Manchmal ärgere ich mich. Ich ärgere mich, dass ich nicht genau so dreist bin wie andere. Ich könnte es mir auch ganz nett einrichten. Ich gehe einfach nicht arbeiten, laufe zum Amt und kassiere Geld vom Staat. Und dann setze ich mich gemütlich zu Hause auf den A*sch und bespaße entspannt mein Kind. Ich ärgere mich, dass ich mich rechtfertigen muss, dass ich arbeiten gehe. Manchmal ärgere ich mich auch über meinen Stolz. Selten ärgere ich mich darüber, dass ich Vorurteile gegenüber Sozialschmarotzern habe. Sind doch auch nur Menschen!
Ich wäre nicht die Erste, die das so handhabt -und ganz sicher wäre ich nicht die Einzige. Allerdings habe ich keine Lust, vor irgendwelchen Behördenmitarbeitern die Hosen herunter zu lassen. Ich will einfach nicht vom Staat abhängig sein! Jetzt kommt das paradoxe: das bringt mir Kritik ein! Hallo?! Ach so, je mehr HartzIV-Mamis, desto besser, oder wie? Ich verstehe das nicht ganz. Offenbar leben viele Menschen in anderen Lebensrealitäten als ich. Mehrfach wurde ich gefragt, warum ich denn nicht zu Hause bleibe und die Zeit mit meinem Kind genieße. Also erkläre ich es heute wenigstens hier mal etwas ausführlicher. Ich will nicht jammern, sondern nur mal meine Gedankengänge relativ unsortiert darlegen.
Ich hatte ein Gehalt, dass mir ein normales Leben ermöglicht hat. Keine großen Sprünge möglich, aber immerhin das Alltagsleben war abgesichert. Hätte ich mir ein neues Auto kaufen wollen, wäre es ohne Kredit und lange Überlegungen, wo ich das Geld einsparen soll, nicht gegangen. Mein Freund hat genau so ein Gehalt. Für einen allein ist es ok. Nun haben wir zu dritt einen Monat davon gelebt. (Eine Erfahrung, die wir damals zu zweit schon so ähnlich in der Schwangerschaft machen durften/mussten.) Und, sorry es klingt jetzt bitter, das geht definitiv nicht! Einfach so. Reicht eben nicht. Grund? Wir sind beide trotz unseres hohen Alters immer noch relative Berufsanfänger. Da wird man mit Geld nicht unbedingt beworfen. ;) Und ich habe einfach keinen Bock mehr, 1 Woche lang von Nudeln mit roter Soße leben zu müssen. Das war im Studium ok, jetzt will ich das nicht.
In der Elternzeit war es vom Auskommen ok. Wir haben es sogar geschafft, etwas zu sparen. Aber ohne zusätzliches Geld klappt es einfach nicht. Und ganz ehrlich gesagt, stinkt es mich an, wenn ich um Geld "betteln" muss. Genauso fühlt sich das nämlich für mich an. Und da ist es mir egal, ob ich meinen Freund um Geld für Kleidung angehen muss oder einen Antrag beim Amt stelle. Also gehe ich arbeiten und trage so zum Lebensunterhalt unserer Familie bei. Sicher, ich hätte kein Problem damit, mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Und natürlich sind Wochenenden mit der ganzen Familie etwas tolles. Aber am Wochenende verdiene ich eben deutlich mehr Geld. Und warum soll ich (für die gleiche Arbeit!) weniger Geld haben wollen?!
Ah, ich höre sie schon alle brüllen: dann soll der Mann halt mehr arbeiten! Klar, das ginge aber nur mit Nebenjob. Dafür hätte er dann nur am Wochenende Zeit. Guter Plan? Nein, finde ich nicht. Er ist für seinen Vollzeitjob mal locker von 4:50 Uhr bis 15:45 Uhr außer Haus. Das sind fast 11 Stunden. Allerdings nur, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel pünktlich fahren und nicht einfach ausfallen. In den Wochen, in denen er Spätdienst hat, grusele ich mich abends immer gepflegt. Denn oft ist er von 13:50 Uhr bis 0:00 Uhr unterwegs. Reichlich spät für meinen Geschmack. Und nachdem unser Auto am Bahnhof schon einmal aufgebrochen wurde, ist mir auch klar, was sich nachts für Gestalten herum treiben... Zurück zum Thema!
Staatliche Unterstützung gibt es ja nicht ganz ohne Gegenleistung. Ich finde, bevor ich auf einem Formblatt meine sämtliche Finanzen offenlege, muss es mir schon sehr schlecht gehen. Denn wenn ich mir Statistiken anschaue sagen die eindeutig: wer einmal auf Hilfe angewiesen ist, bleibt dies mit Kind auch für längere Zeit. Will ich nicht! Ich habe eine Bekannte ohne Kind, die von HartzIV lebt und bei Rossmann an der Kasse arbeitet, seit sie vor über 2 Jahren mit ihrem Studium fertig wurde. Und ich kann damit nicht gut umgehen! Es nervt mich, kotzt mich an, regt mich auf, wenn ich mir so viel geballte Faulheit ansehe. Und sicher gibt es Gründe, warum eine allein erziehende Mutter plötzlich auf Hilfe angewiesen sein kann; für mich würde dieses "geschenkte Geld" immer ein komisches Gefühl im Magen hinterlassen. Aber 1. KANN man bedürftig werden, nicht muss, 2. PLÖTZLICH, nicht dauerhaft. Ich finde, sein Leben so einzurichten, dass man immer auf andere angewiesen ist, ist falsch. Hinzu kommt noch, dass ich in einer Gegend lebe, in der lange Kindererziehungszeiten eher die Ausnahme sind. Jetzt dürfen alle mal raten, wo ich wohne! :D
Außerdem kommt für mich noch dazu, dass arbeiten gehen auch Lebenszufriedenheit bringt. Ich bekomme wieder ganz andere Anregungen, bin mal raus aus dem Mamitrott, bekomme positives Feedback und Anerkennung -auch vom Vater. Ohne meinen Job am Wochenende hätte er wohl nie gemerkt, was ich tagtäglich leiste. Klar, die ersten Wochenenden hat er sich nicht mit Ruhm bekleckert. Am allerersten Tag alleine mit Kind hat er den Zwerg gekonnt zur Oma abgeschoben, weil er "einkaufen musste". 2,5 Stunden lang?! Nun ja, die Meinungen über Sinn und Unsinn dieser Aktion gehen familienintern weit, weit auseinander. Die nächsten 2 Wochenenden hat er einfach außer Kind bespaßen nichts erledigt. Also blieb der Wochenendkram bis Montag für mich liegen. Allerdings hatte er dann 2 Wochenenden mit einem kranken und deswegen teils auch übellaunigem Kind zu absolvieren. Ich glaube, das brachte die Wende. Seitdem ist die Wertschätzung für meine Leistungen im Haushalt deutlich gestiegen. Und ohne Job wäre das wohl nie eingetreten.
Etwas, dass mir auch wichtig ist: was lebe ich meinem Kind vor. Will ich, dass er weiß, meine Eltern sind stark, die geben sich immer große Mühe und strengen sich für uns an? Oder soll er lernen, wenn es mal nicht so rund läuft, steckt man den Kopf in den Sand und wartet ab? Worauf eigentlich? Variante 1 ist mir am sympathischsten. Wir leben hier in einer Gegend, die sicher kein sozialer Brennpunkt ist. Also sind Negativbeispiele selten. Aber das eine, das mir spontan einfällt, verdeutlicht mir, wie leicht man in falsche Verhaltensmuster fallen kann. Allein erziehende Mutter, Kind 4 Jahre, Freund lebt auch vom Staat. Die Kindergärten hier haben Bringepflicht bis 9:00 Uhr. Ich stelle mir das schon schwierig genug vor für die Erzieher, den Überblick zu behalten. Jedenfalls bin ich montags hin und wieder bei meiner Mutter. Um 10 vor 9 wird dann das Kind heftigst zur Eile angetrieben. Manchmal fährt sie die paar Meter zur Kita sogar mit dem Fahrrad; der Kleine sitzt dann auf dem Gepäckträger -ungesichert übrigens. Sie ist also, obwohl sie alle Zeit der Welt hat, nicht in der Lage, ihr Kind zur Pünktlichkeit zu erziehen. Und ich schätze mal, dass ist nur die Spitze des Eisbergs. Vom wem soll der Kleine also lernen, dass es wichtig und lohnend ist, sich morgens gut auf den Tag vorzubereiten und die Zeit zu planen? Von seiner Mutter sicher nicht! Und so ein Leben kann ja wohl ernstlich niemand für sein Kind wollen. Wir merken uns: zu viel Zeit kann zu Zeitnot führen... Struktur im Leben ist wichtig, finde ich.
Worauf ich ja eigentlich hinaus wollte, ist folgendes:
Ich finde es leichter, mein Leben zu genießen, wenn ich für meinen Lebensunterhalt selbst sorge, meinem Kind (auch materiell!) etwas bieten kann und ein abwechslungsreiches Leben führe. Wir arbeiten in dieser Familie alle daran, "weiter" zu kommen. Der Vater hofft firmenintern auf eine bessere Stelle. Ich habe mich in das Bewerbungskarussell geworfen. Stillstand ist Untergang. Und z.B. ein Urlaub, auf den man hinarbeitet, ist was ganz tolles! Das kann ich dann auch so richtig genießen!
Freitag, 20. März 2009
Donnerstag, 19. März 2009
Weckzeit
Wieso weckt mein Kind mich eigentlich seit einigen Tagen gegen. halb sechs mit Gequietsche und Geschrei? Er schläft danach immer schön wieder ein. Richtig wach scheint er auch nicht zu sein. Er tut mir ja auch leid, denn so wie er klingt, tut was weh. Mein Problem ist einfach, dass ich nicht wieder einschlafen kann. Mein Adrenalinspiegel ist wohl ziemlich hoch, nachdem ich so geweckt wurde, ist das vermutlich auch kein Wunder...
Nun sitze ich hier. Dumm-di-dumm.
Machen kann ich nichts. Sonst werden das Kind, der Vater und der Hund wach. Die ersten Beiden wären maulig, der Hund würde Gassi wollen. Beides doof. Ich könnte Staub wischen. Das macht kaum Geräusche. Könnte ich echt.
Oder ich blogge so vor mich hin. Das ist auch ziemlich leise. Bis auf die Spacetaste. Die klappert ziemlich.
Mal schauen, was so was in neu kostet.
Nun sitze ich hier. Dumm-di-dumm.
Machen kann ich nichts. Sonst werden das Kind, der Vater und der Hund wach. Die ersten Beiden wären maulig, der Hund würde Gassi wollen. Beides doof. Ich könnte Staub wischen. Das macht kaum Geräusche. Könnte ich echt.
Oder ich blogge so vor mich hin. Das ist auch ziemlich leise. Bis auf die Spacetaste. Die klappert ziemlich.
Mal schauen, was so was in neu kostet.
Mist!
Ich hätte nicht auf der Homepage nach meinen Sachen suchen sollen! Nun haben sie meine Jacke um 50% reduziert!!! *heulheulheul* Und ich hab's doch momentan nicht so dicke. Ach menno, das ärgert mich nun doch sehr!
:(
:(
Rien ne vas plus!
Letztens, als ich noch sehr uffjeregt war, weil ich gerade ein sehr interessantes Telefonat mit dem potentiellen neuen Chef hatte, brauchte ich dringend neue Kleidung. Also ging ich Freitagabend los, um was schickes anzuziehen zu haben, falls ich dort noch einmal persönlich vorsprechen darf. Frau ist ja gerne vorbereitet... ;)
Meine Mutter hatte ich als B.-Bespaßerin mitgenommen. Also rein in den ersten Laden. Nix! Gut, die hatten schon Klamotten, allerdings hätte ich, so gekleidet, nicht einmal den Müll runter getragen. Also weiter... Nach 3 weiteren Läden landeten wir dann bei Tom Schneider (frei übersetzt). Dort war ich dann richtig! Endlich! Sehr nette Verkäuferin, schicke Klamotten, die Preise gerade noch im Rahmen. Die nette Verkäuferin schleppte ein Teil nach dem anderen an, half mir beim Kragen-auf-lässige Weise-aufschlagen und bescherte mir noch ein seltsames Gefühl. Seltsam, weil ich in dem Laden eine Jacke in XXL benötige, aber Jeansgröße 30 habe. Kann mir das mal jemand erklären? Nach der Stillzeit ist da jetzt eigentlich nicht mehr sooo viel übrig, um ein XXL zu rechtfertigen. Ich war ein wenig verwirrt. Egal! Am Ende hatte ich die perfekte Kombi: schwarzer Blazer aus Sweat, bedruckte fliederfarbene Bluse. Fertig, also auf zur Kasse. Beim 3. Versuch, der Karte Geld zu entlocken, wurde die arme Verkäuferin leicht nervös. Offenbar vermutete sie den Fehler bei sich, die Ärmste! Meine Karte war "nicht lesbar". Ich war relativ entspannt und gab ihr noch 3 Versuche. Mein Hinweis, die Karte ginge ja sonst auch immer, konnte sie(!) kaum beruhigen. Sie fing dann noch an, Klebestreifen über die Karte zu drapieren, aber auch das half (logischerweise) nichts. Ich habe gefragt, ob sie mir die Sachen zurück legen könnte. Darauf kam von ihr, hier sei ja noch ein Geldautomat. Leider von der falschen Bank. Außerdem wurde die Kinderbespaßerin aka meine Mutter auch leicht unruhig. Also ließ ich mir nach kurzer Diskussion die Sachen bis Samstag um 13:30 Uhr zurück legen. Das paßte mir ganz gut. Erst zur Bank, am Automaten Geld ziehen, dann in den Laden, bezahlen und danach auf zum Spätdienst.
Guter Plan, fehlerhafte Umsetzung. Ich fuhr also pünktlich am Samstag zur Bank. Am Geldautomaten kam die Karte gleich wieder raus. Also habe ich mich noch am anderen Automaten angestellt. Ich dachte, der erste Automat sei defekt. Am 2.Automaten ging auch nichts. Also wenigstens Kontoauszüge holen. Hatte ich mein Konto überzogen? Hatte irgend jemand mein Konto gepfändet? War meine Bank pleite?! Weltwirtschaftskrise und so weiter... Da wurde ich dann doch nervös. Der richtige Kracher kam dann am Auszugsdrucker: "Mit dieser Karte hier kein Service möglich". Das stand dort wirklich im Display! Ich war irgendwas zwischen schockiert, aufgelöst und teilweise belustigt, denn eigentlich konnte nichts sein. Also wieder nach Hause, die letzten Bargeldvorräte schnappen, bezahlen fahren und auf zur Arbeit. Meinen restlichen Samstag kann man übrigens hier nachvollziehen.
Ich kam also erst am letzten Donnerstag zur Bank. Dort geriet ich an die maulfaulste Kundenberaterin, die meine Bank jemals aufgeboten hat. Ich schilderte ihr mein Problem, keine Antwort. Sie hackte wie besessen auf die PC-Tastatur, runzelte die Stirn und wirkte überhaupt sehr konzentriert. Nach angemssener Wartezeit fragte ich dann ganz vorsichtig, ob nun mit meinem Konto alles in Ordnung sei. "Ja." Ich hätte mich ja schon gesorgt, ob irgend etwas nicht stimme. Keine Reaktion. Eifriges, konzentriertes Gestarre auf den Monitor. Wie hoch denn mein Kontostand sei, da ich ja keinen Auszug bekäme. "Mooooment!" Starren, Tippen. "Summe." Ich wartete; immerhin fehlte mir noch eine Erklärung ihrerseits, wie es nun weiter ginge. Mittlerweile war ich auch ein wenig angefressen. Ich erwarte ja echt nicht viel, von so einer Bankpüppie, aber Augenkontakt und der Versuch einer normalen Konversation sollte doch auch möglich sein, wenn man nicht zu den Topkunden zählt. Oder bin ich überempfindlich?! Sie schaffte jedenfalls nichts davon. Schlußendlich teilte sie mir mit, dass eine neue Karte an mich gesandt würde. Woran es nun lag, dass die Karte schlapp gemacht hat, weiß ich nicht. Allerdings schätze ich mal, dass es an der Bank bzw. deren Karte lag und nicht an mir. Läg es an mir, hätten sie sich die Extraleistung auch sicher extra bezahlen lassen... ;)
Meine Mutter hatte ich als B.-Bespaßerin mitgenommen. Also rein in den ersten Laden. Nix! Gut, die hatten schon Klamotten, allerdings hätte ich, so gekleidet, nicht einmal den Müll runter getragen. Also weiter... Nach 3 weiteren Läden landeten wir dann bei Tom Schneider (frei übersetzt). Dort war ich dann richtig! Endlich! Sehr nette Verkäuferin, schicke Klamotten, die Preise gerade noch im Rahmen. Die nette Verkäuferin schleppte ein Teil nach dem anderen an, half mir beim Kragen-auf-lässige Weise-aufschlagen und bescherte mir noch ein seltsames Gefühl. Seltsam, weil ich in dem Laden eine Jacke in XXL benötige, aber Jeansgröße 30 habe. Kann mir das mal jemand erklären? Nach der Stillzeit ist da jetzt eigentlich nicht mehr sooo viel übrig, um ein XXL zu rechtfertigen. Ich war ein wenig verwirrt. Egal! Am Ende hatte ich die perfekte Kombi: schwarzer Blazer aus Sweat, bedruckte fliederfarbene Bluse. Fertig, also auf zur Kasse. Beim 3. Versuch, der Karte Geld zu entlocken, wurde die arme Verkäuferin leicht nervös. Offenbar vermutete sie den Fehler bei sich, die Ärmste! Meine Karte war "nicht lesbar". Ich war relativ entspannt und gab ihr noch 3 Versuche. Mein Hinweis, die Karte ginge ja sonst auch immer, konnte sie(!) kaum beruhigen. Sie fing dann noch an, Klebestreifen über die Karte zu drapieren, aber auch das half (logischerweise) nichts. Ich habe gefragt, ob sie mir die Sachen zurück legen könnte. Darauf kam von ihr, hier sei ja noch ein Geldautomat. Leider von der falschen Bank. Außerdem wurde die Kinderbespaßerin aka meine Mutter auch leicht unruhig. Also ließ ich mir nach kurzer Diskussion die Sachen bis Samstag um 13:30 Uhr zurück legen. Das paßte mir ganz gut. Erst zur Bank, am Automaten Geld ziehen, dann in den Laden, bezahlen und danach auf zum Spätdienst.
Guter Plan, fehlerhafte Umsetzung. Ich fuhr also pünktlich am Samstag zur Bank. Am Geldautomaten kam die Karte gleich wieder raus. Also habe ich mich noch am anderen Automaten angestellt. Ich dachte, der erste Automat sei defekt. Am 2.Automaten ging auch nichts. Also wenigstens Kontoauszüge holen. Hatte ich mein Konto überzogen? Hatte irgend jemand mein Konto gepfändet? War meine Bank pleite?! Weltwirtschaftskrise und so weiter... Da wurde ich dann doch nervös. Der richtige Kracher kam dann am Auszugsdrucker: "Mit dieser Karte hier kein Service möglich". Das stand dort wirklich im Display! Ich war irgendwas zwischen schockiert, aufgelöst und teilweise belustigt, denn eigentlich konnte nichts sein. Also wieder nach Hause, die letzten Bargeldvorräte schnappen, bezahlen fahren und auf zur Arbeit. Meinen restlichen Samstag kann man übrigens hier nachvollziehen.
Ich kam also erst am letzten Donnerstag zur Bank. Dort geriet ich an die maulfaulste Kundenberaterin, die meine Bank jemals aufgeboten hat. Ich schilderte ihr mein Problem, keine Antwort. Sie hackte wie besessen auf die PC-Tastatur, runzelte die Stirn und wirkte überhaupt sehr konzentriert. Nach angemssener Wartezeit fragte ich dann ganz vorsichtig, ob nun mit meinem Konto alles in Ordnung sei. "Ja." Ich hätte mich ja schon gesorgt, ob irgend etwas nicht stimme. Keine Reaktion. Eifriges, konzentriertes Gestarre auf den Monitor. Wie hoch denn mein Kontostand sei, da ich ja keinen Auszug bekäme. "Mooooment!" Starren, Tippen. "Summe." Ich wartete; immerhin fehlte mir noch eine Erklärung ihrerseits, wie es nun weiter ginge. Mittlerweile war ich auch ein wenig angefressen. Ich erwarte ja echt nicht viel, von so einer Bankpüppie, aber Augenkontakt und der Versuch einer normalen Konversation sollte doch auch möglich sein, wenn man nicht zu den Topkunden zählt. Oder bin ich überempfindlich?! Sie schaffte jedenfalls nichts davon. Schlußendlich teilte sie mir mit, dass eine neue Karte an mich gesandt würde. Woran es nun lag, dass die Karte schlapp gemacht hat, weiß ich nicht. Allerdings schätze ich mal, dass es an der Bank bzw. deren Karte lag und nicht an mir. Läg es an mir, hätten sie sich die Extraleistung auch sicher extra bezahlen lassen... ;)
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Mittwoch, 18. März 2009
So!
Obwohl oder gerade weil meine Mutter es von mir verlangt hat, habe ich nun endlich, endlich, endlich den ersten Brief zur Post gebracht. Dieses ewige Gerede von wegen ich müsse aber noch den Brief schreiben, zwingt mich meist in eine regressive, trotzige Verweigerungshaltung. Ich habe meinem Mobilfunkanbieter gekündigt. Jetzt muss ich ähnliche Briefe noch an die Bahn und einen Zeitschriftenverlag schicken. Mist, hätte ich auch gleich erledigen können! Gut, dass meine Mutter nichts davon weiß.
(Wenn sie mir morgen ins Gesicht springt und verlangt, dass ich sofort das Zeitschriftenabo kündige, weiß ich Bescheid! Dann liest sie hier wohl auch mit. Immerhin hat sie ja jetzt Internet...)
(Wenn sie mir morgen ins Gesicht springt und verlangt, dass ich sofort das Zeitschriftenabo kündige, weiß ich Bescheid! Dann liest sie hier wohl auch mit. Immerhin hat sie ja jetzt Internet...)
Grmpfff
Habe ich schon mal erwähnt, dass es mich komplett nervt, wenn meine Mutter mir Kommandos erteilt? Nein? Ist aber wichtig. Denn ES NEEEEEEEEEEEEEEEEEEERVT! *genervt bin*
Heute dann mal für 20 Ökken aus der Kategorie "Aber du hast doch gesagt, dass du den Brief noch schreiben musst!" "Ja, ist ja richtig, aber hatte ich dich auch gebeten, mich stündlich daran zu erinnern?! Na?!?! Hä??? Eben! Nerv mich bitte nicht!"
Natürlich sagte ich in Wirklichkeit nur "Ja, richtig..."
Mütter!
Heute dann mal für 20 Ökken aus der Kategorie "Aber du hast doch gesagt, dass du den Brief noch schreiben musst!" "Ja, ist ja richtig, aber hatte ich dich auch gebeten, mich stündlich daran zu erinnern?! Na?!?! Hä??? Eben! Nerv mich bitte nicht!"
Natürlich sagte ich in Wirklichkeit nur "Ja, richtig..."
Mütter!
Post!
Hey du*!
Dankeschön!!! Ich habe es heute erst an den Briefkasten geschafft. Und was sahen meine müden, trüben Augen?! Ein selbst gebastelter Umschlag! Sehr schick und stylish! Und der Inhalt ganz klassisch: eine Postkarte, die es nicht mehr rechtzeitig am Urlaubsort in den Briefkasten schaffte. Übrigens, dafür, dass es seit langer Zeit die erste Karte war, finde ich den Text gut gelungen. ;)
Also, liebe Frau Axtmörder*, ich habe mich ganz riesig gefreut. *freufreufreu*
*Du weißt schon, das DU gemeint bist, oder?! **
** Ihr habt ja wohl alle nicht im Ernst geglaubt, dass ich die Axtmörderin hier verlinke, oder was?! Nänänänänäääänä!
Dankeschön!!! Ich habe es heute erst an den Briefkasten geschafft. Und was sahen meine müden, trüben Augen?! Ein selbst gebastelter Umschlag! Sehr schick und stylish! Und der Inhalt ganz klassisch: eine Postkarte, die es nicht mehr rechtzeitig am Urlaubsort in den Briefkasten schaffte. Übrigens, dafür, dass es seit langer Zeit die erste Karte war, finde ich den Text gut gelungen. ;)
Also, liebe Frau Axtmörder*, ich habe mich ganz riesig gefreut. *freufreufreu*
*Du weißt schon, das DU gemeint bist, oder?! **
** Ihr habt ja wohl alle nicht im Ernst geglaubt, dass ich die Axtmörderin hier verlinke, oder was?! Nänänänänäääänä!
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