Die Lampe wird jetzt auch hier "Aus!" geschaltet.
Wenn der Hund im Weg steht, hört man: " Nnnn-nah ab!" ("Dinah, ab!") Das sage ich auch immer.
Er sagt Ann-ank und meint Elefant.
Streiten klappt auch immer besser. Aus tu und to wurde nun ein richtiges tooch.
Eine neue Gebärde haben wir auch. Die hat der Junge sich selbst überlegt. Er tippt mit der Fingerspitze des Zeigefingers auf seine Lippe und meint: "Nuckel". Eigentlich gab es den tagsüber gar nicht mehr, aber im Kindergarten gehen die jüngeren Kinder praktisch ununterbrochen damit herum. Pech für uns.
Seine erste große Kindergartenliebe heißt Leonie. Er verschluckt das E beim sprechen, so dass es sich anhört wie Luunie. Und wenn die beiden beim Anziehen nebeneinander auf der Bank sitzen, dann strahlt er unaufhörlich und sagt immer: "Luunie, ei!" und streichelt ganz sanft ihren Kopf.
Momentan ist er, wohl auch krankheitsbedingt, ein sehr anhängliches, verschmustes Kind. Nachdem ich seit letztem Mittwoch 3 Tage arbeiten war, ging es dem Kleinen bis etwa Samstag gut. Er hatte sich gut erholt und war fröhlich. Allerdings hat er schon von Freitag zu Samstag schlecht geschlafen. Samstag nach dem Mittagsschlaf kam dann der Schnupfen richtig raus. Abends ging dann nichts mehr, der Husten begann ihn zu quälen. Die Nacht war furchtbar, da er nicht schlfen konnte und alle hlabe Stunde nach mir, seinem Nuckel oder etwas zu trinken weinte. Seit Sonntag inhalieren wir. Er hustet trocken und ganz bellend. Und er hat tagsüber wieder ziemliche Atemnot. :( Übrigens habe ich mich auch gleich wieder angesteckt. Meine Nacht zu Montag war doppelt schrecklich: der Kleine krank und häufig wach und ich mit verquollenem Kopf und Schnupfnase und einem ewigem Krabbeln im Hals.
Am Samstag war ich seit langem mal wieder im Theater. Das Stück war ...sehr modern. Gestern waren wir noch auf einem Weihnachtsmarkt. Dort konnte ich bei einem Korbhändler nicht widerstehen. Für mich gab es einen neuen Klammerkorb, für den Kleinen zu Weihnachten einen schicken Korbpuppenwagen ganz in blau mit klappbarem Verdeck. Und 2 € herunter gehandelt habe ich den Preis auch noch.
Was diese Woche nicht so gut wird:
1. Die Erkältung vom Kind.
2. Meine Erkältung.
3. Ich muss am Wochenende Spätdienst arbeiten und habe nächsten Montag trotzdem wieder Frühdienst.
4. Die Waschmaschine ist schon wieder kaputt. Die Wäsche türmt sich meterhoch! Den Waschmaschinenefritzen besttel ich mir für diese Woche. Aber eigentlich habe ich nachmittags keine Zeit, da
5. Am Dienstag das neue Auto in Werkstatt muss. Irgendwas stimmt mit de r Benzinzufuhr nicht. Er hoppelt und stottert, wenn er kalt ist und Beschleunigung stößt momentan auch nur allen Anderen zu.
6. Meine Chefin wird für mich immer anstrengender.
So, jetzt aber schnell los! Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche.
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Montag, 7. Dezember 2009
Aus!
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Montag, 9. November 2009
Spezialitäten...
...ganz besonders für diese eine Bloggerin unter uns. Sie wurde gerade doppelter Onkel. Jetzt noch mal mit viel Gefühl: Herzlichen Glühstrumpf, liebe Frau Haase! Ich dachte, dieser Link würde dein kleines Haasenherz erfreuen. ;)
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Freitag, 5. Juni 2009
Ewig habe ich nichts mehr geschrieben!
Die neuesten Neuigkeiten:
- Das Kind sagt Mama! Laut und deutlich. Herrlich!
- Das Kind versucht zu hüpfen. Sehr knuffig, besonders, da er beim hüpfen noch nicht vom Boden abhebt. ;)
- Das Kind hat versucht, den Hund zu küssen. Der Hund war sehr überrascht.
- Ich habe eine Karte für dieses Konzert! *freufreufreu* Und das kam so überraschend. Ach, und der Preis... Ich hoffe, alle die dort auch gerne hin würden, werden jetzt grün vor Neid: zarte 35,-€ (in Worten FÜNFUNDDREISSIG EURO!!!!!). Praktisch geschenkt also. Ich bin sosososososo aufgeregt!
- Bei ihrem Quiz war ich ziemlich gut. Überhaupt kann ich Pharmamas Blog nur weiter empfehlen. Sehr gute Mischung aus Infos, witzigen Geschichten und (leider zu selten) Mami-Content.
- Das Kind sagt Mama! Laut und deutlich. Herrlich!
- Das Kind versucht zu hüpfen. Sehr knuffig, besonders, da er beim hüpfen noch nicht vom Boden abhebt. ;)
- Das Kind hat versucht, den Hund zu küssen. Der Hund war sehr überrascht.
- Ich habe eine Karte für dieses Konzert! *freufreufreu* Und das kam so überraschend. Ach, und der Preis... Ich hoffe, alle die dort auch gerne hin würden, werden jetzt grün vor Neid: zarte 35,-€ (in Worten FÜNFUNDDREISSIG EURO!!!!!). Praktisch geschenkt also. Ich bin sosososososo aufgeregt!
- Bei ihrem Quiz war ich ziemlich gut. Überhaupt kann ich Pharmamas Blog nur weiter empfehlen. Sehr gute Mischung aus Infos, witzigen Geschichten und (leider zu selten) Mami-Content.
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Mittwoch, 8. April 2009
Wie heißt sie denn?
Unser Sohn(!) hat ja passend zu diesem Spieler einen schicken Fischerhut bekommen. Seit neuestem liebt er ja Hüte. Wenn er eine Mütze zu fassen bekommt, versucht er immer, sie sich aufzusetzen. Das klappt nun leider überhaupt noch nicht. Aber wenn ich ihm sein neues stylishes Hütchen aufgeschraubt haben, läuft er laut kichernd und gackernd zum Spiegel. Dort bewundert er sich hingebungsvoll und lange. Bittet man ihn: "Geh doch mal zum Papa und zeig ihm deinen schönen Hut!", läuft er so schnell er kann zum Vater und zeigt auf seinen Kopf. Also: ohne Hut geht mein Kind freiwillig nicht vor die Tür.
Mit dem Hut in diesem Muster jedoch wurden der Vater (und die schwer entsetzte Oma) schon angesprochen, was "für eine kleine Süße" das im Wagen/auf dem Spielplatz sei. Beim Vater wirklich mit dem klassischen Dialog: "Och, ist die Kleine niedlich. Wie heißt sie denn?" "B.!" (Bitte mal klassischen Jungennamen gedanklich einfügen!) Betretenes Schwiegen beim Fragensteller. Nachdenklicher Blick des Vaters.
Was mich ja wieder darauf bringt, das offenbar typische Jungsfarben auch dieses Jahr wieder nur die folgenden sind: popelgrün, schlammfarben, matschbraun, gewitterblau, senf, gras, ocker und khaki. Würg! Danke, liebe Bekleidungsindustrie. Ich wollte eigentlich nicht sofort schwerste Depressionen entwickeln beim Wickeln!
Allerdings gefallen mir die weiblichen Alternativfarben auch nicht besser: pink, rosa, violett, lila oder knallig kirschrot finde auch oft übertrieben. Vor allem, wenn sie alle zugleich getragen werden.
Mit dem Hut in diesem Muster jedoch wurden der Vater (und die schwer entsetzte Oma) schon angesprochen, was "für eine kleine Süße" das im Wagen/auf dem Spielplatz sei. Beim Vater wirklich mit dem klassischen Dialog: "Och, ist die Kleine niedlich. Wie heißt sie denn?" "B.!" (Bitte mal klassischen Jungennamen gedanklich einfügen!) Betretenes Schwiegen beim Fragensteller. Nachdenklicher Blick des Vaters.
Was mich ja wieder darauf bringt, das offenbar typische Jungsfarben auch dieses Jahr wieder nur die folgenden sind: popelgrün, schlammfarben, matschbraun, gewitterblau, senf, gras, ocker und khaki. Würg! Danke, liebe Bekleidungsindustrie. Ich wollte eigentlich nicht sofort schwerste Depressionen entwickeln beim Wickeln!
Allerdings gefallen mir die weiblichen Alternativfarben auch nicht besser: pink, rosa, violett, lila oder knallig kirschrot finde auch oft übertrieben. Vor allem, wenn sie alle zugleich getragen werden.
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Donnerstag, 19. März 2009
Mist!
Ich hätte nicht auf der Homepage nach meinen Sachen suchen sollen! Nun haben sie meine Jacke um 50% reduziert!!! *heulheulheul* Und ich hab's doch momentan nicht so dicke. Ach menno, das ärgert mich nun doch sehr!
:(
:(
Rien ne vas plus!
Letztens, als ich noch sehr uffjeregt war, weil ich gerade ein sehr interessantes Telefonat mit dem potentiellen neuen Chef hatte, brauchte ich dringend neue Kleidung. Also ging ich Freitagabend los, um was schickes anzuziehen zu haben, falls ich dort noch einmal persönlich vorsprechen darf. Frau ist ja gerne vorbereitet... ;)
Meine Mutter hatte ich als B.-Bespaßerin mitgenommen. Also rein in den ersten Laden. Nix! Gut, die hatten schon Klamotten, allerdings hätte ich, so gekleidet, nicht einmal den Müll runter getragen. Also weiter... Nach 3 weiteren Läden landeten wir dann bei Tom Schneider (frei übersetzt). Dort war ich dann richtig! Endlich! Sehr nette Verkäuferin, schicke Klamotten, die Preise gerade noch im Rahmen. Die nette Verkäuferin schleppte ein Teil nach dem anderen an, half mir beim Kragen-auf-lässige Weise-aufschlagen und bescherte mir noch ein seltsames Gefühl. Seltsam, weil ich in dem Laden eine Jacke in XXL benötige, aber Jeansgröße 30 habe. Kann mir das mal jemand erklären? Nach der Stillzeit ist da jetzt eigentlich nicht mehr sooo viel übrig, um ein XXL zu rechtfertigen. Ich war ein wenig verwirrt. Egal! Am Ende hatte ich die perfekte Kombi: schwarzer Blazer aus Sweat, bedruckte fliederfarbene Bluse. Fertig, also auf zur Kasse. Beim 3. Versuch, der Karte Geld zu entlocken, wurde die arme Verkäuferin leicht nervös. Offenbar vermutete sie den Fehler bei sich, die Ärmste! Meine Karte war "nicht lesbar". Ich war relativ entspannt und gab ihr noch 3 Versuche. Mein Hinweis, die Karte ginge ja sonst auch immer, konnte sie(!) kaum beruhigen. Sie fing dann noch an, Klebestreifen über die Karte zu drapieren, aber auch das half (logischerweise) nichts. Ich habe gefragt, ob sie mir die Sachen zurück legen könnte. Darauf kam von ihr, hier sei ja noch ein Geldautomat. Leider von der falschen Bank. Außerdem wurde die Kinderbespaßerin aka meine Mutter auch leicht unruhig. Also ließ ich mir nach kurzer Diskussion die Sachen bis Samstag um 13:30 Uhr zurück legen. Das paßte mir ganz gut. Erst zur Bank, am Automaten Geld ziehen, dann in den Laden, bezahlen und danach auf zum Spätdienst.
Guter Plan, fehlerhafte Umsetzung. Ich fuhr also pünktlich am Samstag zur Bank. Am Geldautomaten kam die Karte gleich wieder raus. Also habe ich mich noch am anderen Automaten angestellt. Ich dachte, der erste Automat sei defekt. Am 2.Automaten ging auch nichts. Also wenigstens Kontoauszüge holen. Hatte ich mein Konto überzogen? Hatte irgend jemand mein Konto gepfändet? War meine Bank pleite?! Weltwirtschaftskrise und so weiter... Da wurde ich dann doch nervös. Der richtige Kracher kam dann am Auszugsdrucker: "Mit dieser Karte hier kein Service möglich". Das stand dort wirklich im Display! Ich war irgendwas zwischen schockiert, aufgelöst und teilweise belustigt, denn eigentlich konnte nichts sein. Also wieder nach Hause, die letzten Bargeldvorräte schnappen, bezahlen fahren und auf zur Arbeit. Meinen restlichen Samstag kann man übrigens hier nachvollziehen.
Ich kam also erst am letzten Donnerstag zur Bank. Dort geriet ich an die maulfaulste Kundenberaterin, die meine Bank jemals aufgeboten hat. Ich schilderte ihr mein Problem, keine Antwort. Sie hackte wie besessen auf die PC-Tastatur, runzelte die Stirn und wirkte überhaupt sehr konzentriert. Nach angemssener Wartezeit fragte ich dann ganz vorsichtig, ob nun mit meinem Konto alles in Ordnung sei. "Ja." Ich hätte mich ja schon gesorgt, ob irgend etwas nicht stimme. Keine Reaktion. Eifriges, konzentriertes Gestarre auf den Monitor. Wie hoch denn mein Kontostand sei, da ich ja keinen Auszug bekäme. "Mooooment!" Starren, Tippen. "Summe." Ich wartete; immerhin fehlte mir noch eine Erklärung ihrerseits, wie es nun weiter ginge. Mittlerweile war ich auch ein wenig angefressen. Ich erwarte ja echt nicht viel, von so einer Bankpüppie, aber Augenkontakt und der Versuch einer normalen Konversation sollte doch auch möglich sein, wenn man nicht zu den Topkunden zählt. Oder bin ich überempfindlich?! Sie schaffte jedenfalls nichts davon. Schlußendlich teilte sie mir mit, dass eine neue Karte an mich gesandt würde. Woran es nun lag, dass die Karte schlapp gemacht hat, weiß ich nicht. Allerdings schätze ich mal, dass es an der Bank bzw. deren Karte lag und nicht an mir. Läg es an mir, hätten sie sich die Extraleistung auch sicher extra bezahlen lassen... ;)
Meine Mutter hatte ich als B.-Bespaßerin mitgenommen. Also rein in den ersten Laden. Nix! Gut, die hatten schon Klamotten, allerdings hätte ich, so gekleidet, nicht einmal den Müll runter getragen. Also weiter... Nach 3 weiteren Läden landeten wir dann bei Tom Schneider (frei übersetzt). Dort war ich dann richtig! Endlich! Sehr nette Verkäuferin, schicke Klamotten, die Preise gerade noch im Rahmen. Die nette Verkäuferin schleppte ein Teil nach dem anderen an, half mir beim Kragen-auf-lässige Weise-aufschlagen und bescherte mir noch ein seltsames Gefühl. Seltsam, weil ich in dem Laden eine Jacke in XXL benötige, aber Jeansgröße 30 habe. Kann mir das mal jemand erklären? Nach der Stillzeit ist da jetzt eigentlich nicht mehr sooo viel übrig, um ein XXL zu rechtfertigen. Ich war ein wenig verwirrt. Egal! Am Ende hatte ich die perfekte Kombi: schwarzer Blazer aus Sweat, bedruckte fliederfarbene Bluse. Fertig, also auf zur Kasse. Beim 3. Versuch, der Karte Geld zu entlocken, wurde die arme Verkäuferin leicht nervös. Offenbar vermutete sie den Fehler bei sich, die Ärmste! Meine Karte war "nicht lesbar". Ich war relativ entspannt und gab ihr noch 3 Versuche. Mein Hinweis, die Karte ginge ja sonst auch immer, konnte sie(!) kaum beruhigen. Sie fing dann noch an, Klebestreifen über die Karte zu drapieren, aber auch das half (logischerweise) nichts. Ich habe gefragt, ob sie mir die Sachen zurück legen könnte. Darauf kam von ihr, hier sei ja noch ein Geldautomat. Leider von der falschen Bank. Außerdem wurde die Kinderbespaßerin aka meine Mutter auch leicht unruhig. Also ließ ich mir nach kurzer Diskussion die Sachen bis Samstag um 13:30 Uhr zurück legen. Das paßte mir ganz gut. Erst zur Bank, am Automaten Geld ziehen, dann in den Laden, bezahlen und danach auf zum Spätdienst.
Guter Plan, fehlerhafte Umsetzung. Ich fuhr also pünktlich am Samstag zur Bank. Am Geldautomaten kam die Karte gleich wieder raus. Also habe ich mich noch am anderen Automaten angestellt. Ich dachte, der erste Automat sei defekt. Am 2.Automaten ging auch nichts. Also wenigstens Kontoauszüge holen. Hatte ich mein Konto überzogen? Hatte irgend jemand mein Konto gepfändet? War meine Bank pleite?! Weltwirtschaftskrise und so weiter... Da wurde ich dann doch nervös. Der richtige Kracher kam dann am Auszugsdrucker: "Mit dieser Karte hier kein Service möglich". Das stand dort wirklich im Display! Ich war irgendwas zwischen schockiert, aufgelöst und teilweise belustigt, denn eigentlich konnte nichts sein. Also wieder nach Hause, die letzten Bargeldvorräte schnappen, bezahlen fahren und auf zur Arbeit. Meinen restlichen Samstag kann man übrigens hier nachvollziehen.
Ich kam also erst am letzten Donnerstag zur Bank. Dort geriet ich an die maulfaulste Kundenberaterin, die meine Bank jemals aufgeboten hat. Ich schilderte ihr mein Problem, keine Antwort. Sie hackte wie besessen auf die PC-Tastatur, runzelte die Stirn und wirkte überhaupt sehr konzentriert. Nach angemssener Wartezeit fragte ich dann ganz vorsichtig, ob nun mit meinem Konto alles in Ordnung sei. "Ja." Ich hätte mich ja schon gesorgt, ob irgend etwas nicht stimme. Keine Reaktion. Eifriges, konzentriertes Gestarre auf den Monitor. Wie hoch denn mein Kontostand sei, da ich ja keinen Auszug bekäme. "Mooooment!" Starren, Tippen. "Summe." Ich wartete; immerhin fehlte mir noch eine Erklärung ihrerseits, wie es nun weiter ginge. Mittlerweile war ich auch ein wenig angefressen. Ich erwarte ja echt nicht viel, von so einer Bankpüppie, aber Augenkontakt und der Versuch einer normalen Konversation sollte doch auch möglich sein, wenn man nicht zu den Topkunden zählt. Oder bin ich überempfindlich?! Sie schaffte jedenfalls nichts davon. Schlußendlich teilte sie mir mit, dass eine neue Karte an mich gesandt würde. Woran es nun lag, dass die Karte schlapp gemacht hat, weiß ich nicht. Allerdings schätze ich mal, dass es an der Bank bzw. deren Karte lag und nicht an mir. Läg es an mir, hätten sie sich die Extraleistung auch sicher extra bezahlen lassen... ;)
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Montag, 16. März 2009
100!
Mein einhundertstes Posting in meinem Blog dreht sich ums Lesen.
Ich misstraue Bestsellerlisten ja eigentlich aus tiefstem Herzen. Nur weil viele Menschen ein Buch kaufen, ist es ja nicht automatisch ein gutes Buch. Es ist einfach nur eines, das sich gut verkauft. Aber Leseempfehlungen nehme ich dann doch hin und wieder an. *zu ihr wink*
Heute dann also in einem Rutsch gelesen "Mieses Karma" von David Safier. Dankenswerter Weise hat der Kleine (und sein kooperativer Vater) heute ganz brav gespielt, so dass ich lesen konnte. Ich habe am frühen Abend begonnen und war gegen dreiviertel Zwölf fertig. Also handelt es sich offensichtlich um ein schmales Buch. ;) Manche Familienmitglieder behaupten, mir Bücher unter 800 Seiten zu schenken, sei raus geschmissenes Geld... Aber egal!
Ich hatte lange nicht mehr so viel Spass beim Lesen wie heute! Das Buch liest sich zügig hinter einander, hat keine toten Phasen -kurz: langweilig wird einem nicht beim lesen. Die Handlung kann man ja grundsätzlich auch schon nach der Lektüre des Klappentextes erahnen. Eine Moderatorin erfährt erst durch den Tod und seine (besonders für sie dramatischen) Folgen eine umfassende Wandlung. Könnte ein an sich melodramatisches Buch geben, ist aber teils so flappsig geschrieben, dass Rührung nicht aufkommt. Aber stellenweise mußte ich schon schlucken. Nun ja, ich bin ein Weichei. Allerdings folgt auf solch eine Stelle meist gleich der nächste Lacher. Und die Lacher sind eigentlich sowieso in der Überzahl. Das Ende wird hier nicht verraten. Es ist nun zwar nicht unbedingt ein Buch, dass vom intellektuellen Anspruch vergleichbar wäre mit Heine oder Schiller, aber hat trotzdem seine Berechtigung. Immerhin suche ich ja schon lange mal wieder nette Literatur abseits von Pratchett und Schundromanen. Das ist also ein Buch zum Zeitvertreib, mit Handlung, Humor und ohne Grübelfaktor.
Fazit: sehr empfehlenswert!
Wobei ich jetzt nichts gegen Pratchett sagen wollte! Da landete heute auch ein neuer Doppelroman in der Tüte...
Ich misstraue Bestsellerlisten ja eigentlich aus tiefstem Herzen. Nur weil viele Menschen ein Buch kaufen, ist es ja nicht automatisch ein gutes Buch. Es ist einfach nur eines, das sich gut verkauft. Aber Leseempfehlungen nehme ich dann doch hin und wieder an. *zu ihr wink*
Heute dann also in einem Rutsch gelesen "Mieses Karma" von David Safier. Dankenswerter Weise hat der Kleine (und sein kooperativer Vater) heute ganz brav gespielt, so dass ich lesen konnte. Ich habe am frühen Abend begonnen und war gegen dreiviertel Zwölf fertig. Also handelt es sich offensichtlich um ein schmales Buch. ;) Manche Familienmitglieder behaupten, mir Bücher unter 800 Seiten zu schenken, sei raus geschmissenes Geld... Aber egal!
Ich hatte lange nicht mehr so viel Spass beim Lesen wie heute! Das Buch liest sich zügig hinter einander, hat keine toten Phasen -kurz: langweilig wird einem nicht beim lesen. Die Handlung kann man ja grundsätzlich auch schon nach der Lektüre des Klappentextes erahnen. Eine Moderatorin erfährt erst durch den Tod und seine (besonders für sie dramatischen) Folgen eine umfassende Wandlung. Könnte ein an sich melodramatisches Buch geben, ist aber teils so flappsig geschrieben, dass Rührung nicht aufkommt. Aber stellenweise mußte ich schon schlucken. Nun ja, ich bin ein Weichei. Allerdings folgt auf solch eine Stelle meist gleich der nächste Lacher. Und die Lacher sind eigentlich sowieso in der Überzahl. Das Ende wird hier nicht verraten. Es ist nun zwar nicht unbedingt ein Buch, dass vom intellektuellen Anspruch vergleichbar wäre mit Heine oder Schiller, aber hat trotzdem seine Berechtigung. Immerhin suche ich ja schon lange mal wieder nette Literatur abseits von Pratchett und Schundromanen. Das ist also ein Buch zum Zeitvertreib, mit Handlung, Humor und ohne Grübelfaktor.
Fazit: sehr empfehlenswert!
Wobei ich jetzt nichts gegen Pratchett sagen wollte! Da landete heute auch ein neuer Doppelroman in der Tüte...
Freitag, 30. Januar 2009
Spaß!
Der Kleine war heute echt Zucker! Meine Mutter hatte Überstunden, die sie abbauen mußte. Deswegen hatte sie gestern überraschend erfahren, dass Freitag frei haben wird. Wir hatten lange nichts mehr zusammen unternommen. Da das Wetter momentan wirklich unangenehm ist, fielen solche schönen Alternativen wie Zoo oder langer Waldspaziergang aus. Schlußendlich waren wir in einem Möbelhaus, das namentlich nicht genannt werden möchte.
Morgens haben wir gemütlich zusammen gefrühstückt. Sie war ganz begeistert, wie schön B. mittlerweile isst. Immerhin bekam er nur "Pampe" als sie das letzte Mal für die Raubtierfütterung beim Kindelein verantwortlich war. Er sieht aber auch so knuffig aus, wie er alles ganz genau beobachtet und dann sein Essen einfordert. Er findet Brote schmieren total interessant. Ganz genau schaut er, ob ich das gleiche wie er esse. Und wenn es verschiedene Brotbeläge gibt, isst er teilweise abwechselnd, dann wieder hintereinander die besonderen Leckerbissen. Ich finde es auch spannend, ihn zu beobachten. Bisher kann ich noch nicht klar ausmachen, ob er lieber süß oder herzhaft isst. Ich mache einfach beides fertig. Bei seinem gesegneten Appetit muss ich mich nicht um etwaige Reste sorgen.
Die Autofahrt war auch klasse. Es war seine erste längere Fahrt nachdem ich den Kindersitz in Fahrtrichtung gedreht habe. Er hat aus dem Fenster geschaut und war dadurch ziemlich abgelenkt. Klar, es wurde auch mal kurz gemeckert. Aber diese Gurte fesseln den Zwerg wirklich ziemlich an den Sitz. Er tut mir schon leid. Ein wenig mehr Bewegungsfreiheit wünschte ich ihm auf jeden Fall!
Im Laden selbst war er einfach nur lieb. Er "zeigte" uns viel; forderte wie immer viele Erklärungen ein. Zwischenzeitlich verlor er sein Herz an eine knallrote Spardose in Schweineform. Wir konnten diese heftige, leidenschaftlich Beziehung allerdings kurz vor den Kassen glücklich beenden. Dass er heute ein "Omakind" war, brauche ich wohl nicht erwähnen. Sie durfte (musste) ihn permanent tragen. Unwillig ließ er sich kurzzeitig auch von mir herum schleppen. Aber wie gesagt: höchst ungern!
Die Rückfahrt war so easy wie der Hinweg. Und schön geschlafen hat er dann auch, als wir zu Hause waren.
Meine Freundin fragte noch, wie teuer der Ausflug geworden sei. Dann wollte sie wissen, was wir gekauft hätten. Ja... Äh... Puh, keine Ahnung! Eigentlich wollten wir "nur mal gucken" Eine Schranksicherung für unter 5 €, ein Netz für 99ct. Ich weiß nicht, wohin das Geld ist. Weg! Einfach so!!! Furchtbar. Das einzige was mich tröstete, war ihre eigene Geschichte. Sie war letztens mal nach Plastikdosen gucken. Hat bekommen, was sie wollte -und 80 (!!!) € ausgegeben. Möglicherweise haben die in ihrem furchtbaren Dauerklanggeriesel unterschwellige Botschaften versteckt? Anders kann ich mir das kaum erklären!
Morgens haben wir gemütlich zusammen gefrühstückt. Sie war ganz begeistert, wie schön B. mittlerweile isst. Immerhin bekam er nur "Pampe" als sie das letzte Mal für die Raubtierfütterung beim Kindelein verantwortlich war. Er sieht aber auch so knuffig aus, wie er alles ganz genau beobachtet und dann sein Essen einfordert. Er findet Brote schmieren total interessant. Ganz genau schaut er, ob ich das gleiche wie er esse. Und wenn es verschiedene Brotbeläge gibt, isst er teilweise abwechselnd, dann wieder hintereinander die besonderen Leckerbissen. Ich finde es auch spannend, ihn zu beobachten. Bisher kann ich noch nicht klar ausmachen, ob er lieber süß oder herzhaft isst. Ich mache einfach beides fertig. Bei seinem gesegneten Appetit muss ich mich nicht um etwaige Reste sorgen.
Die Autofahrt war auch klasse. Es war seine erste längere Fahrt nachdem ich den Kindersitz in Fahrtrichtung gedreht habe. Er hat aus dem Fenster geschaut und war dadurch ziemlich abgelenkt. Klar, es wurde auch mal kurz gemeckert. Aber diese Gurte fesseln den Zwerg wirklich ziemlich an den Sitz. Er tut mir schon leid. Ein wenig mehr Bewegungsfreiheit wünschte ich ihm auf jeden Fall!
Im Laden selbst war er einfach nur lieb. Er "zeigte" uns viel; forderte wie immer viele Erklärungen ein. Zwischenzeitlich verlor er sein Herz an eine knallrote Spardose in Schweineform. Wir konnten diese heftige, leidenschaftlich Beziehung allerdings kurz vor den Kassen glücklich beenden. Dass er heute ein "Omakind" war, brauche ich wohl nicht erwähnen. Sie durfte (musste) ihn permanent tragen. Unwillig ließ er sich kurzzeitig auch von mir herum schleppen. Aber wie gesagt: höchst ungern!
Die Rückfahrt war so easy wie der Hinweg. Und schön geschlafen hat er dann auch, als wir zu Hause waren.
Meine Freundin fragte noch, wie teuer der Ausflug geworden sei. Dann wollte sie wissen, was wir gekauft hätten. Ja... Äh... Puh, keine Ahnung! Eigentlich wollten wir "nur mal gucken" Eine Schranksicherung für unter 5 €, ein Netz für 99ct. Ich weiß nicht, wohin das Geld ist. Weg! Einfach so!!! Furchtbar. Das einzige was mich tröstete, war ihre eigene Geschichte. Sie war letztens mal nach Plastikdosen gucken. Hat bekommen, was sie wollte -und 80 (!!!) € ausgegeben. Möglicherweise haben die in ihrem furchtbaren Dauerklanggeriesel unterschwellige Botschaften versteckt? Anders kann ich mir das kaum erklären!
Freitag, 16. Januar 2009
Kaffemaschine
Fast hätte ich es vergessen: die Kaffeemaschine ist hin! Nachdem der Vater die Kanne gestern sehr nachdrücklich unter den Filter schieben wollte, machte es leise ping! Und kaputt war die Kanne.
Sehr schön. Eigentlich könnten wir ja unsere alte Maschine wieder nehmen. Die ist ja nicht kaputt, sondern nur alt. Aus gesondert wurde sie nur, weil wir die neue von einem Versandhaus als Prämie geschenkt bekamen. Aber leider, leider haben wir die alte, funktionstüchtige Maschine vor 2 Monaten zum Sperrmüll gestellt. Denn sie sah sso schrabbelig aus. Oh ich könnte aus der Haut fahren, wenn ich nur daran denke!
Sehr schön. Eigentlich könnten wir ja unsere alte Maschine wieder nehmen. Die ist ja nicht kaputt, sondern nur alt. Aus gesondert wurde sie nur, weil wir die neue von einem Versandhaus als Prämie geschenkt bekamen. Aber leider, leider haben wir die alte, funktionstüchtige Maschine vor 2 Monaten zum Sperrmüll gestellt. Denn sie sah sso schrabbelig aus. Oh ich könnte aus der Haut fahren, wenn ich nur daran denke!
Dienstag, 16. Dezember 2008
Nussglühwein
Ich rate von Nussglühwein ab!
1.War entgegen der Versprechungen auf dem Werbeschild kein Nusslikör im Glühwein, sondern Amaretto. Das gildet nicht!
2. War im Glühwein zusätzlicher Alkohol. Er ...nun, sagen wir einfach, er half.
3. Die Nüsse! Wenn man nach einem Becher Glühwein mit Amaretto noch 5 oder 7 Nüsse kauen muss, werden die irgendwie immer mehr im Mund.
Nöö, dann lieber den weißen Glögg vom i.Kea. Der schmeckt deutlich besser und macht nicht so Banane im Kopf.
In diesem Sinne, Prost!
1.War entgegen der Versprechungen auf dem Werbeschild kein Nusslikör im Glühwein, sondern Amaretto. Das gildet nicht!
2. War im Glühwein zusätzlicher Alkohol. Er ...nun, sagen wir einfach, er half.
3. Die Nüsse! Wenn man nach einem Becher Glühwein mit Amaretto noch 5 oder 7 Nüsse kauen muss, werden die irgendwie immer mehr im Mund.
Nöö, dann lieber den weißen Glögg vom i.Kea. Der schmeckt deutlich besser und macht nicht so Banane im Kopf.
In diesem Sinne, Prost!
Samstag, 13. Dezember 2008
Samstag, der Dreizehnte(!)
Die Zahl nach dem Wochentag hätte ein deutlicher Hinweis sein sollen, wenn man vom erfolgversprechenden Freitag ausgeht. Der A.DA.C kam heute, um mein Auto zu starten. Alleine hatte es keine Lust anzuspringen. Die alte Lotte brauchte wieder Publikum. ;) Danach folgte eine Fahrt zur Werkstatt und an der Kasse das böse Erwachen. Ein Auto ist ein teures Vergnügen, dass man sich eigentlich nicht leisten kann. Gerade nicht kurz vor Weihnachten, besonders nicht in der Elternzeit usw. usf. Fast 200€ habe ich bezahlen müssen. Nun ja, jetzt habe ich folgende Dinge anstelle eines z.B. Weihnachtsbaumes: eine neue Batterie (häßlich), neues Motoröl (häßlich), Winterreifen (häßlich, alt und als nächstes teuer, da alt...) und einen neuen Tankdeckel (häßlich). Ein Baum wäre mir deutlich lieber gewesen. Außerdem ist ein Baum viel dekorativer, riecht viel, viel besser(!!!) und läßt sich leichter schmücken.
200 Euro! Ich fasse es nicht!
200 Euro! Ich fasse es nicht!
Freitag, der Zwöflte
Hätte aber auch ein klassischer Freitag, der Dreizehnte sein können. Möglicherweise hatte er sich verkleidet?! Na, egal!
Ich hatte ja eigentlich vor, das blau-gelbe Möbelhaus zu besuchen. Eine neue Kommode fehlte hier noch im Wohnzimmer. Also hab ich ganz brav einen Wecker gestellt und bin früh schlafen gegangen. Leider hat der Zwerg (wie immer) schlecht bis sehr schlecht geschlafen. Und so war ich dann beim Weckerklingeln auch noch sehr müde. Aber ich bin schon groß. Ich biss die Zähne zusammen, stand auf, wankte in die Küche und sah aus dem Fenster. Urrgs! Mist! Schnee! Und (natürlich) hat bisher "niemand bestimmtes" die Winterreifen aufziehen lassen. Toll! *grummel* Aber gut, wie gesagt, ich bin ja ein großes Mädchen. Ich plane um. Die Idee war, dass der Schnee im Laufe des Tages schmelzen würde. Tat er auch. Also hab ich das Baby fertig gemacht und stiefelte samt minimaler Baby-Nahkampfausrüstung a.k.a. vollgepackte Wickeltasche zum Auto. Ich schrabbelte alle Scheiben frei, stieg und -Ende. Genau hier endete unser Ausflug zu I.KeA. Mein Auto sprang nicht mehr an. Die Batterie hatte es hinter sich gebracht. Aaaaaaaaaaah! Ich war so "energie"geladen, dass ich (wütend) den Kinderwagen aus dem Kofferraum zerrte, (bockig) alles rein schmiß, den Zwerg hinein legte und über eine Kälte durch den Matsch stapfte. Natürlich hatte ich weder eine Mütze, noch einen Schal. Nach dem Gewaltmarsch hatte ich dann auch keine Frisur mehr. Dafür wog ich ca.5kg mehr als vorher. Man ahnt ja nicht, wie schwer nasse Kleidung werden kann.
Der Tag hätte häßlich weiter gehen können, tat er aber nicht. Meine Mutter ist einfach die Beste! Ich hatte ihr eine kurze SMS geschickt, dass mein Auto "unkooperativ" sei. Und kurz bevor ich dem Kleinen sein Mittagessen wärmen wollte, klingelte mein Handy. "Los, zieh dich an. Mach dich fertig. Ich bin früher fertig geworden. Ich komme vorbei und passe auf den Zwerg auf. Du nimmst mein Auto und gehst einkaufen!" Hach! Sie ist einfach toll! So habe ich doch noch mein Wunschmöbel bekommen. Happy End!
Ich hatte ja eigentlich vor, das blau-gelbe Möbelhaus zu besuchen. Eine neue Kommode fehlte hier noch im Wohnzimmer. Also hab ich ganz brav einen Wecker gestellt und bin früh schlafen gegangen. Leider hat der Zwerg (wie immer) schlecht bis sehr schlecht geschlafen. Und so war ich dann beim Weckerklingeln auch noch sehr müde. Aber ich bin schon groß. Ich biss die Zähne zusammen, stand auf, wankte in die Küche und sah aus dem Fenster. Urrgs! Mist! Schnee! Und (natürlich) hat bisher "niemand bestimmtes" die Winterreifen aufziehen lassen. Toll! *grummel* Aber gut, wie gesagt, ich bin ja ein großes Mädchen. Ich plane um. Die Idee war, dass der Schnee im Laufe des Tages schmelzen würde. Tat er auch. Also hab ich das Baby fertig gemacht und stiefelte samt minimaler Baby-Nahkampfausrüstung a.k.a. vollgepackte Wickeltasche zum Auto. Ich schrabbelte alle Scheiben frei, stieg und -Ende. Genau hier endete unser Ausflug zu I.KeA. Mein Auto sprang nicht mehr an. Die Batterie hatte es hinter sich gebracht. Aaaaaaaaaaah! Ich war so "energie"geladen, dass ich (wütend) den Kinderwagen aus dem Kofferraum zerrte, (bockig) alles rein schmiß, den Zwerg hinein legte und über eine Kälte durch den Matsch stapfte. Natürlich hatte ich weder eine Mütze, noch einen Schal. Nach dem Gewaltmarsch hatte ich dann auch keine Frisur mehr. Dafür wog ich ca.5kg mehr als vorher. Man ahnt ja nicht, wie schwer nasse Kleidung werden kann.
Der Tag hätte häßlich weiter gehen können, tat er aber nicht. Meine Mutter ist einfach die Beste! Ich hatte ihr eine kurze SMS geschickt, dass mein Auto "unkooperativ" sei. Und kurz bevor ich dem Kleinen sein Mittagessen wärmen wollte, klingelte mein Handy. "Los, zieh dich an. Mach dich fertig. Ich bin früher fertig geworden. Ich komme vorbei und passe auf den Zwerg auf. Du nimmst mein Auto und gehst einkaufen!" Hach! Sie ist einfach toll! So habe ich doch noch mein Wunschmöbel bekommen. Happy End!
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Samstag, 9. August 2008
Ich koche...
...endlich wieder mit Wasser. Und ein kleines bißchen vor Streß... :(
Nichts kann den Haushalt einer durchschnittlichen, deutschen Kleinfamilie so nachhaltig lahm legen, wie das Fehlen eines essentiellen Haushaltsgeräts. In unserem Fall war es der Wasserkocher, der still und leise von uns ging. Ein solches Gerät ist nicht nur für mich wichtig (bin passionierte Teetrinkerin), sondern auch für das Baby. Nachdem er offenbar jede Magen-Darm-Grippe mit nimmt, die ihn anfliegt, bekommt er nur noch abgekochtes Wasser oder Tee. Also "durften" wir heute noch im Stern Center shoppen. Eigentlich hebt Shopping ja meine Laune, aber heute war das nicht so der Bringer.
Irgendwie habe ich immer noch ein schlechtes Gewissen, wenn ich den Kleinen zum Einkauf mitnehme . Heute habe ich wieder wesentlich jüngere Kinder dort gesehen. Die tun mir auch immer leid. Und dann wächst bei mir die Gewissheit, dass es besser gewesen wäre, wir hätten uns geteilt. Also, nicht amöboid, sondern in 2 Familienteile: den, der einkauft und den, der das Sofa wärmt. Aber immer alles alleine machen ist auch doof. Mir fällt schon so oft genug die Decke auf den Kopf. Ich bin froh über jede Gelegenheit, mich zu unterhalten. Wie machen andere Eltern das? Auch wie wir, inklusive schlechtem Gewissen oder unverkrampfter. Bin ich "überbehütend"?!
Wenigstens waren wir schnell fertig. Jetzt haben wir Hightech in der Küche. Hoffen wir, dass deutsche Wertarbeit hält, was die Verpackung verspricht. Ich möchte mich sonst damit eigentlich nur noch beschäftigen, wenn ich das gute Stück putze.
Nichts kann den Haushalt einer durchschnittlichen, deutschen Kleinfamilie so nachhaltig lahm legen, wie das Fehlen eines essentiellen Haushaltsgeräts. In unserem Fall war es der Wasserkocher, der still und leise von uns ging. Ein solches Gerät ist nicht nur für mich wichtig (bin passionierte Teetrinkerin), sondern auch für das Baby. Nachdem er offenbar jede Magen-Darm-Grippe mit nimmt, die ihn anfliegt, bekommt er nur noch abgekochtes Wasser oder Tee. Also "durften" wir heute noch im Stern Center shoppen. Eigentlich hebt Shopping ja meine Laune, aber heute war das nicht so der Bringer.
Irgendwie habe ich immer noch ein schlechtes Gewissen, wenn ich den Kleinen zum Einkauf mitnehme . Heute habe ich wieder wesentlich jüngere Kinder dort gesehen. Die tun mir auch immer leid. Und dann wächst bei mir die Gewissheit, dass es besser gewesen wäre, wir hätten uns geteilt. Also, nicht amöboid, sondern in 2 Familienteile: den, der einkauft und den, der das Sofa wärmt. Aber immer alles alleine machen ist auch doof. Mir fällt schon so oft genug die Decke auf den Kopf. Ich bin froh über jede Gelegenheit, mich zu unterhalten. Wie machen andere Eltern das? Auch wie wir, inklusive schlechtem Gewissen oder unverkrampfter. Bin ich "überbehütend"?!
Wenigstens waren wir schnell fertig. Jetzt haben wir Hightech in der Küche. Hoffen wir, dass deutsche Wertarbeit hält, was die Verpackung verspricht. Ich möchte mich sonst damit eigentlich nur noch beschäftigen, wenn ich das gute Stück putze.
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