an sich leider nichts neues. Leider haben Familien selten genug Zeit, an der Politik aktiv mitzuwirken. Oder sie sind solche Überflieger wie die Ursula. An der möchte ich mich dann bitte doch nicht messen lassen! :D
Das mit den sich zurück lehnenden Gesellschaftsteilen musst du mir bitte nochmal erklären. Das hab ich nicht ganz verstanden.
"Eltern leisten sehr viel. Im Idealfall ziehen sie künftige Steuerzahler heran. Dafür Transferleistungen zu erwarten, ist nicht der Ruf nach Almosen, sondern ein Deal. Wenn Kindererziehung nur noch Privatvergnügen ist, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn wir in 40 Jahren im Altersheim von Pflegekräften versorgt werden, die eine andere Sprache sprechen als wir, die aussterbende Nation."
Genau! Das ist der Punkt!!! So lange ich mich mit denen in eine Reihe stellen soll, die nicht arbeiten wollen, verzichte ich lieber ganz auf die großzügige staatlich Hilfe!!! Ich habe einfach keine Lust mit arbeitsscheuen, faulen Tagedieben in einen Topf geworfen zu werden. Und genau das würde passieren, klebte mir der Stempel "HartzIV" am Popo.
Andererseits denke ich auch, dass Kinder und Erziehung eine Privatangelegenheit sind. Ich würde mir da nur ungern von jedem Seppel rein reden lassen wollen, nur weil der ja auch "dafür bezahlt". Und da scheint der Weg ja hin zu gehen, wenn ich mir aktuelle Diskussionen in Tageszeitungen ansehe. Natürlich finde ich es furchtbar, wenn in Berlin jeden Tag verwahrloste Kinder aus Wohnungen gerettet werden müssen. Trotzdem möchte ich mich nur deswegen nicht ständig bei meiner "Erziehungsarbeit" kontrollieren und beobachten lassen!
Hach! Ich merke schon, ich kann gar nicht so viel und so schnell schreiben, wie die Gedanken in meinem Kopf Junge kriegen!
"[...]bei einer echten Wahlmöglichkeit[...]"
Genau das fehlt in Deutschland. Die Finanzierung von Kindern ist ein (privater) Balanceakt. Kinder sind immer noch das Armutsrisiko Nr. 1. Gleichzeitig ist es schwierig, die Gegebenheiten des Jobs den Bedürfnissen der Familie und auch der eigenen Person anzupassen. Schade! Aber ich befürchte unsere Generation wird die Veränderungen nur als Großeltern erleben dürfen -wenn überhaupt! So lange solche Schlagzeilen täglich die Zeitungen füllen und Familien mit (neuen!!!) Kindern immer noch gegenüber der Autoindustrie und Besitzern von alten(!!!) Autos benachteiligt werden und kein Aufschrei der Entrüstung durch die Bevölkerung geht, wird sich nichts ändern.
"Der Vergleich mit gewissen Ländern wird gerne herangezogen."
Ach, weißt du, ich glaube, woanders ist es auch einfach nur eines: anders. Das was dich an der Stelle erfreut, vermiest dir ein anderer negativer Punkt. (Bei mir dann unter anderem die Tatsache, dass in z.B. Frankreich französisch gesprochen wird -den ganzen Tag!)
"Wie wärs denn, wenn du statt in deiner Firma zu arbeiten gemütlich daheim sitzen würdest, das Kind bespaßt und nebenbei das eine oder andere Nähen und damit Geld verdienen würdest?? Dann hättest du beides, Kindererziehung und Geld verdienen! Soll sehr "in" sein, sowas! Und andere Muttis bekommen das auch hin, trotz Kinder! ;) "
Ich suche dazu einen link...
...Moment!
Mist, finde ich nicht. In der neuen Eltern ist diesmal ein Artikel in dem die Gründerin von diesem Label davon berichtet, dass sie immer noch Teilzeit für ihren Arbeitgeber arbeitet -um die Miete zu bezahlen!!! Ich schätze mal, ich lass besser die Hände von der Selbstständigkeit und konzentriere mich auf eine gut bezahlte Stelle als Bürotussi. (Bitte immer noch Daumen drücken! Bisher habe ich noch keine Post bekommen!)
___
Wie würde denn eure ideale Welt aussehen?
Kostenlose Kinderbetreuung für alle in jedem Alter.
Längerer Auszahlungszeitraum des Elterngeldes.
Zusatzzahlungen für echte (nicht für fiktive!) Fort- und Weiterbildungen.
Was noch?
Labels:
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die anderen,
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Gesellschaft,
ich,
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Donnerstag, 19. März 2009
Weckzeit
Wieso weckt mein Kind mich eigentlich seit einigen Tagen gegen. halb sechs mit Gequietsche und Geschrei? Er schläft danach immer schön wieder ein. Richtig wach scheint er auch nicht zu sein. Er tut mir ja auch leid, denn so wie er klingt, tut was weh. Mein Problem ist einfach, dass ich nicht wieder einschlafen kann. Mein Adrenalinspiegel ist wohl ziemlich hoch, nachdem ich so geweckt wurde, ist das vermutlich auch kein Wunder...
Nun sitze ich hier. Dumm-di-dumm.
Machen kann ich nichts. Sonst werden das Kind, der Vater und der Hund wach. Die ersten Beiden wären maulig, der Hund würde Gassi wollen. Beides doof. Ich könnte Staub wischen. Das macht kaum Geräusche. Könnte ich echt.
Oder ich blogge so vor mich hin. Das ist auch ziemlich leise. Bis auf die Spacetaste. Die klappert ziemlich.
Mal schauen, was so was in neu kostet.
Nun sitze ich hier. Dumm-di-dumm.
Machen kann ich nichts. Sonst werden das Kind, der Vater und der Hund wach. Die ersten Beiden wären maulig, der Hund würde Gassi wollen. Beides doof. Ich könnte Staub wischen. Das macht kaum Geräusche. Könnte ich echt.
Oder ich blogge so vor mich hin. Das ist auch ziemlich leise. Bis auf die Spacetaste. Die klappert ziemlich.
Mal schauen, was so was in neu kostet.
Mittwoch, 18. März 2009
Stillbeschäftigung
Eigentlich wusste ich, dass es nicht gut ist, wenn es zu ruhig ist im Kinderzimmer. Und ein kurzer Blick bestätigte mir, dass ich recht hatte. Es sah verheerend aus! Der Zwerg hatte alle Kleidungstücke aus der Wickelkommode gezerrt, auseinander sortiert und quer durchs ganze Zimmer gepfeffert. Wir hatten gestern ja sowieso einen (vorsichtig ausgedrückt) schwierigen Tag, aber das fand ich richtig gemein von ihm. Das klingt, wenn ich es so lese, völlig unerwachsen. Aber die Alternative wäre ein sehr lauter Schrei der Entrüstung gewesen. Hatte ich irgendwie abends keine Kraft mehr für. ;)
Fotos folgen...
Eigentlich war das jetzt auch nicht sooo schlimm. Ich wollte den Schrank ja schon lange ausmisten. Alllerdings hätte ich es etwas anders gemacht.
Fotos folgen...
Eigentlich war das jetzt auch nicht sooo schlimm. Ich wollte den Schrank ja schon lange ausmisten. Alllerdings hätte ich es etwas anders gemacht.
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Mittwoch, 28. Januar 2009
Ödnis und Leere
Achtung! Jammer-Content!!! Nichts für schwache Nerven!!!
Ich bin kürzlich gefragt worden, ob man als Mutter wirklich so einseitig würde und ob die Gesprächsinhalte mit anderen Eltern sich wirklich auf dem Niveau "Also mein Torben-Henrik konnte mit 2 schon lesen" und "Friederike schläft seit sie 4 Monate ist durch" bewegen würden. Und ob es so sei, dass es "zu lesen[...]nur noch Kinderbücher" gäbe "und im Fernsehen laufen nur die Teletubbies?" Meine Antwort: absolut! Genau so ist es!
Ja, man wird recht einseitig als Muttertier. An manchen Tagen spreche ich nur am Telefon mit anderen Erwachsenen. Meist mit meiner Mutter oder mit einer Freundin. Die ist dann entweder selbst Jung-Mutter oder bereits im Profi-Level (Kind pubertiert heftig) oder kinderlos & neugierig (=sensationsgeil). Immer wird über den Kleinen gesprochen. Weggehen war irgendwie bisher nicht drin. Ich denke aber, ich gehe bald am Wochenende "auf Piste". Der Kleine schläft zwar noch nicht durch, aber immerhin ißt er jetzt "anständige" Sachen zum Abendbrot. Mit viel Glück nimmt meine Mutter ihn über Nacht. Angeboten hat es mir längst. Bisher fand ich es aber noch zu früh.
Mit anderen Müttern zu kommunizieren, ist auch nicht immer einfach. In der Krabbelgruppe läuft wirklich so ein kleiner Konkurrenzkampf: welche Mutter schläft am wenigsten, wessen Kind trinkt am meisten, welches Kind hat als erstes Zähne bekommen, wie laut und lange brüllte es dabei, wer konnte wann was... Langweilig und ätzend. Ich hab mir aufgeschrieben, wann B. irgendetwas konnte/hatte, hab die genauen Daten aber nicht im Kopf -im Gegensatz zu den anderen Müttern und Vätern dort. Es entwickelt(e) sich (bisher) auch kein Gespräch über Kunst, Kultur, Wissenschaft oder Politik. Wenn gesprochen wird, dann nur über das eigene, perfekte Kind oder über das andere Kind, das ja sooo niedlich/begabt/hübsch angezogen etc. sei.
Und wie jetzt Teletubbies im TV? Welcher Fernseher? Ich komme kaum noch dazu, die Kiste an zuschalten. Morgens stehe ich mit dem Kind auf. Wickeln, Anziehen, Spielen. Selbst schnell duschen. Frühstück. Spielen. Dann mache ich Haushalt, spiele, koche. Wickeln. Evtl. gehe ich noch einkaufen mit Kind, ohne Hund. Dann noch eine Runde ohne Einkäufe, dafür mit Kind und Hund. Wickeln. Halb zwölf gibt es Essen. Dann schlinge ich mein Essen hinunter und bringe den Zwerg schlafen. Wenn ich viel Glück habe, ist eine Stunde Ruhe getutet. Wenn ich Peche habe, klingelt es oder der Hund bellt oder es kommt zu einer Revolte im Treppenhaus und er ist nach 10-20 Minuten wieder wach. (so wie heute. *seufz* ) Meine "Freizeit", z.B.den Mittagsschlaf, verbringe ich am PC. Dann geht die Zucht mit dem Zwerg von vorne los: Windeln, spielen, essen, spielen, Spaziergang mit Hund und Kind, falls morgens nicht geschafft. Essen, 2.Mittagschlaf (siehe oben), wickeln, spielen, wickeln, Schlafanzug, essen, schlafen. Wenn er einen schlechten Tag hat, schläft er zwar nach ca. 1h gg. 20:00 oder 21:00 Uhr ein, wird aber nach ca. 30-60 Min. wieder wach und braucht eine weitere Stunde, um wieder in den Schlaf zu finden. Mitgerechnet? Genau, wenn ich Pech habe, ist es Zehn oder Elf Uhr am Abend. Dann bleibe ich manchmal noch eine halbe Stunde länger auf, so rein aus Prinzip. Danach falle ich auch ins Bett. Ach ja, in der Zeit zwischen erstem Einschlafen am Abend und erstem Aufwachen am Abend muß ich oft auch noch mit dem Hund raus. Ich vergaß... Nachts werde ich mindestens 2x geweckt.
Morgens stehe ich mit dem Kleinen auf. Meist sehe ich schlecht aus. Augenringe, wirre Haare, Kissenabdruck im Gesicht. Hin und wieder schaffe ich es zum Friseur. Fällig ist der Besuch dort seit Anfang Dezember. Da riet mir meine Mutter aber zu warten. Hä? Wieso? Sie hatte einen Gutschein besorgt! Herrlich! Leider war dann der Kleine krank. Dann habe ich mich angesteckt. Dann war zuviel zu tun. Ich wurde erneut krank. Die Friseurin hatte Urlaub. Jetzt wäre ich bereit, nun habe ich aber erst wieder Montag jemanden, der auf den Kleinen aufpaßt. Ich sehe aus wie ein Wookie.
Ich bin kürzlich gefragt worden, ob man als Mutter wirklich so einseitig würde und ob die Gesprächsinhalte mit anderen Eltern sich wirklich auf dem Niveau "Also mein Torben-Henrik konnte mit 2 schon lesen" und "Friederike schläft seit sie 4 Monate ist durch" bewegen würden. Und ob es so sei, dass es "zu lesen[...]nur noch Kinderbücher" gäbe "und im Fernsehen laufen nur die Teletubbies?" Meine Antwort: absolut! Genau so ist es!
Ja, man wird recht einseitig als Muttertier. An manchen Tagen spreche ich nur am Telefon mit anderen Erwachsenen. Meist mit meiner Mutter oder mit einer Freundin. Die ist dann entweder selbst Jung-Mutter oder bereits im Profi-Level (Kind pubertiert heftig) oder kinderlos & neugierig (=sensationsgeil). Immer wird über den Kleinen gesprochen. Weggehen war irgendwie bisher nicht drin. Ich denke aber, ich gehe bald am Wochenende "auf Piste". Der Kleine schläft zwar noch nicht durch, aber immerhin ißt er jetzt "anständige" Sachen zum Abendbrot. Mit viel Glück nimmt meine Mutter ihn über Nacht. Angeboten hat es mir längst. Bisher fand ich es aber noch zu früh.
Mit anderen Müttern zu kommunizieren, ist auch nicht immer einfach. In der Krabbelgruppe läuft wirklich so ein kleiner Konkurrenzkampf: welche Mutter schläft am wenigsten, wessen Kind trinkt am meisten, welches Kind hat als erstes Zähne bekommen, wie laut und lange brüllte es dabei, wer konnte wann was... Langweilig und ätzend. Ich hab mir aufgeschrieben, wann B. irgendetwas konnte/hatte, hab die genauen Daten aber nicht im Kopf -im Gegensatz zu den anderen Müttern und Vätern dort. Es entwickelt(e) sich (bisher) auch kein Gespräch über Kunst, Kultur, Wissenschaft oder Politik. Wenn gesprochen wird, dann nur über das eigene, perfekte Kind oder über das andere Kind, das ja sooo niedlich/begabt/hübsch angezogen etc. sei.
Und wie jetzt Teletubbies im TV? Welcher Fernseher? Ich komme kaum noch dazu, die Kiste an zuschalten. Morgens stehe ich mit dem Kind auf. Wickeln, Anziehen, Spielen. Selbst schnell duschen. Frühstück. Spielen. Dann mache ich Haushalt, spiele, koche. Wickeln. Evtl. gehe ich noch einkaufen mit Kind, ohne Hund. Dann noch eine Runde ohne Einkäufe, dafür mit Kind und Hund. Wickeln. Halb zwölf gibt es Essen. Dann schlinge ich mein Essen hinunter und bringe den Zwerg schlafen. Wenn ich viel Glück habe, ist eine Stunde Ruhe getutet. Wenn ich Peche habe, klingelt es oder der Hund bellt oder es kommt zu einer Revolte im Treppenhaus und er ist nach 10-20 Minuten wieder wach. (so wie heute. *seufz* ) Meine "Freizeit", z.B.den Mittagsschlaf, verbringe ich am PC. Dann geht die Zucht mit dem Zwerg von vorne los: Windeln, spielen, essen, spielen, Spaziergang mit Hund und Kind, falls morgens nicht geschafft. Essen, 2.Mittagschlaf (siehe oben), wickeln, spielen, wickeln, Schlafanzug, essen, schlafen. Wenn er einen schlechten Tag hat, schläft er zwar nach ca. 1h gg. 20:00 oder 21:00 Uhr ein, wird aber nach ca. 30-60 Min. wieder wach und braucht eine weitere Stunde, um wieder in den Schlaf zu finden. Mitgerechnet? Genau, wenn ich Pech habe, ist es Zehn oder Elf Uhr am Abend. Dann bleibe ich manchmal noch eine halbe Stunde länger auf, so rein aus Prinzip. Danach falle ich auch ins Bett. Ach ja, in der Zeit zwischen erstem Einschlafen am Abend und erstem Aufwachen am Abend muß ich oft auch noch mit dem Hund raus. Ich vergaß... Nachts werde ich mindestens 2x geweckt.
Morgens stehe ich mit dem Kleinen auf. Meist sehe ich schlecht aus. Augenringe, wirre Haare, Kissenabdruck im Gesicht. Hin und wieder schaffe ich es zum Friseur. Fällig ist der Besuch dort seit Anfang Dezember. Da riet mir meine Mutter aber zu warten. Hä? Wieso? Sie hatte einen Gutschein besorgt! Herrlich! Leider war dann der Kleine krank. Dann habe ich mich angesteckt. Dann war zuviel zu tun. Ich wurde erneut krank. Die Friseurin hatte Urlaub. Jetzt wäre ich bereit, nun habe ich aber erst wieder Montag jemanden, der auf den Kleinen aufpaßt. Ich sehe aus wie ein Wookie.
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Freitag, 16. Januar 2009
Großes Bäh!
Eine überquellende, auslaufende Windel direkt nach dem Mittagsschlaf ist eklig. Heute war es so schlimm, dass ich einfach nicht mehr weiter wusste.
Der Kleine stand auf dem Wickeltisch. Ich hatte bis dahin nur gerochen, was da so los sein mochte. Die Strumpfhose ging noch gut bis in die Kniekehle. Dann war Schluss. Das war dann nämlich der Moment, in dem ich bemerkte, wie schlimm es wirklich war. Es war erst warm an meiner Hand -und dann kühlte die Masse langsam ab. Iiiiiiiiiiiiiih!
Da stand er also, die Hose auf Halbmast. Und weil der Windelinhalt nicht nur in der Strumpfhose hing, sondern auch im Body, ging es irgendwie nicht weiter. Das Kind musste aus den Sachen raus. Aber OHNE, dass er sich auf den Wickeltisch setzt. Ähm, ja...
Also ab ins Bad. Zwergi in die Wanne verfrachtet und dort aus den ganzen Klamotten gepopelt. (Erwähnte ich schon, wie sehr mich die Kälte und die daraus resultierende hohe Zahl der Kleidungsstücke stört?!) Die Windel auf die eine Ecke der Wanne, den Body auf die andere. Pulli und Shirt vor die Waschmaschine. Kind warm abgeduscht.
Bemerkt, dass der Abfluß der Wanne verstopft ist. Zugesehen, wie das Wasser (und noch so einiges anderes...) seeeeehr langsam abläuft, während der arme Zwerg zu frieren begann. Leise, mit freundlicher Stimme geflucht. Versucht wenig zu atmen.
Irgendwann konnte ich frisches, warmes Wasser einlaufen lassen. Kind glücklich, dass schon wieder die tollen Gummitiere bespaßt werden durften. Heftiges Planschen. Jedoch -die Wärme und die Windel bzw. der Body direkt in Nasenhöhe...
Ich hatte so schreckliche Angst zu ERSTINKEN!!!
Ich sah die Schlagzeile schon direkt vor meinem geitigen Auge. Wie durch ein Wunder habe ich dennoch überlebt.
Der Kleine stand auf dem Wickeltisch. Ich hatte bis dahin nur gerochen, was da so los sein mochte. Die Strumpfhose ging noch gut bis in die Kniekehle. Dann war Schluss. Das war dann nämlich der Moment, in dem ich bemerkte, wie schlimm es wirklich war. Es war erst warm an meiner Hand -und dann kühlte die Masse langsam ab. Iiiiiiiiiiiiiih!
Da stand er also, die Hose auf Halbmast. Und weil der Windelinhalt nicht nur in der Strumpfhose hing, sondern auch im Body, ging es irgendwie nicht weiter. Das Kind musste aus den Sachen raus. Aber OHNE, dass er sich auf den Wickeltisch setzt. Ähm, ja...
Also ab ins Bad. Zwergi in die Wanne verfrachtet und dort aus den ganzen Klamotten gepopelt. (Erwähnte ich schon, wie sehr mich die Kälte und die daraus resultierende hohe Zahl der Kleidungsstücke stört?!) Die Windel auf die eine Ecke der Wanne, den Body auf die andere. Pulli und Shirt vor die Waschmaschine. Kind warm abgeduscht.
Bemerkt, dass der Abfluß der Wanne verstopft ist. Zugesehen, wie das Wasser (und noch so einiges anderes...) seeeeehr langsam abläuft, während der arme Zwerg zu frieren begann. Leise, mit freundlicher Stimme geflucht. Versucht wenig zu atmen.
Irgendwann konnte ich frisches, warmes Wasser einlaufen lassen. Kind glücklich, dass schon wieder die tollen Gummitiere bespaßt werden durften. Heftiges Planschen. Jedoch -die Wärme und die Windel bzw. der Body direkt in Nasenhöhe...
Ich hatte so schreckliche Angst zu ERSTINKEN!!!
Ich sah die Schlagzeile schon direkt vor meinem geitigen Auge. Wie durch ein Wunder habe ich dennoch überlebt.
Samstag, 10. Januar 2009
Alles neu macht der ...Januar
Wieso ist es eigentlich so, dass man eine saubere, frisch auf Vordermann gebrachte Wohnung viel lieber noch sauberer machen möchte. Wenn's hier unordentlich ist, macht das keinen Spaß. Aber nachdem ja nun gestern viele Besucher angekündigt waren, hatte ich heute sogar Lust, Bilderrahmen vom Staub zu befreien. Und so "nebenher" haben wir noch ein Regal an die Wand gebracht, sämtliche Pflanzen umgestellt und Bilder umgehängt.
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Donnerstag, 11. Dezember 2008
Die fleißige Hausfrau näht
Richtig! Genäht habe ich auch. Nichts großartiges, aber mir gefällt es.
Das große Bücherregal im Schlafzimmer war ja eigentlich mal das große Bücherregal im Arbeitszimmer. Jedoch, oh weh! Das Arbeitszimmer gibt es nicht mehr. Wir nennen es nun "Kinderzimmer". Übrigens ist ein Kinderzimmer für Babys eigentlich komplett überflüssig. Das große Regal steht gegenüber dem Bett. Es reicht vom Boden zur Decke und ist auch über 2 m breit. Viele Bücher stapeln sich darin. In den meisten Fächern stehen die Bücher sogar in Doppelreihen. In den Fächern, wo sie einzeln stehen, liegen Bücherstapel vor den Reihen, manchmal auch Papierstapel. Ordner haben die Herrschaft über die unteren Bretter übernommen. Spiele drängeln sich mittendrin. Kurz, mich erschlägt der Anblick immer etwas. (Aufräumen und sortieren wäre auch eine gute Idee, aber nun ja...) So ein Regal kann wirklich sehr bedrückend wirken.
Dagegen musste ich etwas tun! Also flugs ins blau-gelbe Möbelhaus zum Ankauf von Stoff und Befestigungsmaterial. Da ich ein sparsamer Mensch bin, kaufte ich 2 einfache, besonders preiswerte Baumwolltagesdecken und extrem günstige Vorhangschienen. Die Decken wurden gewaschen, gebügelt, zurecht geschnitten, um gebügelt und abgesteckt. Dann mit der Nähmaschine die verstürzten Säume genäht. Fertig. Aufgehängt habe ich das ganze mit einfachen Schraubhaken am Regal. In den unteren Säumen hängen ebenfalls kleine Metallstäbe als Gewicht. Dadurch fallen die einzelnen Vorhänge ganz gerade und schnörkel- bzw. faltenlos. Das Zimmer wirkt nun viel heller und aufgeräumter. Ich bin sehr zufrieden.
Allerdings frage ich mich, wielange die Vorhänge dort noch hängen werden. Immerhin zieht das Kind sich momentan an allem hoch...
Das große Bücherregal im Schlafzimmer war ja eigentlich mal das große Bücherregal im Arbeitszimmer. Jedoch, oh weh! Das Arbeitszimmer gibt es nicht mehr. Wir nennen es nun "Kinderzimmer". Übrigens ist ein Kinderzimmer für Babys eigentlich komplett überflüssig. Das große Regal steht gegenüber dem Bett. Es reicht vom Boden zur Decke und ist auch über 2 m breit. Viele Bücher stapeln sich darin. In den meisten Fächern stehen die Bücher sogar in Doppelreihen. In den Fächern, wo sie einzeln stehen, liegen Bücherstapel vor den Reihen, manchmal auch Papierstapel. Ordner haben die Herrschaft über die unteren Bretter übernommen. Spiele drängeln sich mittendrin. Kurz, mich erschlägt der Anblick immer etwas. (Aufräumen und sortieren wäre auch eine gute Idee, aber nun ja...) So ein Regal kann wirklich sehr bedrückend wirken.
Dagegen musste ich etwas tun! Also flugs ins blau-gelbe Möbelhaus zum Ankauf von Stoff und Befestigungsmaterial. Da ich ein sparsamer Mensch bin, kaufte ich 2 einfache, besonders preiswerte Baumwolltagesdecken und extrem günstige Vorhangschienen. Die Decken wurden gewaschen, gebügelt, zurecht geschnitten, um gebügelt und abgesteckt. Dann mit der Nähmaschine die verstürzten Säume genäht. Fertig. Aufgehängt habe ich das ganze mit einfachen Schraubhaken am Regal. In den unteren Säumen hängen ebenfalls kleine Metallstäbe als Gewicht. Dadurch fallen die einzelnen Vorhänge ganz gerade und schnörkel- bzw. faltenlos. Das Zimmer wirkt nun viel heller und aufgeräumter. Ich bin sehr zufrieden.
Allerdings frage ich mich, wielange die Vorhänge dort noch hängen werden. Immerhin zieht das Kind sich momentan an allem hoch...
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