Ich rate von Nussglühwein ab!
1.War entgegen der Versprechungen auf dem Werbeschild kein Nusslikör im Glühwein, sondern Amaretto. Das gildet nicht!
2. War im Glühwein zusätzlicher Alkohol. Er ...nun, sagen wir einfach, er half.
3. Die Nüsse! Wenn man nach einem Becher Glühwein mit Amaretto noch 5 oder 7 Nüsse kauen muss, werden die irgendwie immer mehr im Mund.
Nöö, dann lieber den weißen Glögg vom i.Kea. Der schmeckt deutlich besser und macht nicht so Banane im Kopf.
In diesem Sinne, Prost!
Dienstag, 16. Dezember 2008
Samstag, 13. Dezember 2008
Bissig!
Am Anfang dachte ich, der Kleine wolle beißen. Nun hat sich heraus gestellt, dass er offenbar nur Küßchen in alle Richtungen verteilt! Zucker! So süß!
Vorgestern Abend lehnte er sich ganz vorsichtig an mich. Das war schön, weil er so etwas bisher nicht machte. dann hob er wieder den Kopf, schaute mich an, grinste los, riß den Mund weit auf, stürzte sich auf mich und sabberte mir schwung- und spuckevoll aufs Dekollté. Mein erster "Kuß"! Ach! Von ihm! *schwärm*
Gestern war auch der Hund zum ersten Mal dran. Sie wollte sich gerade von mir den Bauch streicheln lassen und lag vor mir auf dem Rücken, alle Beine lustig in die Luft gestreckt. Der Kleine kam mit einem Höllentempo angekrabbelt, riß sein Mäulchen auf und stürzte kopfüber auf die Hundeschnauze zu. Bin ich froh, dass sie so sanft und nachsichtig mit ihm ist! Sie hielt still und er "küßte" ihr Ohr. Für einen Hund benimmt sie sich erstaunlich geduldig und zurückhaltend. Er darf alles. Er greift durch die Stäbe des Laufgitters nach ihr und "streichelt" sie (=kneift sie fest ins Fell und reißt daran), krallt sich am Halsband oder am Geschirr fest und zottelt an ihr herum, schnappt sich ihre heißgeliebten Bälle, spielt mit Schätzen aus ihrem Körbchen -und sie hält still und schaut ihm zu.
Ich bin sehr stolz auf meinen Hund. Trotzdem lasse ich die beiden nie allein. Gehe ich auf die Toilette, muß der Hund mit etc. Bisher klappt alles gut mit den Beiden. Ich freue mich schon darauf, mit beiden die Welt zu erkunden. Irgendwann ist mein Kleiner ja ein Große und kann Bälle für sie werfen. Dann haben sie sicher richtig Spaß miteinander.
Vorgestern Abend lehnte er sich ganz vorsichtig an mich. Das war schön, weil er so etwas bisher nicht machte. dann hob er wieder den Kopf, schaute mich an, grinste los, riß den Mund weit auf, stürzte sich auf mich und sabberte mir schwung- und spuckevoll aufs Dekollté. Mein erster "Kuß"! Ach! Von ihm! *schwärm*
Gestern war auch der Hund zum ersten Mal dran. Sie wollte sich gerade von mir den Bauch streicheln lassen und lag vor mir auf dem Rücken, alle Beine lustig in die Luft gestreckt. Der Kleine kam mit einem Höllentempo angekrabbelt, riß sein Mäulchen auf und stürzte kopfüber auf die Hundeschnauze zu. Bin ich froh, dass sie so sanft und nachsichtig mit ihm ist! Sie hielt still und er "küßte" ihr Ohr. Für einen Hund benimmt sie sich erstaunlich geduldig und zurückhaltend. Er darf alles. Er greift durch die Stäbe des Laufgitters nach ihr und "streichelt" sie (=kneift sie fest ins Fell und reißt daran), krallt sich am Halsband oder am Geschirr fest und zottelt an ihr herum, schnappt sich ihre heißgeliebten Bälle, spielt mit Schätzen aus ihrem Körbchen -und sie hält still und schaut ihm zu.
Ich bin sehr stolz auf meinen Hund. Trotzdem lasse ich die beiden nie allein. Gehe ich auf die Toilette, muß der Hund mit etc. Bisher klappt alles gut mit den Beiden. Ich freue mich schon darauf, mit beiden die Welt zu erkunden. Irgendwann ist mein Kleiner ja ein Große und kann Bälle für sie werfen. Dann haben sie sicher richtig Spaß miteinander.
Tankdeckel
Ist das eigentlich so ein Männerding? Dieses ewige Tankdeckel auf dem Auto liegen lassen, los fahren und -hups, da war doch noch was?! Schon der Ex-Arsch entsorgte auf diese Art 2 Deckel. Der Vater vom Baby hat das auch geschafft. Einfach so. Ich bin an der Tankstelle, schließe auf und greife ins Nichts, weil da nichts war. Kurze Frage ins Auto, wo der Deckel denn sei. Ratlosigkeit. Wilde Beschuldigungen in meine Richtung. Witz gemacht, haha oder versteckt oder selbst verloren. Er, er niemals. Hat er nichts mit zu tun. Natürlich kam dann irgendwann die flüchtige Idee, dass möglicherweise eventuell doch er...
Und noch etwas: wenn man etwas verliert, verbummelt oder verschlust, sollte man dann nicht für Ersatz sorgen? Wieso warten Männer immer, bis auf wundersame Weise die Dinge "plötzlich" wieder da sind? Wieso??? Weil ihnen der Erfolg recht gibt? Könnte es daran liegen? Wäre es aus erzieherischer Sicht besser gewesen, wenn ich irgendwann angerufen hätte um zu sagen: "Siehste Schatz! Jetzt stehe ich hier bei Frost mit dem Baby auf dem Seitenstreifen der Autobahn. Und das alles nur, weil mehr Wasser als Benzin im Tank war. Ich hoffe, das ist dir eine Lehre." Ich schätze mal, wenn Männer auch diese Gewaltfantasien hätten, die Frauen so haben, wäre die Welt ein bißchen heller und schöner oder so...
Und noch etwas: wenn man etwas verliert, verbummelt oder verschlust, sollte man dann nicht für Ersatz sorgen? Wieso warten Männer immer, bis auf wundersame Weise die Dinge "plötzlich" wieder da sind? Wieso??? Weil ihnen der Erfolg recht gibt? Könnte es daran liegen? Wäre es aus erzieherischer Sicht besser gewesen, wenn ich irgendwann angerufen hätte um zu sagen: "Siehste Schatz! Jetzt stehe ich hier bei Frost mit dem Baby auf dem Seitenstreifen der Autobahn. Und das alles nur, weil mehr Wasser als Benzin im Tank war. Ich hoffe, das ist dir eine Lehre." Ich schätze mal, wenn Männer auch diese Gewaltfantasien hätten, die Frauen so haben, wäre die Welt ein bißchen heller und schöner oder so...
Samstag, der Dreizehnte(!)
Die Zahl nach dem Wochentag hätte ein deutlicher Hinweis sein sollen, wenn man vom erfolgversprechenden Freitag ausgeht. Der A.DA.C kam heute, um mein Auto zu starten. Alleine hatte es keine Lust anzuspringen. Die alte Lotte brauchte wieder Publikum. ;) Danach folgte eine Fahrt zur Werkstatt und an der Kasse das böse Erwachen. Ein Auto ist ein teures Vergnügen, dass man sich eigentlich nicht leisten kann. Gerade nicht kurz vor Weihnachten, besonders nicht in der Elternzeit usw. usf. Fast 200€ habe ich bezahlen müssen. Nun ja, jetzt habe ich folgende Dinge anstelle eines z.B. Weihnachtsbaumes: eine neue Batterie (häßlich), neues Motoröl (häßlich), Winterreifen (häßlich, alt und als nächstes teuer, da alt...) und einen neuen Tankdeckel (häßlich). Ein Baum wäre mir deutlich lieber gewesen. Außerdem ist ein Baum viel dekorativer, riecht viel, viel besser(!!!) und läßt sich leichter schmücken.
200 Euro! Ich fasse es nicht!
200 Euro! Ich fasse es nicht!
Freitag, der Zwöflte
Hätte aber auch ein klassischer Freitag, der Dreizehnte sein können. Möglicherweise hatte er sich verkleidet?! Na, egal!
Ich hatte ja eigentlich vor, das blau-gelbe Möbelhaus zu besuchen. Eine neue Kommode fehlte hier noch im Wohnzimmer. Also hab ich ganz brav einen Wecker gestellt und bin früh schlafen gegangen. Leider hat der Zwerg (wie immer) schlecht bis sehr schlecht geschlafen. Und so war ich dann beim Weckerklingeln auch noch sehr müde. Aber ich bin schon groß. Ich biss die Zähne zusammen, stand auf, wankte in die Küche und sah aus dem Fenster. Urrgs! Mist! Schnee! Und (natürlich) hat bisher "niemand bestimmtes" die Winterreifen aufziehen lassen. Toll! *grummel* Aber gut, wie gesagt, ich bin ja ein großes Mädchen. Ich plane um. Die Idee war, dass der Schnee im Laufe des Tages schmelzen würde. Tat er auch. Also hab ich das Baby fertig gemacht und stiefelte samt minimaler Baby-Nahkampfausrüstung a.k.a. vollgepackte Wickeltasche zum Auto. Ich schrabbelte alle Scheiben frei, stieg und -Ende. Genau hier endete unser Ausflug zu I.KeA. Mein Auto sprang nicht mehr an. Die Batterie hatte es hinter sich gebracht. Aaaaaaaaaaah! Ich war so "energie"geladen, dass ich (wütend) den Kinderwagen aus dem Kofferraum zerrte, (bockig) alles rein schmiß, den Zwerg hinein legte und über eine Kälte durch den Matsch stapfte. Natürlich hatte ich weder eine Mütze, noch einen Schal. Nach dem Gewaltmarsch hatte ich dann auch keine Frisur mehr. Dafür wog ich ca.5kg mehr als vorher. Man ahnt ja nicht, wie schwer nasse Kleidung werden kann.
Der Tag hätte häßlich weiter gehen können, tat er aber nicht. Meine Mutter ist einfach die Beste! Ich hatte ihr eine kurze SMS geschickt, dass mein Auto "unkooperativ" sei. Und kurz bevor ich dem Kleinen sein Mittagessen wärmen wollte, klingelte mein Handy. "Los, zieh dich an. Mach dich fertig. Ich bin früher fertig geworden. Ich komme vorbei und passe auf den Zwerg auf. Du nimmst mein Auto und gehst einkaufen!" Hach! Sie ist einfach toll! So habe ich doch noch mein Wunschmöbel bekommen. Happy End!
Ich hatte ja eigentlich vor, das blau-gelbe Möbelhaus zu besuchen. Eine neue Kommode fehlte hier noch im Wohnzimmer. Also hab ich ganz brav einen Wecker gestellt und bin früh schlafen gegangen. Leider hat der Zwerg (wie immer) schlecht bis sehr schlecht geschlafen. Und so war ich dann beim Weckerklingeln auch noch sehr müde. Aber ich bin schon groß. Ich biss die Zähne zusammen, stand auf, wankte in die Küche und sah aus dem Fenster. Urrgs! Mist! Schnee! Und (natürlich) hat bisher "niemand bestimmtes" die Winterreifen aufziehen lassen. Toll! *grummel* Aber gut, wie gesagt, ich bin ja ein großes Mädchen. Ich plane um. Die Idee war, dass der Schnee im Laufe des Tages schmelzen würde. Tat er auch. Also hab ich das Baby fertig gemacht und stiefelte samt minimaler Baby-Nahkampfausrüstung a.k.a. vollgepackte Wickeltasche zum Auto. Ich schrabbelte alle Scheiben frei, stieg und -Ende. Genau hier endete unser Ausflug zu I.KeA. Mein Auto sprang nicht mehr an. Die Batterie hatte es hinter sich gebracht. Aaaaaaaaaaah! Ich war so "energie"geladen, dass ich (wütend) den Kinderwagen aus dem Kofferraum zerrte, (bockig) alles rein schmiß, den Zwerg hinein legte und über eine Kälte durch den Matsch stapfte. Natürlich hatte ich weder eine Mütze, noch einen Schal. Nach dem Gewaltmarsch hatte ich dann auch keine Frisur mehr. Dafür wog ich ca.5kg mehr als vorher. Man ahnt ja nicht, wie schwer nasse Kleidung werden kann.
Der Tag hätte häßlich weiter gehen können, tat er aber nicht. Meine Mutter ist einfach die Beste! Ich hatte ihr eine kurze SMS geschickt, dass mein Auto "unkooperativ" sei. Und kurz bevor ich dem Kleinen sein Mittagessen wärmen wollte, klingelte mein Handy. "Los, zieh dich an. Mach dich fertig. Ich bin früher fertig geworden. Ich komme vorbei und passe auf den Zwerg auf. Du nimmst mein Auto und gehst einkaufen!" Hach! Sie ist einfach toll! So habe ich doch noch mein Wunschmöbel bekommen. Happy End!
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Donnerstag, 11. Dezember 2008
Die fleißige Hausfrau näht
Richtig! Genäht habe ich auch. Nichts großartiges, aber mir gefällt es.
Das große Bücherregal im Schlafzimmer war ja eigentlich mal das große Bücherregal im Arbeitszimmer. Jedoch, oh weh! Das Arbeitszimmer gibt es nicht mehr. Wir nennen es nun "Kinderzimmer". Übrigens ist ein Kinderzimmer für Babys eigentlich komplett überflüssig. Das große Regal steht gegenüber dem Bett. Es reicht vom Boden zur Decke und ist auch über 2 m breit. Viele Bücher stapeln sich darin. In den meisten Fächern stehen die Bücher sogar in Doppelreihen. In den Fächern, wo sie einzeln stehen, liegen Bücherstapel vor den Reihen, manchmal auch Papierstapel. Ordner haben die Herrschaft über die unteren Bretter übernommen. Spiele drängeln sich mittendrin. Kurz, mich erschlägt der Anblick immer etwas. (Aufräumen und sortieren wäre auch eine gute Idee, aber nun ja...) So ein Regal kann wirklich sehr bedrückend wirken.
Dagegen musste ich etwas tun! Also flugs ins blau-gelbe Möbelhaus zum Ankauf von Stoff und Befestigungsmaterial. Da ich ein sparsamer Mensch bin, kaufte ich 2 einfache, besonders preiswerte Baumwolltagesdecken und extrem günstige Vorhangschienen. Die Decken wurden gewaschen, gebügelt, zurecht geschnitten, um gebügelt und abgesteckt. Dann mit der Nähmaschine die verstürzten Säume genäht. Fertig. Aufgehängt habe ich das ganze mit einfachen Schraubhaken am Regal. In den unteren Säumen hängen ebenfalls kleine Metallstäbe als Gewicht. Dadurch fallen die einzelnen Vorhänge ganz gerade und schnörkel- bzw. faltenlos. Das Zimmer wirkt nun viel heller und aufgeräumter. Ich bin sehr zufrieden.
Allerdings frage ich mich, wielange die Vorhänge dort noch hängen werden. Immerhin zieht das Kind sich momentan an allem hoch...
Das große Bücherregal im Schlafzimmer war ja eigentlich mal das große Bücherregal im Arbeitszimmer. Jedoch, oh weh! Das Arbeitszimmer gibt es nicht mehr. Wir nennen es nun "Kinderzimmer". Übrigens ist ein Kinderzimmer für Babys eigentlich komplett überflüssig. Das große Regal steht gegenüber dem Bett. Es reicht vom Boden zur Decke und ist auch über 2 m breit. Viele Bücher stapeln sich darin. In den meisten Fächern stehen die Bücher sogar in Doppelreihen. In den Fächern, wo sie einzeln stehen, liegen Bücherstapel vor den Reihen, manchmal auch Papierstapel. Ordner haben die Herrschaft über die unteren Bretter übernommen. Spiele drängeln sich mittendrin. Kurz, mich erschlägt der Anblick immer etwas. (Aufräumen und sortieren wäre auch eine gute Idee, aber nun ja...) So ein Regal kann wirklich sehr bedrückend wirken.
Dagegen musste ich etwas tun! Also flugs ins blau-gelbe Möbelhaus zum Ankauf von Stoff und Befestigungsmaterial. Da ich ein sparsamer Mensch bin, kaufte ich 2 einfache, besonders preiswerte Baumwolltagesdecken und extrem günstige Vorhangschienen. Die Decken wurden gewaschen, gebügelt, zurecht geschnitten, um gebügelt und abgesteckt. Dann mit der Nähmaschine die verstürzten Säume genäht. Fertig. Aufgehängt habe ich das ganze mit einfachen Schraubhaken am Regal. In den unteren Säumen hängen ebenfalls kleine Metallstäbe als Gewicht. Dadurch fallen die einzelnen Vorhänge ganz gerade und schnörkel- bzw. faltenlos. Das Zimmer wirkt nun viel heller und aufgeräumter. Ich bin sehr zufrieden.
Allerdings frage ich mich, wielange die Vorhänge dort noch hängen werden. Immerhin zieht das Kind sich momentan an allem hoch...
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Fallalalalaaaaaa
Ich hab es getan! Endlich! Ich habe heute das Kind ganz herzig, zuckersüß und niedlich präpariert und abgelichtet. Dann hab ich die superdupermegaschicken Bilder hochtechnisch bearbeitet und fertig waren meine Weihnachtskarten! Ha! Abgeschickt habe ich übrigens schon Karten an jene Empfänger, die nicht auch noch Geschenke bekommen. Ich finde, das schon ziemlich gut. Immerhin ist heute erst der 10.Dezember.
Für alle, die es mir gleich tun, schicke Karten mit Fotos veredeln wollen und über wertvollen/verwertbaren Blogcontent (Kind, Katze oder dekorativen Freund/Ehemann/LAG) verfügen, folgt hier nun eine kurze Beschreibung meiner Aktivitäten.
Was benötigte ich?
1 Kind
5 Doppelzentner weihnachtliche Dekoartikel (10 rote, glänzende Kugeln, 10 matte, mit Glitzerstaub verzierte, goldene Kugeln, eine rote Flitterkette)
1 schicke Lokation, die wahnsinnig hell ausgeleuchtet werden kann
und einen passenden Hintergrund (also unser Bett, sämtliche bewegliche Lampen und eine Tagesdecke)
5 Minuten vor der Angst zerrte ich die neue rote Tagesdecke über das Bett, zerrte Dekokram vom Hängeboden und versuchte, nicht vom Tritt zu stürzen, während sich mein Kind daran hochzog. Er erhöhte die Schwierigkeit dann noch durch lautes Quengeln. Ich war schweißgebadet! Eigentlich war ich für 10.30 Uhr mit der Freundin verabredet. Mittlerweile war es 10.00 Uhr. Meine Haare hingen mir noch nass und wirr vorm Gesicht herum. Und an Kleidung war... *hust* Lassen wir das!
Die Tagesdecke wurde also ordentlich über Bett und vor allem das Betthaupt drapiert. Unnötig zu erwähnen, dass "ordentlich" ziemlich überflüßig war, da ich ja mich und den Zwerg 2 Minuten später mit Schmackes aufs Bett werfen mußte. (Schon mal versucht, 10,5 kg zappelndes Kind mit ausgestreckten Armen irgendwo abzusetzen?! Nur so als Erklärung...)
Die Kugeln und die Flitterkette lagen schon bereit und wurden dem Kinde von mir gereicht. Er staunte. Er freute sich. Er zeigte mir seine Schätze. So süß!
Dumm, dass ich die Kamrea noch nicht mal ansatzweise startklar hat.
Kamera aktivieren. Fokussieren. Und...
Kamera ablegen. Kind vor dem Absturz aus dem bedrohlich hohen Bett retten. Alle schicken Kugeln wieder zeigen und interessant machen.
Kamera hektisch vors Gesicht. Abdrücken. 3 Fotos machen. Ergebnis: 1 Foto, auf denen das Kind eine Kugel direkt vors Gesicht hält, 1 Foto mit einem sehr bedrückt wirkenden Kind, 1 Foto ohne Kind.
Kamera ablegen...
Diese Schritte wurden sehr oft wiederholt, bis das Ergebnis den allergeringsten Mindestanforderungen entsprach.
In unserem Fall lächelt das Kind auf dem Foto sehr verhalten mit geschlossenem Mund. Sonst strahlt er so, das alle Zähne gut zu sehen sind, aber ich will nicht klagen. Er sieht verschmitzt aus.
Danach habe ich mir die Kamera, das Kind und das allerwenigste Zubehör (Survival-Baby-Nahkampf-Tasche mit Windeln, Tee, Keksen, Wechselkleidung, Impfpaß, Feuchttücher etc.) geschnappt und raste schnell los. Die Freundin wartete ja schon.
Zusammen haben wir dann "nur" noch 20 Minuten im Fotoprinter benötigt, bis wir jeweils zum perfekten Ergebnis kamen. Die Karten sind wundervoll geworden. Der Kleine sieht niedlich aus. Und der Text ist leider mit einem dicken Fehler versehen. Meine Mutter war so freundlich mich etwa eine Nanosekunde nachdem sie die Karte bekam darauf hinzuweisen. Der Text lautet nun leider:
"Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest
und frohes neues Jahr
Name, Name und Katja"
Fehler gefunden? Bitte in die Kommentare posten! Die Auflösung folgt.
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