Das Kind sagt "keit" (und meint kalt).
Manchmal sind wir deswegen aber auch verwirrt. Dann heißt beim Essen jede unerwartete Temperatur auch immer noch "eissss". Wobei, Eis ist ja auch kalt... *überleg* Von daher hat er ja auch irgendwie recht! Letztens hat er bei Oma eine kleine gelbe Paprika gegessen und erzählte hinterher laut und immer wieder "eiss! eisss! eiiisssss!" Bis die Oma sich erbarmte und kostete. Sie wollte beweisen, dass da nix heiß sei. Später fragte sie, ob ich die kleinen Flammen und die Rauchwolken gesehen hätte. Immerhin ist so eine kleine Peperoni manchmal erstaunlich scharf!
Und man bedankt sich hier übrigens mit "dadei".
Die Bommel an der Mütze heißt "bomma", aber ich glaube, das erwähnte ich bereits.
Und lautes Niesen wird hier mit einem fröhlichen "ei-chi" erwidert.
Und das praktischste Wort seit langem: "Tee". Das muss ich wohl nicht erläutern. Schade, dass er zu Essen immer noch nur "nam-nam-nam" sagt. Schlafen wird hier auch ganz klassisch "heia" genannt. Der Nuckel (den ich eigentlich schon lange nicht mehr will) heißt "nuuu".
Vor 3 oder 4 Tagen hat das Kind mal wieder die Wickelkommode ausgeräumt. Diesmal habe ich ihn gefilmt. Besonders schön die Stelle, als ich frage, ob er denn beim aufräumen helfe. Kurzer Blick zu mir, Kopf auf die Brust und "nee!" Noch Fragen?! ;)
Meiner Freundin mit dem anderen wahnsinnigen Hund fiel neulich auf, dass er seine Herkunft kaum leugnen kann. Er sagt nicht nein, er sagt "nee!"
Seit er so krank ist, zeigte sich eine neue wirklich ekelhafte Angewohnheit: er knirscht mit den Zähnen! So richtig laut und penetrant. Hat da irgend jemand Erfahrungen mit? Ich schubse ihn und stecke den Nuckel zurück. Aber das ist ja auf Dauer (die nächsten 18 Jahre!) auch keine Lösung! Tipps?!? (<-Ideen, Rat und Lebenshilfe?) Während ich mich heute beim Frühstück über des Kindes schreckliche neue Angewohnheit beschwerte, wurde behauptet, ich täte das auch. Pah! Lügen! Gibt es da eine genetische Komponente? Ich bin echt ratlos.
Posts mit dem Label die Oma werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label die Oma werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 15. November 2009
Freitag, 13. November 2009
Rabenmutter
Wer sich mal so richtig mies fühlen will, macht einfach folgendes:
1. Schaff dir ein Kind an, obwohl du von der ersten Euromillion noch ziemlich weit entfernt bist.
2. Geh arbeiten, bevor dein Kind studiert.
3. Geh 10 Tage in Folge arbeiten und gestalte die Betreuung dadurch unübersichtlich. Gerne helfen dir dabei ein Vater, eine Großmutter und der Kindergarten. Somit ist sicher gestellt, dass du vom Tagesablauf deines Kindes nichts erfährst und dir auch sonst niemand wichtige Informationen übermittelt.
4. Lausche nachts dem Husten deines Kindes.
5. Wiege dich in der trügerischen Gewissheit, dass es zwar nicht gut klingt, aber sicher nichts schlimmes ist. Immerhin hast du keine Rückmeldung über Fieber oder sonstige Probleme. Und das es so brodelt kommt hoffentlichhoffentlichhoffentlich von etwas Schleim, der dumm liegt. Immerhin ist das Kind gegen Pneumokokken geimpft.
6. Komme heim und höre, dass im Kindergarten von schwerem Husten, der vom Mittagsschlaf abhielt und Fieber gesprochen wurde. Entspanne dich wieder, wenn von sensationellen 37,2°C berichtet wird.
7. Gehe trotzdem wie geplant zum Arzt, da der Hustensaft letztens vom Kind aus der vollen Flasche trotz Kindersicherung auf dem Teppich verteilt wurde.
8. Mache beim Kinderarzt folgende Entdeckungen:
a) überlange, dreckige Fingernägel; teils eingerissen *schluck*;
b) dreckige Ohren;
c) Haarknötchen am Hinterkopf;
d) Essensreste und -flecken auf sämtlichen Kleidungsstücken;
f) kein frisches Kinderarzt-Untersuchungsliegen-Unterleg-Handtuch sondern
nur die wickeltascheneigene Wickelunterlage mit Flecken unklarer Herkunft;
g) Kind hat mittlerweile definitiv ordentlich Fieber, dass du dort aber nicht
messen kannst -ohne Thermometer;
h) dein Kind ist so fertig mit der Welt, dass es auf jede Frage oder Aussage mit
einem lauten und gnatzigen "Nee!" antwortet;
i) bemerke, wie sehr du dich schämst;
9. Erfahre in der Apotheke, dass deine Krankenkasse die Ausleihgebühr des Inhalators nicht übernimmt.
10. Fahre mit dem Kind die hypersuperlichtgeschwindigkeitskurze Strecke* heim. Nur um dort fest zu stellen, dass das arme kranke Häschen eingeschlafen ist.
11. Höre dir das Weinen deines kranken und völlig übermüdeten Kindes an, dass vor lauter Husten nur in 10 Minutenabschnitten schläft.
Bei Bedarf verschenke ich gerne meine miesen Karmapunkte. Ich würde notfalls auch gegen positives Karma tauschen. Bedarf, irgendjemand?!
___
*Die Strecke zu fahren, dauert kürzer als das lange Wort.
1. Schaff dir ein Kind an, obwohl du von der ersten Euromillion noch ziemlich weit entfernt bist.
2. Geh arbeiten, bevor dein Kind studiert.
3. Geh 10 Tage in Folge arbeiten und gestalte die Betreuung dadurch unübersichtlich. Gerne helfen dir dabei ein Vater, eine Großmutter und der Kindergarten. Somit ist sicher gestellt, dass du vom Tagesablauf deines Kindes nichts erfährst und dir auch sonst niemand wichtige Informationen übermittelt.
4. Lausche nachts dem Husten deines Kindes.
5. Wiege dich in der trügerischen Gewissheit, dass es zwar nicht gut klingt, aber sicher nichts schlimmes ist. Immerhin hast du keine Rückmeldung über Fieber oder sonstige Probleme. Und das es so brodelt kommt hoffentlichhoffentlichhoffentlich von etwas Schleim, der dumm liegt. Immerhin ist das Kind gegen Pneumokokken geimpft.
6. Komme heim und höre, dass im Kindergarten von schwerem Husten, der vom Mittagsschlaf abhielt und Fieber gesprochen wurde. Entspanne dich wieder, wenn von sensationellen 37,2°C berichtet wird.
7. Gehe trotzdem wie geplant zum Arzt, da der Hustensaft letztens vom Kind aus der vollen Flasche trotz Kindersicherung auf dem Teppich verteilt wurde.
8. Mache beim Kinderarzt folgende Entdeckungen:
a) überlange, dreckige Fingernägel; teils eingerissen *schluck*;
b) dreckige Ohren;
c) Haarknötchen am Hinterkopf;
d) Essensreste und -flecken auf sämtlichen Kleidungsstücken;
f) kein frisches Kinderarzt-Untersuchungsliegen-Unterleg-Handtuch sondern
nur die wickeltascheneigene Wickelunterlage mit Flecken unklarer Herkunft;
g) Kind hat mittlerweile definitiv ordentlich Fieber, dass du dort aber nicht
messen kannst -ohne Thermometer;
h) dein Kind ist so fertig mit der Welt, dass es auf jede Frage oder Aussage mit
einem lauten und gnatzigen "Nee!" antwortet;
i) bemerke, wie sehr du dich schämst;
9. Erfahre in der Apotheke, dass deine Krankenkasse die Ausleihgebühr des Inhalators nicht übernimmt.
10. Fahre mit dem Kind die hypersuperlichtgeschwindigkeitskurze Strecke* heim. Nur um dort fest zu stellen, dass das arme kranke Häschen eingeschlafen ist.
11. Höre dir das Weinen deines kranken und völlig übermüdeten Kindes an, dass vor lauter Husten nur in 10 Minutenabschnitten schläft.
Bei Bedarf verschenke ich gerne meine miesen Karmapunkte. Ich würde notfalls auch gegen positives Karma tauschen. Bedarf, irgendjemand?!
___
*Die Strecke zu fahren, dauert kürzer als das lange Wort.
Labels:
das Kind,
der Vater,
die anderen,
die mutter,
die Oma,
ich,
Kinderkrankheiten,
Kita,
Krankheiten
Samstag, 31. Oktober 2009
Das hoffentlich perfekte Geschenk wurde gefunden!
Gott sei Dank! Heute morgen kam der Geistesblitz: ein digitaler Fotorahmen. Ewig das Gejammer über Bilder, die sich meine Mutter ja (angeblich!!!) nie ansehen könnte.* Ha, vorbei! Jetzt bekommt sie regelmäßig Updates und kann sich ihre eigene Diashow gestalten. Ich freue mich schon auf ihr Gesicht. Gekauft wurde übrigens der Intenso Photoartist 7". Ich binde mal ein Foto ein, weil ich den so schick finde. Hoffentlich hat Intenso nichts dagegen. Falls doch: bitte kurz melden. Aber bitte nicht sofort per Anwalt, wie gewisse andere Firmen dies, wie man so hört, tun. ;)
Und beim Blumenladen meines Vertrauens habe ich noch einen wunderschönen Blumenstrauß binden lassen. Kostet zwar gefühlt meist etwas mehr, sieht aber auch irre gut aus. Ich hätte ja auch bei Pflanze5000 2 oder 3 Sträuße Rosentulpennelken und Grünzeug kaufen können. Nur irgendwie sieht das dann immer so aus wie: "Katja stellt 3 Sträuße in eine Vase." Eben langweilig. Und wie lautete nochmal der Spruch über Floristen? Richtig: "NurFriseureFloristen können, was FriseureFloristen können!" :D
Später noch schnell bei Mövenpick einen Tisch für morgen früh bestellen. Falls das nicht klappt, gehen wir eben abends dort speisen. Mal schauen.
Ich freue mich!
*: Eigentlich hätte sie nämlich gerne einmal im Monat einen Schwung "echte Papierbilder" zum selbst angucken und herumzeigen. Sie liebt ihren Enkel eben... <3
Und beim Blumenladen meines Vertrauens habe ich noch einen wunderschönen Blumenstrauß binden lassen. Kostet zwar gefühlt meist etwas mehr, sieht aber auch irre gut aus. Ich hätte ja auch bei Pflanze5000 2 oder 3 Sträuße Rosentulpennelken und Grünzeug kaufen können. Nur irgendwie sieht das dann immer so aus wie: "Katja stellt 3 Sträuße in eine Vase." Eben langweilig. Und wie lautete nochmal der Spruch über Floristen? Richtig: "Nur
Später noch schnell bei Mövenpick einen Tisch für morgen früh bestellen. Falls das nicht klappt, gehen wir eben abends dort speisen. Mal schauen.
Ich freue mich!
*: Eigentlich hätte sie nämlich gerne einmal im Monat einen Schwung "echte Papierbilder" zum selbst angucken und herumzeigen. Sie liebt ihren Enkel eben... <3
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Geburtstagspanik!
Meine Mutter hat in sehr, sehr kurzer Zeit Geburtstag und ich habe genau gar keine Idee, was ich ihr schenken könnte.
Vorschläge? Irgendjemand?
Hilfe!!!
Vorschläge? Irgendjemand?
Hilfe!!!
Mittwoch, 8. April 2009
Wie heißt sie denn?
Unser Sohn(!) hat ja passend zu diesem Spieler einen schicken Fischerhut bekommen. Seit neuestem liebt er ja Hüte. Wenn er eine Mütze zu fassen bekommt, versucht er immer, sie sich aufzusetzen. Das klappt nun leider überhaupt noch nicht. Aber wenn ich ihm sein neues stylishes Hütchen aufgeschraubt haben, läuft er laut kichernd und gackernd zum Spiegel. Dort bewundert er sich hingebungsvoll und lange. Bittet man ihn: "Geh doch mal zum Papa und zeig ihm deinen schönen Hut!", läuft er so schnell er kann zum Vater und zeigt auf seinen Kopf. Also: ohne Hut geht mein Kind freiwillig nicht vor die Tür.
Mit dem Hut in diesem Muster jedoch wurden der Vater (und die schwer entsetzte Oma) schon angesprochen, was "für eine kleine Süße" das im Wagen/auf dem Spielplatz sei. Beim Vater wirklich mit dem klassischen Dialog: "Och, ist die Kleine niedlich. Wie heißt sie denn?" "B.!" (Bitte mal klassischen Jungennamen gedanklich einfügen!) Betretenes Schwiegen beim Fragensteller. Nachdenklicher Blick des Vaters.
Was mich ja wieder darauf bringt, das offenbar typische Jungsfarben auch dieses Jahr wieder nur die folgenden sind: popelgrün, schlammfarben, matschbraun, gewitterblau, senf, gras, ocker und khaki. Würg! Danke, liebe Bekleidungsindustrie. Ich wollte eigentlich nicht sofort schwerste Depressionen entwickeln beim Wickeln!
Allerdings gefallen mir die weiblichen Alternativfarben auch nicht besser: pink, rosa, violett, lila oder knallig kirschrot finde auch oft übertrieben. Vor allem, wenn sie alle zugleich getragen werden.
Mit dem Hut in diesem Muster jedoch wurden der Vater (und die schwer entsetzte Oma) schon angesprochen, was "für eine kleine Süße" das im Wagen/auf dem Spielplatz sei. Beim Vater wirklich mit dem klassischen Dialog: "Och, ist die Kleine niedlich. Wie heißt sie denn?" "B.!" (Bitte mal klassischen Jungennamen gedanklich einfügen!) Betretenes Schwiegen beim Fragensteller. Nachdenklicher Blick des Vaters.
Was mich ja wieder darauf bringt, das offenbar typische Jungsfarben auch dieses Jahr wieder nur die folgenden sind: popelgrün, schlammfarben, matschbraun, gewitterblau, senf, gras, ocker und khaki. Würg! Danke, liebe Bekleidungsindustrie. Ich wollte eigentlich nicht sofort schwerste Depressionen entwickeln beim Wickeln!
Allerdings gefallen mir die weiblichen Alternativfarben auch nicht besser: pink, rosa, violett, lila oder knallig kirschrot finde auch oft übertrieben. Vor allem, wenn sie alle zugleich getragen werden.
Labels:
das Kind,
der Vater,
die anderen,
die Oma,
Gesellschaft,
shopping
Freitag, 20. März 2009
Arbeitende Eltern
Manchmal ärgere ich mich. Ich ärgere mich, dass ich nicht genau so dreist bin wie andere. Ich könnte es mir auch ganz nett einrichten. Ich gehe einfach nicht arbeiten, laufe zum Amt und kassiere Geld vom Staat. Und dann setze ich mich gemütlich zu Hause auf den A*sch und bespaße entspannt mein Kind. Ich ärgere mich, dass ich mich rechtfertigen muss, dass ich arbeiten gehe. Manchmal ärgere ich mich auch über meinen Stolz. Selten ärgere ich mich darüber, dass ich Vorurteile gegenüber Sozialschmarotzern habe. Sind doch auch nur Menschen!
Ich wäre nicht die Erste, die das so handhabt -und ganz sicher wäre ich nicht die Einzige. Allerdings habe ich keine Lust, vor irgendwelchen Behördenmitarbeitern die Hosen herunter zu lassen. Ich will einfach nicht vom Staat abhängig sein! Jetzt kommt das paradoxe: das bringt mir Kritik ein! Hallo?! Ach so, je mehr HartzIV-Mamis, desto besser, oder wie? Ich verstehe das nicht ganz. Offenbar leben viele Menschen in anderen Lebensrealitäten als ich. Mehrfach wurde ich gefragt, warum ich denn nicht zu Hause bleibe und die Zeit mit meinem Kind genieße. Also erkläre ich es heute wenigstens hier mal etwas ausführlicher. Ich will nicht jammern, sondern nur mal meine Gedankengänge relativ unsortiert darlegen.
Ich hatte ein Gehalt, dass mir ein normales Leben ermöglicht hat. Keine großen Sprünge möglich, aber immerhin das Alltagsleben war abgesichert. Hätte ich mir ein neues Auto kaufen wollen, wäre es ohne Kredit und lange Überlegungen, wo ich das Geld einsparen soll, nicht gegangen. Mein Freund hat genau so ein Gehalt. Für einen allein ist es ok. Nun haben wir zu dritt einen Monat davon gelebt. (Eine Erfahrung, die wir damals zu zweit schon so ähnlich in der Schwangerschaft machen durften/mussten.) Und, sorry es klingt jetzt bitter, das geht definitiv nicht! Einfach so. Reicht eben nicht. Grund? Wir sind beide trotz unseres hohen Alters immer noch relative Berufsanfänger. Da wird man mit Geld nicht unbedingt beworfen. ;) Und ich habe einfach keinen Bock mehr, 1 Woche lang von Nudeln mit roter Soße leben zu müssen. Das war im Studium ok, jetzt will ich das nicht.
In der Elternzeit war es vom Auskommen ok. Wir haben es sogar geschafft, etwas zu sparen. Aber ohne zusätzliches Geld klappt es einfach nicht. Und ganz ehrlich gesagt, stinkt es mich an, wenn ich um Geld "betteln" muss. Genauso fühlt sich das nämlich für mich an. Und da ist es mir egal, ob ich meinen Freund um Geld für Kleidung angehen muss oder einen Antrag beim Amt stelle. Also gehe ich arbeiten und trage so zum Lebensunterhalt unserer Familie bei. Sicher, ich hätte kein Problem damit, mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Und natürlich sind Wochenenden mit der ganzen Familie etwas tolles. Aber am Wochenende verdiene ich eben deutlich mehr Geld. Und warum soll ich (für die gleiche Arbeit!) weniger Geld haben wollen?!
Ah, ich höre sie schon alle brüllen: dann soll der Mann halt mehr arbeiten! Klar, das ginge aber nur mit Nebenjob. Dafür hätte er dann nur am Wochenende Zeit. Guter Plan? Nein, finde ich nicht. Er ist für seinen Vollzeitjob mal locker von 4:50 Uhr bis 15:45 Uhr außer Haus. Das sind fast 11 Stunden. Allerdings nur, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel pünktlich fahren und nicht einfach ausfallen. In den Wochen, in denen er Spätdienst hat, grusele ich mich abends immer gepflegt. Denn oft ist er von 13:50 Uhr bis 0:00 Uhr unterwegs. Reichlich spät für meinen Geschmack. Und nachdem unser Auto am Bahnhof schon einmal aufgebrochen wurde, ist mir auch klar, was sich nachts für Gestalten herum treiben... Zurück zum Thema!
Staatliche Unterstützung gibt es ja nicht ganz ohne Gegenleistung. Ich finde, bevor ich auf einem Formblatt meine sämtliche Finanzen offenlege, muss es mir schon sehr schlecht gehen. Denn wenn ich mir Statistiken anschaue sagen die eindeutig: wer einmal auf Hilfe angewiesen ist, bleibt dies mit Kind auch für längere Zeit. Will ich nicht! Ich habe eine Bekannte ohne Kind, die von HartzIV lebt und bei Rossmann an der Kasse arbeitet, seit sie vor über 2 Jahren mit ihrem Studium fertig wurde. Und ich kann damit nicht gut umgehen! Es nervt mich, kotzt mich an, regt mich auf, wenn ich mir so viel geballte Faulheit ansehe. Und sicher gibt es Gründe, warum eine allein erziehende Mutter plötzlich auf Hilfe angewiesen sein kann; für mich würde dieses "geschenkte Geld" immer ein komisches Gefühl im Magen hinterlassen. Aber 1. KANN man bedürftig werden, nicht muss, 2. PLÖTZLICH, nicht dauerhaft. Ich finde, sein Leben so einzurichten, dass man immer auf andere angewiesen ist, ist falsch. Hinzu kommt noch, dass ich in einer Gegend lebe, in der lange Kindererziehungszeiten eher die Ausnahme sind. Jetzt dürfen alle mal raten, wo ich wohne! :D
Außerdem kommt für mich noch dazu, dass arbeiten gehen auch Lebenszufriedenheit bringt. Ich bekomme wieder ganz andere Anregungen, bin mal raus aus dem Mamitrott, bekomme positives Feedback und Anerkennung -auch vom Vater. Ohne meinen Job am Wochenende hätte er wohl nie gemerkt, was ich tagtäglich leiste. Klar, die ersten Wochenenden hat er sich nicht mit Ruhm bekleckert. Am allerersten Tag alleine mit Kind hat er den Zwerg gekonnt zur Oma abgeschoben, weil er "einkaufen musste". 2,5 Stunden lang?! Nun ja, die Meinungen über Sinn und Unsinn dieser Aktion gehen familienintern weit, weit auseinander. Die nächsten 2 Wochenenden hat er einfach außer Kind bespaßen nichts erledigt. Also blieb der Wochenendkram bis Montag für mich liegen. Allerdings hatte er dann 2 Wochenenden mit einem kranken und deswegen teils auch übellaunigem Kind zu absolvieren. Ich glaube, das brachte die Wende. Seitdem ist die Wertschätzung für meine Leistungen im Haushalt deutlich gestiegen. Und ohne Job wäre das wohl nie eingetreten.
Etwas, dass mir auch wichtig ist: was lebe ich meinem Kind vor. Will ich, dass er weiß, meine Eltern sind stark, die geben sich immer große Mühe und strengen sich für uns an? Oder soll er lernen, wenn es mal nicht so rund läuft, steckt man den Kopf in den Sand und wartet ab? Worauf eigentlich? Variante 1 ist mir am sympathischsten. Wir leben hier in einer Gegend, die sicher kein sozialer Brennpunkt ist. Also sind Negativbeispiele selten. Aber das eine, das mir spontan einfällt, verdeutlicht mir, wie leicht man in falsche Verhaltensmuster fallen kann. Allein erziehende Mutter, Kind 4 Jahre, Freund lebt auch vom Staat. Die Kindergärten hier haben Bringepflicht bis 9:00 Uhr. Ich stelle mir das schon schwierig genug vor für die Erzieher, den Überblick zu behalten. Jedenfalls bin ich montags hin und wieder bei meiner Mutter. Um 10 vor 9 wird dann das Kind heftigst zur Eile angetrieben. Manchmal fährt sie die paar Meter zur Kita sogar mit dem Fahrrad; der Kleine sitzt dann auf dem Gepäckträger -ungesichert übrigens. Sie ist also, obwohl sie alle Zeit der Welt hat, nicht in der Lage, ihr Kind zur Pünktlichkeit zu erziehen. Und ich schätze mal, dass ist nur die Spitze des Eisbergs. Vom wem soll der Kleine also lernen, dass es wichtig und lohnend ist, sich morgens gut auf den Tag vorzubereiten und die Zeit zu planen? Von seiner Mutter sicher nicht! Und so ein Leben kann ja wohl ernstlich niemand für sein Kind wollen. Wir merken uns: zu viel Zeit kann zu Zeitnot führen... Struktur im Leben ist wichtig, finde ich.
Worauf ich ja eigentlich hinaus wollte, ist folgendes:
Ich finde es leichter, mein Leben zu genießen, wenn ich für meinen Lebensunterhalt selbst sorge, meinem Kind (auch materiell!) etwas bieten kann und ein abwechslungsreiches Leben führe. Wir arbeiten in dieser Familie alle daran, "weiter" zu kommen. Der Vater hofft firmenintern auf eine bessere Stelle. Ich habe mich in das Bewerbungskarussell geworfen. Stillstand ist Untergang. Und z.B. ein Urlaub, auf den man hinarbeitet, ist was ganz tolles! Das kann ich dann auch so richtig genießen!
Ich wäre nicht die Erste, die das so handhabt -und ganz sicher wäre ich nicht die Einzige. Allerdings habe ich keine Lust, vor irgendwelchen Behördenmitarbeitern die Hosen herunter zu lassen. Ich will einfach nicht vom Staat abhängig sein! Jetzt kommt das paradoxe: das bringt mir Kritik ein! Hallo?! Ach so, je mehr HartzIV-Mamis, desto besser, oder wie? Ich verstehe das nicht ganz. Offenbar leben viele Menschen in anderen Lebensrealitäten als ich. Mehrfach wurde ich gefragt, warum ich denn nicht zu Hause bleibe und die Zeit mit meinem Kind genieße. Also erkläre ich es heute wenigstens hier mal etwas ausführlicher. Ich will nicht jammern, sondern nur mal meine Gedankengänge relativ unsortiert darlegen.
Ich hatte ein Gehalt, dass mir ein normales Leben ermöglicht hat. Keine großen Sprünge möglich, aber immerhin das Alltagsleben war abgesichert. Hätte ich mir ein neues Auto kaufen wollen, wäre es ohne Kredit und lange Überlegungen, wo ich das Geld einsparen soll, nicht gegangen. Mein Freund hat genau so ein Gehalt. Für einen allein ist es ok. Nun haben wir zu dritt einen Monat davon gelebt. (Eine Erfahrung, die wir damals zu zweit schon so ähnlich in der Schwangerschaft machen durften/mussten.) Und, sorry es klingt jetzt bitter, das geht definitiv nicht! Einfach so. Reicht eben nicht. Grund? Wir sind beide trotz unseres hohen Alters immer noch relative Berufsanfänger. Da wird man mit Geld nicht unbedingt beworfen. ;) Und ich habe einfach keinen Bock mehr, 1 Woche lang von Nudeln mit roter Soße leben zu müssen. Das war im Studium ok, jetzt will ich das nicht.
In der Elternzeit war es vom Auskommen ok. Wir haben es sogar geschafft, etwas zu sparen. Aber ohne zusätzliches Geld klappt es einfach nicht. Und ganz ehrlich gesagt, stinkt es mich an, wenn ich um Geld "betteln" muss. Genauso fühlt sich das nämlich für mich an. Und da ist es mir egal, ob ich meinen Freund um Geld für Kleidung angehen muss oder einen Antrag beim Amt stelle. Also gehe ich arbeiten und trage so zum Lebensunterhalt unserer Familie bei. Sicher, ich hätte kein Problem damit, mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Und natürlich sind Wochenenden mit der ganzen Familie etwas tolles. Aber am Wochenende verdiene ich eben deutlich mehr Geld. Und warum soll ich (für die gleiche Arbeit!) weniger Geld haben wollen?!
Ah, ich höre sie schon alle brüllen: dann soll der Mann halt mehr arbeiten! Klar, das ginge aber nur mit Nebenjob. Dafür hätte er dann nur am Wochenende Zeit. Guter Plan? Nein, finde ich nicht. Er ist für seinen Vollzeitjob mal locker von 4:50 Uhr bis 15:45 Uhr außer Haus. Das sind fast 11 Stunden. Allerdings nur, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel pünktlich fahren und nicht einfach ausfallen. In den Wochen, in denen er Spätdienst hat, grusele ich mich abends immer gepflegt. Denn oft ist er von 13:50 Uhr bis 0:00 Uhr unterwegs. Reichlich spät für meinen Geschmack. Und nachdem unser Auto am Bahnhof schon einmal aufgebrochen wurde, ist mir auch klar, was sich nachts für Gestalten herum treiben... Zurück zum Thema!
Staatliche Unterstützung gibt es ja nicht ganz ohne Gegenleistung. Ich finde, bevor ich auf einem Formblatt meine sämtliche Finanzen offenlege, muss es mir schon sehr schlecht gehen. Denn wenn ich mir Statistiken anschaue sagen die eindeutig: wer einmal auf Hilfe angewiesen ist, bleibt dies mit Kind auch für längere Zeit. Will ich nicht! Ich habe eine Bekannte ohne Kind, die von HartzIV lebt und bei Rossmann an der Kasse arbeitet, seit sie vor über 2 Jahren mit ihrem Studium fertig wurde. Und ich kann damit nicht gut umgehen! Es nervt mich, kotzt mich an, regt mich auf, wenn ich mir so viel geballte Faulheit ansehe. Und sicher gibt es Gründe, warum eine allein erziehende Mutter plötzlich auf Hilfe angewiesen sein kann; für mich würde dieses "geschenkte Geld" immer ein komisches Gefühl im Magen hinterlassen. Aber 1. KANN man bedürftig werden, nicht muss, 2. PLÖTZLICH, nicht dauerhaft. Ich finde, sein Leben so einzurichten, dass man immer auf andere angewiesen ist, ist falsch. Hinzu kommt noch, dass ich in einer Gegend lebe, in der lange Kindererziehungszeiten eher die Ausnahme sind. Jetzt dürfen alle mal raten, wo ich wohne! :D
Außerdem kommt für mich noch dazu, dass arbeiten gehen auch Lebenszufriedenheit bringt. Ich bekomme wieder ganz andere Anregungen, bin mal raus aus dem Mamitrott, bekomme positives Feedback und Anerkennung -auch vom Vater. Ohne meinen Job am Wochenende hätte er wohl nie gemerkt, was ich tagtäglich leiste. Klar, die ersten Wochenenden hat er sich nicht mit Ruhm bekleckert. Am allerersten Tag alleine mit Kind hat er den Zwerg gekonnt zur Oma abgeschoben, weil er "einkaufen musste". 2,5 Stunden lang?! Nun ja, die Meinungen über Sinn und Unsinn dieser Aktion gehen familienintern weit, weit auseinander. Die nächsten 2 Wochenenden hat er einfach außer Kind bespaßen nichts erledigt. Also blieb der Wochenendkram bis Montag für mich liegen. Allerdings hatte er dann 2 Wochenenden mit einem kranken und deswegen teils auch übellaunigem Kind zu absolvieren. Ich glaube, das brachte die Wende. Seitdem ist die Wertschätzung für meine Leistungen im Haushalt deutlich gestiegen. Und ohne Job wäre das wohl nie eingetreten.
Etwas, dass mir auch wichtig ist: was lebe ich meinem Kind vor. Will ich, dass er weiß, meine Eltern sind stark, die geben sich immer große Mühe und strengen sich für uns an? Oder soll er lernen, wenn es mal nicht so rund läuft, steckt man den Kopf in den Sand und wartet ab? Worauf eigentlich? Variante 1 ist mir am sympathischsten. Wir leben hier in einer Gegend, die sicher kein sozialer Brennpunkt ist. Also sind Negativbeispiele selten. Aber das eine, das mir spontan einfällt, verdeutlicht mir, wie leicht man in falsche Verhaltensmuster fallen kann. Allein erziehende Mutter, Kind 4 Jahre, Freund lebt auch vom Staat. Die Kindergärten hier haben Bringepflicht bis 9:00 Uhr. Ich stelle mir das schon schwierig genug vor für die Erzieher, den Überblick zu behalten. Jedenfalls bin ich montags hin und wieder bei meiner Mutter. Um 10 vor 9 wird dann das Kind heftigst zur Eile angetrieben. Manchmal fährt sie die paar Meter zur Kita sogar mit dem Fahrrad; der Kleine sitzt dann auf dem Gepäckträger -ungesichert übrigens. Sie ist also, obwohl sie alle Zeit der Welt hat, nicht in der Lage, ihr Kind zur Pünktlichkeit zu erziehen. Und ich schätze mal, dass ist nur die Spitze des Eisbergs. Vom wem soll der Kleine also lernen, dass es wichtig und lohnend ist, sich morgens gut auf den Tag vorzubereiten und die Zeit zu planen? Von seiner Mutter sicher nicht! Und so ein Leben kann ja wohl ernstlich niemand für sein Kind wollen. Wir merken uns: zu viel Zeit kann zu Zeitnot führen... Struktur im Leben ist wichtig, finde ich.
Worauf ich ja eigentlich hinaus wollte, ist folgendes:
Ich finde es leichter, mein Leben zu genießen, wenn ich für meinen Lebensunterhalt selbst sorge, meinem Kind (auch materiell!) etwas bieten kann und ein abwechslungsreiches Leben führe. Wir arbeiten in dieser Familie alle daran, "weiter" zu kommen. Der Vater hofft firmenintern auf eine bessere Stelle. Ich habe mich in das Bewerbungskarussell geworfen. Stillstand ist Untergang. Und z.B. ein Urlaub, auf den man hinarbeitet, ist was ganz tolles! Das kann ich dann auch so richtig genießen!
Mittwoch, 18. März 2009
So!
Obwohl oder gerade weil meine Mutter es von mir verlangt hat, habe ich nun endlich, endlich, endlich den ersten Brief zur Post gebracht. Dieses ewige Gerede von wegen ich müsse aber noch den Brief schreiben, zwingt mich meist in eine regressive, trotzige Verweigerungshaltung. Ich habe meinem Mobilfunkanbieter gekündigt. Jetzt muss ich ähnliche Briefe noch an die Bahn und einen Zeitschriftenverlag schicken. Mist, hätte ich auch gleich erledigen können! Gut, dass meine Mutter nichts davon weiß.
(Wenn sie mir morgen ins Gesicht springt und verlangt, dass ich sofort das Zeitschriftenabo kündige, weiß ich Bescheid! Dann liest sie hier wohl auch mit. Immerhin hat sie ja jetzt Internet...)
(Wenn sie mir morgen ins Gesicht springt und verlangt, dass ich sofort das Zeitschriftenabo kündige, weiß ich Bescheid! Dann liest sie hier wohl auch mit. Immerhin hat sie ja jetzt Internet...)
Grmpfff
Habe ich schon mal erwähnt, dass es mich komplett nervt, wenn meine Mutter mir Kommandos erteilt? Nein? Ist aber wichtig. Denn ES NEEEEEEEEEEEEEEEEEEERVT! *genervt bin*
Heute dann mal für 20 Ökken aus der Kategorie "Aber du hast doch gesagt, dass du den Brief noch schreiben musst!" "Ja, ist ja richtig, aber hatte ich dich auch gebeten, mich stündlich daran zu erinnern?! Na?!?! Hä??? Eben! Nerv mich bitte nicht!"
Natürlich sagte ich in Wirklichkeit nur "Ja, richtig..."
Mütter!
Heute dann mal für 20 Ökken aus der Kategorie "Aber du hast doch gesagt, dass du den Brief noch schreiben musst!" "Ja, ist ja richtig, aber hatte ich dich auch gebeten, mich stündlich daran zu erinnern?! Na?!?! Hä??? Eben! Nerv mich bitte nicht!"
Natürlich sagte ich in Wirklichkeit nur "Ja, richtig..."
Mütter!
Dienstag, 17. März 2009
Neulich so...
Meine Mutter hat sich ja, warum auch immer, einen Schlepptop gekauft. Außerdem sorgte sie für einen (ich will jetzt auch gar nichts schlechtes über die furchtbare, furchtbare Firma Freinetz sagen) Internetanschluß. Danach setzte sie sich vor dat Dings und sprach: "So, jetzt zeig mir mal, wie das geht!" Äh, ja nee, is klar! Zum Geburtstag im November bekam sie ein Buch geschenkt. Große Schrift, einfache Erklärungen, aufgebaut als Kursbuch, nach dem man üben könnte -was sie natürlich nicht tut!
Meine Mutter ist offenbar so überfordert, dass sie nicht in der Lage ist, zu lesen, was die kleinen Warnfensterchen ihr mitteilen wollen. Ich dachte, 99% aller Deutschen hätten diesen Status mit Win.dows 3.0 hinter sich gelassen. Offenbar befinde ich mich im Irrtum. Wenn wir zusammen davor sitzen, muss ich bei Erklärungen jedesmal beim Urschleim anfangen. Es nervt! Ich bin sowieso nicht sehr geduldig, aber sie reizt mich massiv. Allein schon ihre Weigerung, das gottverd***te Buch zu lesen, treibt meine Kiefermuskulatur zum mahlen an. Bemerkungen von mir, die in die Richtung gehen "Es wäre ja ganz super, wenn das Buch erst mal zu deinem Problem befragen würdest und DANACH mich!" findet sie ganz gemein. Sie quittiert das immer mit einem beleidigten "Dann frage ich eben Herrn EDV-Abteilungsleiter um Rat!". Meine Antwort, dass sie sich damit vermutlich für immer selbst in die Deppenecke stellt, nimmt sie sehr, sehr übel.
Danach schweigen wir uns immer entnervt an.
Ich atme durch und versuche erneut, ihr was auch immer idiotensicher zu erklären. Klappt selten, habe ich das Gefühl.
Jedenfalls meint sie neulich am Telefon zu mir, sie hätte da mal eine Frage zu xyz.
Darauf ich: "Sorry, aber der B. ist krank, der Hund muss noch raus und ich hab noch nix gegessen heute!"
"Ja, aber du kannst mir das doch mal rasch zeigen kommen oder wenigstens erklären!"
"Mutter, du brauchst schon ewig, um die Kaffeemühle in Schwung zu bringen. Ich kann jetzt nicht!"
"Dann sag mir doch einfach, was ich machen soll! Ich schaff das schon alleine!"
"Ok! Lies in dem Buch nach!"
"Du sollst mir das doch nur sagen!"
"Schlag das Buch auf, schau im Inhaltsverzeichnis nach xyz und folge der Anleitung!"
"Ach, weißt du es etwa nicht?!"
"Ehrlich gesagt, nein!"
"Ich denke, du hast Ahnung?!"
"Hab ich nie behauptet! Außerdem hast du das neue Windoof. Das kenne ich nicht. Ich bin bei Windoof 2000 aus dem Club ausgetreten. Wir haben Linux."
"Aber was ich jetzt machen soll, weißt du auch nicht?"
"Doch, nimm unser Geschenk an, lies das Buch und wünsch dir zu Ostern den PC-für-Senioren-Kurs, den wir dir schon zu Weihnachten schenken wollten!"
Nun ist sie eingeschnappt.
Meine Mutter ist offenbar so überfordert, dass sie nicht in der Lage ist, zu lesen, was die kleinen Warnfensterchen ihr mitteilen wollen. Ich dachte, 99% aller Deutschen hätten diesen Status mit Win.dows 3.0 hinter sich gelassen. Offenbar befinde ich mich im Irrtum. Wenn wir zusammen davor sitzen, muss ich bei Erklärungen jedesmal beim Urschleim anfangen. Es nervt! Ich bin sowieso nicht sehr geduldig, aber sie reizt mich massiv. Allein schon ihre Weigerung, das gottverd***te Buch zu lesen, treibt meine Kiefermuskulatur zum mahlen an. Bemerkungen von mir, die in die Richtung gehen "Es wäre ja ganz super, wenn das Buch erst mal zu deinem Problem befragen würdest und DANACH mich!" findet sie ganz gemein. Sie quittiert das immer mit einem beleidigten "Dann frage ich eben Herrn EDV-Abteilungsleiter um Rat!". Meine Antwort, dass sie sich damit vermutlich für immer selbst in die Deppenecke stellt, nimmt sie sehr, sehr übel.
Danach schweigen wir uns immer entnervt an.
Ich atme durch und versuche erneut, ihr was auch immer idiotensicher zu erklären. Klappt selten, habe ich das Gefühl.
Jedenfalls meint sie neulich am Telefon zu mir, sie hätte da mal eine Frage zu xyz.
Darauf ich: "Sorry, aber der B. ist krank, der Hund muss noch raus und ich hab noch nix gegessen heute!"
"Ja, aber du kannst mir das doch mal rasch zeigen kommen oder wenigstens erklären!"
"Mutter, du brauchst schon ewig, um die Kaffeemühle in Schwung zu bringen. Ich kann jetzt nicht!"
"Dann sag mir doch einfach, was ich machen soll! Ich schaff das schon alleine!"
"Ok! Lies in dem Buch nach!"
"Du sollst mir das doch nur sagen!"
"Schlag das Buch auf, schau im Inhaltsverzeichnis nach xyz und folge der Anleitung!"
"Ach, weißt du es etwa nicht?!"
"Ehrlich gesagt, nein!"
"Ich denke, du hast Ahnung?!"
"Hab ich nie behauptet! Außerdem hast du das neue Windoof. Das kenne ich nicht. Ich bin bei Windoof 2000 aus dem Club ausgetreten. Wir haben Linux."
"Aber was ich jetzt machen soll, weißt du auch nicht?"
"Doch, nimm unser Geschenk an, lies das Buch und wünsch dir zu Ostern den PC-für-Senioren-Kurs, den wir dir schon zu Weihnachten schenken wollten!"
Nun ist sie eingeschnappt.
Labels:
die Oma,
Freizeit,
ich,
Kinderkrankheiten
Donnerstag, 12. März 2009
Ja, uff erst mal...
- Es wurde dann doch das Foto, auf dem ich 5 Kilo mehr wiege, aber auch mehr lache.
- Die Bewerbung ist raus. Vor lauter Streß und Angst habe ich sie per Einwurfeinschreiben versandt. Wegen der Sicherheit...
- Am Samstag hatte ich Spätdienst. Es war ziemlich anstrengend.
- Als ich gerade zu Hause angekommen war und die Hunderunde hinter mir hatte, war es schon fast Mitternacht. Mein Essen (und ich hatte wirklich großen Hunger) stand warm auf dem Tisch. Alarm am Kinderbett: Kind übergibt sich!!!
- Kind umgezogen und gewaschen. Bett neu bezogen. Kind ins Bett gelegt. 20 Handtücher und Kopfkissenbezüge im und am Bett deponiert. Kind muß sich wieder übergeben.
- Kind hat Durchfall.
- Kind hat 38,5°C Temperatur.
- Die Nacht ist vorbei.
- Sonntag geht es mir nicht gut. Ich habe zu wenig geschlafen, mir ist kalt, schwindelig und unterschwellig übel. Ich muß arbeiten. Ich muß viel und lange arbeiten. Zwischendurch erreichen mich Anrufe, die wenig erbaulich sind: "Der B. hat jetzt fast 40 Fieber und der hat schon alles drin an Medikamenten, was geht. Was soll ich jetzt tun?!"
- Eigentlich will ich schon das ganze Wochenende die Bewerbung fertig machen. Klappt nicht!
- Montag komme ich endlich dazu, mich an die Bewerbung zu machen. Gegen elf rufe ich dann in der Firma an und sage den Spätdienst ab. Schön, wenn man so einen netten Chef hat, wie ich.
"Warum rufst du um elf Uhr an? Hättest du nicht früher anrufen können?!"
"Nein, mir ist seit 30 Minuten kotzübel und ich habe Durchfall. Das war mir VOR 30 Minuten noch nicht."
"Dann muß ich jetzt eben deinen Kollegen aus seinem Urlaub zurück holen!"
"Das tut mir sehr leid, aber ich kann trotzdem nicht arbeiten kommen!"
"Tschüß!"
Wenigstens "Gute Besserung!" hätte man mir wünschen können...
- Die Bewerbung wurde immerhin fertig. Ausgedruckt. Weggeschickt! Jetzt muß ich warten...
- Restlicher Montag: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln.
- Dienstag: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln. Um 12 Uhr mittags ist der Vater zu Hause: Übelkeit und Bauchschmerzen.
- Mittwoch: Übelkeit, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln.
- Donnerstag: Übelkeit, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln. Außerdem hat der Zwerg sich nach dem Mittagessen wieder heftigst übergeben. Also waren wir heute doch beim Kinderarzt. Vieles, was ich getan habe, war richtig; manches falsch. Kein Früchtetee, keine Milch, kein Haushaltszucker, kein Wahlessen. Stattdessen: Kamillentee, Heilnahrung, Traubenzucker, geriebener Apfel, gequetschte Banane. Kein Haferschleim, das treibt, sondern Reisschleim. Hoffentlich geht es dem B. bald besser. :( Im November war die U6. Er war 72 cm groß und wog 10,150 kg. Heute habe ich ihn wiegen und messen lassen. Danach hatte ich Mühe, nicht laut los zu weinen: 79 cm und 10, 100 kg! Er hat so schrecklich abgenommen. Seine kleinen Rippen sieht man nun alle ganz deutlich. Er tut mir so leid!!!
Außerdem Anruf bei der Oma: auch sie liegt krank im Bett...
- Morgen dann: den Kleinen meiner Freundin abholen. Sie ist informiert, dass wir krank und ansteckend sind. Ihre Nerven möchte ich haben...
- Die Bewerbung ist raus. Vor lauter Streß und Angst habe ich sie per Einwurfeinschreiben versandt. Wegen der Sicherheit...
- Am Samstag hatte ich Spätdienst. Es war ziemlich anstrengend.
- Als ich gerade zu Hause angekommen war und die Hunderunde hinter mir hatte, war es schon fast Mitternacht. Mein Essen (und ich hatte wirklich großen Hunger) stand warm auf dem Tisch. Alarm am Kinderbett: Kind übergibt sich!!!
- Kind umgezogen und gewaschen. Bett neu bezogen. Kind ins Bett gelegt. 20 Handtücher und Kopfkissenbezüge im und am Bett deponiert. Kind muß sich wieder übergeben.
- Kind hat Durchfall.
- Kind hat 38,5°C Temperatur.
- Die Nacht ist vorbei.
- Sonntag geht es mir nicht gut. Ich habe zu wenig geschlafen, mir ist kalt, schwindelig und unterschwellig übel. Ich muß arbeiten. Ich muß viel und lange arbeiten. Zwischendurch erreichen mich Anrufe, die wenig erbaulich sind: "Der B. hat jetzt fast 40 Fieber und der hat schon alles drin an Medikamenten, was geht. Was soll ich jetzt tun?!"
- Eigentlich will ich schon das ganze Wochenende die Bewerbung fertig machen. Klappt nicht!
- Montag komme ich endlich dazu, mich an die Bewerbung zu machen. Gegen elf rufe ich dann in der Firma an und sage den Spätdienst ab. Schön, wenn man so einen netten Chef hat, wie ich.
"Warum rufst du um elf Uhr an? Hättest du nicht früher anrufen können?!"
"Nein, mir ist seit 30 Minuten kotzübel und ich habe Durchfall. Das war mir VOR 30 Minuten noch nicht."
"Dann muß ich jetzt eben deinen Kollegen aus seinem Urlaub zurück holen!"
"Das tut mir sehr leid, aber ich kann trotzdem nicht arbeiten kommen!"
"Tschüß!"
Wenigstens "Gute Besserung!" hätte man mir wünschen können...
- Die Bewerbung wurde immerhin fertig. Ausgedruckt. Weggeschickt! Jetzt muß ich warten...
- Restlicher Montag: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln.
- Dienstag: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln. Um 12 Uhr mittags ist der Vater zu Hause: Übelkeit und Bauchschmerzen.
- Mittwoch: Übelkeit, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln.
- Donnerstag: Übelkeit, Schmerzen im Bauch und in allen Gelenken und Muskeln. Außerdem hat der Zwerg sich nach dem Mittagessen wieder heftigst übergeben. Also waren wir heute doch beim Kinderarzt. Vieles, was ich getan habe, war richtig; manches falsch. Kein Früchtetee, keine Milch, kein Haushaltszucker, kein Wahlessen. Stattdessen: Kamillentee, Heilnahrung, Traubenzucker, geriebener Apfel, gequetschte Banane. Kein Haferschleim, das treibt, sondern Reisschleim. Hoffentlich geht es dem B. bald besser. :( Im November war die U6. Er war 72 cm groß und wog 10,150 kg. Heute habe ich ihn wiegen und messen lassen. Danach hatte ich Mühe, nicht laut los zu weinen: 79 cm und 10, 100 kg! Er hat so schrecklich abgenommen. Seine kleinen Rippen sieht man nun alle ganz deutlich. Er tut mir so leid!!!
Außerdem Anruf bei der Oma: auch sie liegt krank im Bett...
- Morgen dann: den Kleinen meiner Freundin abholen. Sie ist informiert, dass wir krank und ansteckend sind. Ihre Nerven möchte ich haben...
Labels:
das Kind,
der Vater,
die Freundin,
die Oma,
ich,
Kinderkrankheiten,
Krankheiten
Mittwoch, 18. Februar 2009
Whalewatching
Gehe gleich mit dem Zwerg zur "Uuuu-Ma!" Dort wurde nämlich gebacken. Sie bekommt Besuch von einer jungen Kollegin, die im April ihr Baby erwartet.
Erwähnte ich schon, dass meine Mutter eine ganz gemeine Ader hat? Sagt sie doch nicht letztens in aller Öffentlichkeit beim gemeinsamen Firmenfrühstück zu ihr "Jetzt hör doch mal auf so viel zu essen. Guck dich doch mal an! Du hast sooo zugenommen!!!" Kurze Zeit später hat sie dann noch einmal nach gelegt. Auf die Frage, ob sie auch noch von dem Salat möchte, meinte sie "Nein danke! Die B. hat ja früher auch immer viel davon genommen und das scheint ja ziemlich dick zu machen."
B. hat übrigens Modelmaße. In ihrer Freizeit hat sie vor der Schwangerschaft auch gemodelt. Jetzt ist sie sehr, sehr schwanger. Ich bin gespannt!
Erwähnte ich schon, dass meine Mutter eine ganz gemeine Ader hat? Sagt sie doch nicht letztens in aller Öffentlichkeit beim gemeinsamen Firmenfrühstück zu ihr "Jetzt hör doch mal auf so viel zu essen. Guck dich doch mal an! Du hast sooo zugenommen!!!" Kurze Zeit später hat sie dann noch einmal nach gelegt. Auf die Frage, ob sie auch noch von dem Salat möchte, meinte sie "Nein danke! Die B. hat ja früher auch immer viel davon genommen und das scheint ja ziemlich dick zu machen."
B. hat übrigens Modelmaße. In ihrer Freizeit hat sie vor der Schwangerschaft auch gemodelt. Jetzt ist sie sehr, sehr schwanger. Ich bin gespannt!
Labels:
Babys,
die anderen,
die Oma,
Freizeit
Freitag, 30. Januar 2009
Spaß!
Der Kleine war heute echt Zucker! Meine Mutter hatte Überstunden, die sie abbauen mußte. Deswegen hatte sie gestern überraschend erfahren, dass Freitag frei haben wird. Wir hatten lange nichts mehr zusammen unternommen. Da das Wetter momentan wirklich unangenehm ist, fielen solche schönen Alternativen wie Zoo oder langer Waldspaziergang aus. Schlußendlich waren wir in einem Möbelhaus, das namentlich nicht genannt werden möchte.
Morgens haben wir gemütlich zusammen gefrühstückt. Sie war ganz begeistert, wie schön B. mittlerweile isst. Immerhin bekam er nur "Pampe" als sie das letzte Mal für die Raubtierfütterung beim Kindelein verantwortlich war. Er sieht aber auch so knuffig aus, wie er alles ganz genau beobachtet und dann sein Essen einfordert. Er findet Brote schmieren total interessant. Ganz genau schaut er, ob ich das gleiche wie er esse. Und wenn es verschiedene Brotbeläge gibt, isst er teilweise abwechselnd, dann wieder hintereinander die besonderen Leckerbissen. Ich finde es auch spannend, ihn zu beobachten. Bisher kann ich noch nicht klar ausmachen, ob er lieber süß oder herzhaft isst. Ich mache einfach beides fertig. Bei seinem gesegneten Appetit muss ich mich nicht um etwaige Reste sorgen.
Die Autofahrt war auch klasse. Es war seine erste längere Fahrt nachdem ich den Kindersitz in Fahrtrichtung gedreht habe. Er hat aus dem Fenster geschaut und war dadurch ziemlich abgelenkt. Klar, es wurde auch mal kurz gemeckert. Aber diese Gurte fesseln den Zwerg wirklich ziemlich an den Sitz. Er tut mir schon leid. Ein wenig mehr Bewegungsfreiheit wünschte ich ihm auf jeden Fall!
Im Laden selbst war er einfach nur lieb. Er "zeigte" uns viel; forderte wie immer viele Erklärungen ein. Zwischenzeitlich verlor er sein Herz an eine knallrote Spardose in Schweineform. Wir konnten diese heftige, leidenschaftlich Beziehung allerdings kurz vor den Kassen glücklich beenden. Dass er heute ein "Omakind" war, brauche ich wohl nicht erwähnen. Sie durfte (musste) ihn permanent tragen. Unwillig ließ er sich kurzzeitig auch von mir herum schleppen. Aber wie gesagt: höchst ungern!
Die Rückfahrt war so easy wie der Hinweg. Und schön geschlafen hat er dann auch, als wir zu Hause waren.
Meine Freundin fragte noch, wie teuer der Ausflug geworden sei. Dann wollte sie wissen, was wir gekauft hätten. Ja... Äh... Puh, keine Ahnung! Eigentlich wollten wir "nur mal gucken" Eine Schranksicherung für unter 5 €, ein Netz für 99ct. Ich weiß nicht, wohin das Geld ist. Weg! Einfach so!!! Furchtbar. Das einzige was mich tröstete, war ihre eigene Geschichte. Sie war letztens mal nach Plastikdosen gucken. Hat bekommen, was sie wollte -und 80 (!!!) € ausgegeben. Möglicherweise haben die in ihrem furchtbaren Dauerklanggeriesel unterschwellige Botschaften versteckt? Anders kann ich mir das kaum erklären!
Morgens haben wir gemütlich zusammen gefrühstückt. Sie war ganz begeistert, wie schön B. mittlerweile isst. Immerhin bekam er nur "Pampe" als sie das letzte Mal für die Raubtierfütterung beim Kindelein verantwortlich war. Er sieht aber auch so knuffig aus, wie er alles ganz genau beobachtet und dann sein Essen einfordert. Er findet Brote schmieren total interessant. Ganz genau schaut er, ob ich das gleiche wie er esse. Und wenn es verschiedene Brotbeläge gibt, isst er teilweise abwechselnd, dann wieder hintereinander die besonderen Leckerbissen. Ich finde es auch spannend, ihn zu beobachten. Bisher kann ich noch nicht klar ausmachen, ob er lieber süß oder herzhaft isst. Ich mache einfach beides fertig. Bei seinem gesegneten Appetit muss ich mich nicht um etwaige Reste sorgen.
Die Autofahrt war auch klasse. Es war seine erste längere Fahrt nachdem ich den Kindersitz in Fahrtrichtung gedreht habe. Er hat aus dem Fenster geschaut und war dadurch ziemlich abgelenkt. Klar, es wurde auch mal kurz gemeckert. Aber diese Gurte fesseln den Zwerg wirklich ziemlich an den Sitz. Er tut mir schon leid. Ein wenig mehr Bewegungsfreiheit wünschte ich ihm auf jeden Fall!
Im Laden selbst war er einfach nur lieb. Er "zeigte" uns viel; forderte wie immer viele Erklärungen ein. Zwischenzeitlich verlor er sein Herz an eine knallrote Spardose in Schweineform. Wir konnten diese heftige, leidenschaftlich Beziehung allerdings kurz vor den Kassen glücklich beenden. Dass er heute ein "Omakind" war, brauche ich wohl nicht erwähnen. Sie durfte (musste) ihn permanent tragen. Unwillig ließ er sich kurzzeitig auch von mir herum schleppen. Aber wie gesagt: höchst ungern!
Die Rückfahrt war so easy wie der Hinweg. Und schön geschlafen hat er dann auch, als wir zu Hause waren.
Meine Freundin fragte noch, wie teuer der Ausflug geworden sei. Dann wollte sie wissen, was wir gekauft hätten. Ja... Äh... Puh, keine Ahnung! Eigentlich wollten wir "nur mal gucken" Eine Schranksicherung für unter 5 €, ein Netz für 99ct. Ich weiß nicht, wohin das Geld ist. Weg! Einfach so!!! Furchtbar. Das einzige was mich tröstete, war ihre eigene Geschichte. Sie war letztens mal nach Plastikdosen gucken. Hat bekommen, was sie wollte -und 80 (!!!) € ausgegeben. Möglicherweise haben die in ihrem furchtbaren Dauerklanggeriesel unterschwellige Botschaften versteckt? Anders kann ich mir das kaum erklären!
Abonnieren
Posts (Atom)