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Mittwoch, 28. Oktober 2009

Und was sagt er so?!

Mittlerweile geht es ja hier rasant *hust* voran mit der Sprachentwicklung. Ich liste einfach mal einige topaktuellen Worte plus Übersetzung auf:

- hääss-ch - Häschen

- hupfff - hüpf, hüpfen (Aktuelles Lieblingslied "Häschen in der Grube")

- dingdink oder dingdingdink - Schinken (Darüber referiert er gerne beim Abendessen.)

- bommbomm - Bonbon (Und das, wo es bei uns noch nie welchen gab! Der Kindergarten ist schuld, vermute ich mal...)

- aufff! - Mama, komm!, Mama, steh auf!, Ich will auf den Arm!, Ich will aufstehen!, Gerne auch laut als Beschwerde direkt an den Hund, wenn er im Weg rum liegt. Auf hilft momentan für und gegen alles. Andere Kinder sagen "Da!", B. sagt "Aufff!"

Montag, 28. September 2009

Erlebnisse am Ostseestrand

Am Sonntag waren wir, also: Papa, Mama, Hund (Mitte-Wade-hoch, fast 7 Jahre alt) und Sohn (bald 2), am Ostseestrand.

Großer, sabbernder (sic!) Hund kommt angerast. Das Frauchen latscht in weiter Ferne, sehr lässig und desinteressiert, vor sich hin. Ich, mittlerweile kampferprobt, nehme den Sohn hoch. Unser Hund muss (leider!) für sich selbst kämpfen. Fremder Hund rast auf uns zu, wie gesagt. Kommt näher, bellt wie besessen und springt an mir hoch. Wie gesagt, ich habe mein Kind auf dem Arm! Mein Hund wird dann immer sehr hektisch und versucht den Angreifer vom Rudelchef (icke eben) und Juniorchef zu vertreiben. Leider erleben wir so eine Situation nicht das erste Mal und der Streßlevel ist dementsprechend hoch bei mir und bestestetes Hund von allen. Fremder Hund stürzt sich auf meinen Hund. Geknurre, Gekläffe, Gebelle -ICH HASSE DAS!!! Hund tobt mehrfach auf mich zu und springt an mir hoch. Ich mache alles, was ich je über solche Situationen lernte (Hundeschule -wir waren dort!!!) und las. Ich habe Blickkontakt vermieden und eine defensive Haltung eingenommen, sprich: dem Hund mit gesenktem Kopf die Seite/das Gesäß zugekehrt. Fremder Hund wurde immer wilder. Spielen sieht definitiv anders aus. Frauchen von fremder Hund kam nach einigen Minuten (gefühlten Stunden!) lahm an geschnauft. Fremder Hund wurde lahmarschig mit "Nu komm ma her, fremder Hund. Lass das mal!" an geschnauft. Zu mir sagt Fremder Hund-Frauchen nix, fängt aber wenigstens (die verdammte Dreckstöle) ihr Herzilein ein. Leine hatte sie nicht dabei. Vermutlich hört fremder Hund sonst immer, und so...

Kommentarlos schlurfte sie mit fremder Hund am Halsband weiter. Ich konnte mir ein :"Entschuldigung, dass ich hier stand und Ihrem Haustier im Weg war!" nicht klemmen. Statt des erwarteten, leicht beschämten "Oh, tut mir wirklich leid, der ist sonst nicht so"-blablas hörte ich "Ja, denn gehn Se halt nich' ann' Hundestrand, wenn Se dis nich vertragen!" Die Antwort "Der Hundestrand ist circa 500 Meter weiter nach DORT!" quittierte sie mit "Der ist eben auch noch jung!" Meine Antwort, dass sie ja wohl kaum das Alter ihres Hundes mit dem Alter meines Sohnes vergleichen wolle, vertrug sie wohl nicht so gut. Ich durfte mich tatsächlich noch ein wenig beschimpfen lassen.

Dämlich Hundebesitzer (fast) alle miteinander!!!!

...
Hoffe, sie schmort lange in der Hölle dafür.



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Hoffe, ich treffe sie dort nicht! ;) Immerhin vergißt auch mein Hund gelegentlich seine gute Erziehung und bellt! *schock*




...
Gerade noch hier bei ihr "meine" Geschichte gelesen. Erschreckend! Es ist überall das gleiche. Aber was kann man tun? Wie verhält man sich am besten?

Donnerstag, 24. September 2009

XXX!*

Als ich jünger war, hatte ich, besonders beim Auto fahren, oft das Problem, dass mir u.a. der Fahrstil anderer Menschen permanent massiv auf die Nerven ging. Ich habe Ihnen also nicht unbedingt die nettesten Namen zugedacht. So weit, so schlimm. Wirklich unangenehm wurde es erst, als ich im Sommer nicht an das geöffnete Fenster dachte, als ich meinem Herzen Luft machte. Entsetzte Blicke trafen mich und ich beschloß, dieser schlechten Angewohnheit ein Ende zu machen.

Die Problemanalyse ergab mangelnde Impulskontrolle -auch bei mir. Gut, das Phänomen ist weit verbreitet. Man ist meist allein im Auto; die soziale Kontrolle entfällt also. Außerdem hat man möglicherweise eine andere Sicht auf die Dinge (Tempo, Vorfahrtsregeln etc.) als die anderen Verkehrsteilnehmer, kann dies aber (außer eben bei geöffnetem Fenster *hust*) nicht ausdiskutieren. Und so weiter.

Das Problem kann also nur behoben werden, indem ich selbst mein Verhalten ändere, da ich ja selbst keinen Einfluss auf das Verhalten der Anderen nehmen kann. Aber was tun?

Lösung des Problems: ein kleiner Schnippsgummi. Wie der so ein Fehlverhalten ändern kann? Ganz einfach. Der Gummi kommt ums Handgelenk. Jedes mal, wenn ich den Impuls zu fluchen verspürte, habe ich daran gezogen und sofort losgelassen. Tut nicht wirklich weh, ist aber unangenehm. Ich habe mir auf diese Weise bewusst gemacht, DASS ich fluchen wollte und konnte den Impuls damit kontrollieren. Das klingt jetzt irgendwie seltsam, aber es funktioniert.

Heute habe ich mir wieder einen Gummi übers Handgelenk gezogen. Der Hund war gestern abend nicht draußen und musste heute morgen ganz dringend vor die Tür. Eigentlich bringe ich immer zuerst das Kind in die Kita und drehe dann eine gemütliche Hunderunde. So aber musste eben heute morgen der Hund mit. Nun ist es leider so, dass der Hund seinen Ärger übers angebunden sein recht laut kund tut. Will sagen, er bellt. Nicht schön, aber verzeihlich, wie ich finde. Ich binde sie auch immer so an, dass sie "aus dem Weg" ist, also meist in einer abgeschiedenen Ecke an einem Zaun. So auch heute. Als ich wieder komme, stehen auf der Straße vor dem besagten Zaun 3 Personen. Ich binde D. los und sage noch so was wie "Na, dann komm mal, du alter Krawallbolzen." Ich bin noch nicht mal mit ihr zum Tor hinaus, da werde ich schon sehr unfreundlich von schräg hinten angepflaumt: "Der Hund hat jetzt 10 Minuten lang gebellt."
"Aha."
"Das nervt wirklich sehr!" Unfreundlichunfreundlichunfreundlich guckend...
"Das tut mir leid." Unverbindlich und mit neutralem (!) Tonfall. ging ich über die Straße. Dann mussten die anderen beiden Herrschaften auch noch ihre superoberwichtige Meinung dazu kundtun.
"Das müssn Se mal was machen!" und "Das geht ja so nicht, dass der so laut bellt."

Und dann kam mein Fehler: ich reagierte. "Was soll ich machen? Die Schnauze zubinden?!" Ich musste dabei wirklich lachen, weil ich kaum geglaubt habe, dass das deren Ernst sei.

"Ja! Da hätten Sie eben den Hund erziehen müssen!" *geifergeifergeifer*
"Das sieht man ja, dass der nicht hört!" (Der Zusammenhang wird mir übrigens auf ewig verborgen bleiben.)
"So ein Maulkorb ist ja nicht sooo teuer!" (Hindert den Hund allerdings auch nur am Beißen, nicht am Bellen.)

Statt mir nicht nur sämtliche in Klammern stehende Erwiderungen zu verkneifen und einfach zu lächeln und zu winken, konnte ich mir eine Antwort nicht verbeißen.

"Alles klar, der Hund bekommt einen Maulkorb und lernt noch Miauen als Fremdsprache. Und Sie erziehen in Ihrer vielen freien Zeit mal besser nur Ihre eigenen Kinder. Da ham Se ja dann wohl schätzungsweise genug zu tun!"

Autsch! Ich wollte doch nicht immer so... Hinterher war mir das peinlich. Wie gesagt, lächeln, winken und weiter gehen hätten ihren Zweck als Handlungsalternative völlig erfüllt. Aber so ärgere ich mich nur. Zuerst über diese Personen. Wie kommt ein Erwachsener "im Rudel" eigentlich auf die Idee, einem anderen Erwachsenen ungefragt solche "Ratschläge" zu erteilen? Dann vor allem über mich selbst. Wieso kann ich so etwas nicht einfach an mir abperlen lassen? Wieso springe ich auf solche Provokationen an? Denn im Nachhinein ist mir klar geworden, dass die dämlichen Sprüche erst kamen, als ich eben nicht auch sofort unfreundlich war, sondern im Gegenteil höflich, unverbindlich und ruhig. Das war wohl nicht gewünscht. Man wollte sich Luft machen und laut schimpfen. Das geht natürlich nicht, wenn man keine Angriffsfläche hat.

Fazit: ab heute kein Wort mehr zu niemandem. Impulskontrolle und Fresse halten. Fertig! *schnipps*

* Anstelle von XXX! bitte die umgangssprachliche Bezeichnung einer menschlichen Körperöffnung im Plural einfügen. Und nein, "Ohren!" ist falsch...

Donnerstag, 19. März 2009

Weckzeit

Wieso weckt mein Kind mich eigentlich seit einigen Tagen gegen. halb sechs mit Gequietsche und Geschrei? Er schläft danach immer schön wieder ein. Richtig wach scheint er auch nicht zu sein. Er tut mir ja auch leid, denn so wie er klingt, tut was weh. Mein Problem ist einfach, dass ich nicht wieder einschlafen kann. Mein Adrenalinspiegel ist wohl ziemlich hoch, nachdem ich so geweckt wurde, ist das vermutlich auch kein Wunder...

Nun sitze ich hier. Dumm-di-dumm.

Machen kann ich nichts. Sonst werden das Kind, der Vater und der Hund wach. Die ersten Beiden wären maulig, der Hund würde Gassi wollen. Beides doof. Ich könnte Staub wischen. Das macht kaum Geräusche. Könnte ich echt.

Oder ich blogge so vor mich hin. Das ist auch ziemlich leise. Bis auf die Spacetaste. Die klappert ziemlich.

Mal schauen, was so was in neu kostet.

Dienstag, 17. März 2009

Danke, Hund!

Der Hund hat mich um 7:00 Uhr geweckt -mit Gefiepe! Ich könnte kotzen!!! Einmal bleibe ich länger wach, gestern mal so bis ca. 2:00 Uhr, und schon bekommt der Hund flotten Otto. Und warum? Hat sie sich bei uns angesteckt? Ooooh nein! Prinzessin musste ja gestern unbedingt wieder irgendwas vom Gehsteig fressen. Ich bin begeistert.

Und müde!

Samstag, 13. Dezember 2008

Bissig!

Am Anfang dachte ich, der Kleine wolle beißen. Nun hat sich heraus gestellt, dass er offenbar nur Küßchen in alle Richtungen verteilt! Zucker! So süß!

Vorgestern Abend lehnte er sich ganz vorsichtig an mich. Das war schön, weil er so etwas bisher nicht machte. dann hob er wieder den Kopf, schaute mich an, grinste los, riß den Mund weit auf, stürzte sich auf mich und sabberte mir schwung- und spuckevoll aufs Dekollté. Mein erster "Kuß"! Ach! Von ihm! *schwärm*

Gestern war auch der Hund zum ersten Mal dran. Sie wollte sich gerade von mir den Bauch streicheln lassen und lag vor mir auf dem Rücken, alle Beine lustig in die Luft gestreckt. Der Kleine kam mit einem Höllentempo angekrabbelt, riß sein Mäulchen auf und stürzte kopfüber auf die Hundeschnauze zu. Bin ich froh, dass sie so sanft und nachsichtig mit ihm ist! Sie hielt still und er "küßte" ihr Ohr. Für einen Hund benimmt sie sich erstaunlich geduldig und zurückhaltend. Er darf alles. Er greift durch die Stäbe des Laufgitters nach ihr und "streichelt" sie (=kneift sie fest ins Fell und reißt daran), krallt sich am Halsband oder am Geschirr fest und zottelt an ihr herum, schnappt sich ihre heißgeliebten Bälle, spielt mit Schätzen aus ihrem Körbchen -und sie hält still und schaut ihm zu.

Ich bin sehr stolz auf meinen Hund. Trotzdem lasse ich die beiden nie allein. Gehe ich auf die Toilette, muß der Hund mit etc. Bisher klappt alles gut mit den Beiden. Ich freue mich schon darauf, mit beiden die Welt zu erkunden. Irgendwann ist mein Kleiner ja ein Große und kann Bälle für sie werfen. Dann haben sie sicher richtig Spaß miteinander.

Samstag, 9. August 2008

Bedeutende erste Worte

WILLKOMMEN!!!

Die Idee, einen eigenen Blog zu pflegen schwurbelt mir schon etwas länger durch den Kopf. Mein Mitteilungsbedürfnis kennt ja manchmal keine Grenzen, wird aber leider oft begrenzt. Da ist so eine kleine Ecke "öffentliches Tagebuch" irgendwie das richtige für mich. Jetzt ist es soweit. PENG! Einfach so... Ich springe ins kalte Wasser und schreibe.

Ich bin zwar stolze Besitzerin eine "über mich"-Ecke, möchte mich aber trotzdem nochmal vorstellen. Ich heiße Katja, bin *murmel*31 Jahre alt und lebe mit meinem Freund und unserem Sohn in Potsdam. Zu unserer Familie gehört auch eine ziemlich durch geknallte Jack-Russell-Terrier-Dame. Unser Sohn wurde im Januar diesen Jahres geboren. Deswegen bin ich momentan auch noch zu Hause und genieße meine Elternzeit -mit allen Vor- und Nachteilen. Der frischgebackene Vater, war es nämlich auch, der die magischen Worte "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" während einer Diskussion zur Sprache brachte.

Tja, genau darauf hatte ich gewartet. Aber die Antwort ist eigentlich ganz leicht: "Nichts weiter. ich beschäftige mich mit dem Baby und kümmere mich um den Haushalt. Die restliche Zeit könnte ich vor Langeweile sterben." Die Ironie und den tropfenden Sarkasmus kann jetzt nur hören, wer sich selbst schon einmal 24 Stunden um ein Kind -vorzugsweise das eigene- gekümmert hat. Und für alle, die nicht wissen, wie das so ist: einfach weiter lesen! Ich hoffe, meine Schilderungen bringen Licht ins Dunkel. ;)