Montag, 16. Februar 2009

Es gibt Reis, Baby!

Von einer Freundin per Mail bekommen:

Schlauer werden und Gutes tun...

Sonntag, 15. Februar 2009

Schuhe

Endlich hat der Kleine Schuhe. Wir haben ja lange hin und her überlegt, was für Schuhe unser Sohn zum Laufen lernen braucht. Lange tendierten wir zu einfachen Krabbelschuhen aus Leder. Ich habe auch mehrere Internetseiten gespeichert, deren Schuhe mir besonders gut gefielen. Allerdings ist es einfach zu kalt, um mit dünnen Ledersohlen über die Wege zu schlendern.

Gestern waren wir in der Stadt. Zuerst suchten wir im großen Kar.stadt-Kaufhaus. Dort war es mäßig voll. Leider musste ich lange nach einer Verkäuferin suchen. Als sie endlich Zeit für uns hatte, machte sich nach ca. 1 Millisekunde das Gefühl breit, dass die Gute keine Ahnung von dem was sie tat, hatte. Sie vermaß zwar B.s Füße, kam dabei aber auf eine Größe, die B. beim letzten Messen im Re.No schon vor 2 1/2 Monaten hatte! Außerdem hatten wir gehofft, nicht so viel Geld ausgeben zu müssen. Wir schauten also immer nach den Angeboten und Paßform, während sie und ihr mittlerweile dazugekommener Kollege einen Luxusschuh nach dem anderen anschleppten. Die Schuhe waren also entweder unheimlich teuer, häßlich oder paßten nicht. Auch mein Hinweis, dass unser Kind offensichtlich einen breiten Fuß und einen starken Spann hat, ließen die Beiden völlig unbeeindruckt. Ein Paar war dann halbwegs annehmbar. Wir haben es uns an der Kasse zurücklegen lassen. Richtig überzeugt war ich nicht.

Danach sind wir noch schnell in die Spielwarenabteilung. Jetzt hat das Kind cooles Badespielzeug. Brauchte er ganz dringend... ;)

Die Erinnerung, dass die Schuhe an der Kasse auf uns warten würden, war für mich nicht so reizvoll. Ich schlug vor noch ein anderes Schuhgeschäft zu suchen. Dunkel konnte ich mich erinnern, dass es irgendwo in der Einkaufsstraße noch ein "richtiges" Geschäft geben müsse. Also raus aus dem Kaufhaus. Wirrer Blick die Straße rauf und runter. Beim lauten Überlegen, ob der Laden nun mehr rechts oder links läge, fiel mein Blick auf das gesuchte Geschäft -genau gegenüber!

Dort waren wir endlich richtig! Die Verkäuferin hat mehrfach gemessen, mit einer Sandale nochmals kontrolliert und war dabei so ruhig und freundlich, dass der Kleine gegrinst hat, was das Zeug hielt. Gleich der erste Schuh hat wie angegossen gesessen. Er war zwar etwas teurer als gehofft, aber sonst war er einfach perfekt. Super weiches Nappaleder, dunkelblau, hoch geschlossen, mit Schnürsenkeln. Er hat sie gleich anbehalten. Und weil es das erste Paar Schuhe war, gab es gleich noch Geschenke: eine Plüschfigur und eine kleine Tasse. Das fand ich nett. Ich denke, wenn dieses Paar zu klein ist, bekommt er dort seine nächsten Schuhe angemessen. Beim Gehen hat B. sich vor lauter Winken kaum beruhigen können.

Danach hatten wir dann den Salat. Wozu wir einen Kinderwagen mit hatten, wussten wir dann auch nicht. Der Kleine läuft! Ohne Pause! Den ganzen Weg zum Auto. Es war toll!!!


Übrigens werden Krabbelschuhe auch noch bestellt. Und wenn ich sie nur als Hausschuhe nehme. Aber es gibt so schnuckelige Modelle...

Freitag, 13. Februar 2009

Gerade noch hier im Wohnzimmer

...und jetzt "schon" im Bett!

Wie schön haben es Eltern, die ihren Nachwuchs nach Belieben im Kinderzimmer ins Bett legen können. Ich beneide meine Freundin immer nach Kräften. Sie sagt manchmal so witzige Sachen. Zum Beispiel heute; da sprach sie zu mir "Der C. ist ja noch so krank. Heute habe ich ihn in unser Bett geholt, aber da wollte er einfach nicht schlafen."

B. "musste" erst noch mit dem Telefon 20 Mal um den WOhnzimmertisch rennen. Hat aber geholfen.

Hossa!

Drei Gläser Rotwein machen entschieden betrunkener als drei Gläser (ach, was sage ich FÄSSER!) Bier.

In diesem Sinne: Prost!

PS: Verdammt! Ich zahle einen hohen Preis für meine Trunksucht. Jetzt muss ich mit dem armen, warmen, schlafigen Hund raus -während er sich mit dem Kind im Bett herum ärgert. Das ist die Wahl zwischen Ch... (Na, Sie wissen schon... Es ist spät, ich habe Wein getrunken... Diese griechischen Dingens eben... Eins schlechter als das andere riecht, und so...)

Unsere abendliche Routine

Ich bereite B.s Abendessen vor. Wir räumen"zusammen" auf. Dann wird er im Kinderzimmer gewindelt und für die Nacht umgezogen. Wir gehen zur Tür. Dort bleiben wir dann stehen, wünschen dem Kinderzimmer und allen Spielsachen eine gute Nacht, versprechen dem kleinen roten Auto, dass morgen wieder auf ihm gefahren und gehupt wird. Dem Hampelmann wird etwas ähnliches versprochen. Die kleinen Bärchen an der Tür (die dort als Namensschilder kleben) werden in die Pflicht genommen. Jeden Abend wird ihnen die Verantwortung für das Kinderzimmer übertragen. Dafür streichelt der B. sie dann auch und ich muss den gelben Bären knutschen. Danach küßt B. den grünen und den roten Bären. Dann löschen wir das Licht, klettern über das Türgitter und winken nochmal ins dunkle Zimmer. Er ist mit Feuereifer bei der Sache. Er fängt schon an zu winken, wenn ich beginne, meinen täglichen Text abzuspulen. Anschließend gibt es Abendessen. Wir gehen danach ins Bad. Er kennt auch dort die Reihenfolge: erst Zähne putzen, dann Gesicht und Hände waschen, anschließend eincremen. Wenn ich nach dem Waschen aufstehen will, zeigt er auf die Cremedose. Und wenn ich nach dem Zähne putzen dumm tue und frage, was ich wir denn jetzt machen müssten, zeigt er sofort auf den Lappen und die Cremedose. Offenbar findet er das alles prima. Zum eincremen sage ich auch immer einen Spruch auf. Er hält dabei ganz still. Lasse ich mein Gedicht weg, zappelt B. Danach geht es ins Bett. Ich drücke ihn noch einmal ganz fest, wünsche ihm eine gute Nacht und schöne Träume, sage ihm, wie lieb ich ihn habe und lege ihn ins Bett. Dann gibt es den Nuckel (jaja, soll langsam weg, die Zähne blabla) und ich hoffe, dass er bald einschläft. ;) Mal klappt es, mal nicht. Dann sitze ich ziemlich lange an seinem Bett.

Was das Kind schon alles kann!!!

Ich staune über meinen B.! Er hat wieder fast unbemerkt so große Entwicklungsprünge gehabt. Eine kleine Aufzählung, damit ich mich später erinnern kann, ist mal wieder nötig.

Mittlerweile kann er sich (nicht nur mir gegenüber) schon recht deutlich verständlich machen. Er zeigt auf Dinge, die er möchte.

Auf dem Arm drückt, schiebt und knuffpufft er seinen Träger in die "richtige" Richtung. Das tut er so vehement, dass ihm wohl eine große Karriere als Dressurreiter bevor steht. ;)

Er läuft wirklich schon sehr sicher. Gekrabbelt wird nur noch, wenn er müde ist. Er kann auch schon rennen. Das tut er am liebsten, wenn ich ihn "jage". Er quietscht vor Vergnügen, wenn ich rufe "Jetzt kommt die Mama und fängt dich ein!"

Neulich hat er 3 Bausteine auf einmal transportiert. In jeder Hand einen -und einen trug er im Mund. Wir haben einen Hund. Man merkt es! :)))

Er sagt laut und deutlich ja. Er sagt "Na!" für nein. Wenn er etwas tut, von dem er weiß, dass es nicht so toll ist, sagt er "Bah!" (So hört man ihn manchmal auch an der Steckdose spielen... *seufzseufzseufz*) Er zeigt auf Dinge und sagt "Da!" Banane heißt "Ngaaa!" Der Hund heißt "Aaaa!"

Er kennt Körperteile und Dinge & zeigt auch auf sie:
-Nase (im Bilderbuch und "in Echt")
-Augen (im Bilderbuch und "in Echt")
-Ohren (im Bilderbuch und "in Echt")
-Mund (im Bilderbuch und "in Echt")
-Hand
-Fuß
-Lampe
-Hose (im Bilderbuch und "in Echt")
-Socken (im Bilderbuch und "in Echt")
-Hut und Mütze
-Fenster
-Vogel (im Bilderbuch und "in Echt")
-Hund
-Katze
-Blumen und Pflanzen (im Bilderbuch und "in Echt")
-Stern (als Sticker am Schrank und in jedem beliebigen Buch)
-Getränk/Flasche/trinken (da haben wir ein Handzeichen für)
-Zahnbürste etc.

Dinge, die er auf Aufforderung tut:
-hinsetzen
-aufstehen
-liegenbleiben
-er setzt sich hin, wenn er Durst hat und zeigt "trinken" (Hier wird nur im sitzen getrunken. Ich finde dieses Rumgerenne mit Flasche oder Tasse ätzend -auch bei anderen Kids.)
-winken (Und er liebt es, wenn zurück gewinkt wird.)
-Körperteile zeigen
-Gesicht abwischen, wenn man ihm ein Tuch gibt
-Stern suchen im Bilderbuch, z.B.
-Dinge holen (Bausteine etc.)
-"B., die Puppe hat Hunger. Gibst du ihr bitte etwas zu essen?" Schwups wieselt er los um seine Zauberpuppenflasche zu holen. Die hält er der Puppe dann an den Mund, macht kurz und zufrieden "Hmm!" (im gleichen Tonfall, wie ich "So!" sage, wenn etwas erledigt ist) und fertig sind die beiden. Süß!

Dinge, die er gerne tut:
-Zähneputzen am Abend!!! Das Highlight des Tages! Jeden Abend überlege ich: "B. war heute so brav. Ob B. jetzt Zähne putzen darf?" und B. quietscht los und zeigt zum Badezimmer. Dort darf er als Erster "putzen", danach die Mama.
-die abendliche Routine abarbeiten findet er toll Ich mache daraus besser mal einen Extra Post, sonst wird das hier zu unübersichtlich.
-B. badet gerne Für seinen Geschmack machen wir das wohl zu selten.
-auf dem Arm getragen werden
-Türmchen umschmeißen Er kann es nicht "ertragen" wenn mehr als 2 Bausteine aufeinander liegen. *ggg*
-Brummkreisel vorsichtig hoch heben, wenn er sich noch dreht
-Bilderbücher (umblättern, kauen, ansehen -in der Reihenfolge)
-lachen
-kichern
-er rennt gerne vor mir weg und versteckt sich (sein lautes Kichern verrät ihn)
-Kuckkuck spielen
-Klammern aus dem Beutel räumen
-Dinge, die klappern, rasseln oder scheppern, wenn man an ihnen rüttelt bzw. sie schüttelt
-Schubladen auf und zu schieben
-im Bett kuscheln Er kommt dann angerobbt, kniet sich vor mich, grinst mich an und fällt mit weit ausgebreiteten Armen auf mich. Und mein Herz platzt fast vor Liebe! <3
-toben Je wilder, desto besser! Ich habe immer gedacht, so ausgelassen würde man mit ca. 6 jährigen toben! Kopfüber vom Arm hängen, wild drehen, hopsen, dolles Abkillern -das ist seine Welt!
-Lampen und helles Licht
-Mama "Fragen stellen" Er zeigt auf Dinge, die er noch nicht kennt und ist erst zufrieden, wenn ich eine lange Geschichte dazu erzähle in der der Gegenstand mehrfach vorkommt. Vor etwa 2 Wochen stand der Mond tagsüber am Himmel. Er fand das faszinierend. Gestern erst hat er "gefragt", wo der Mond jetzt ist. Ich schätze, das verstehen Nicht-Eltern kaum, dass man sich so gut verstehen kann, wenn die Kommunikation eigentlich so einseitig ist. Aber er zeigte immer wieder in den Himmel, der gestern dunkel und bedeckt war. Ich brauche auch immer recht lange, bis ich verstehe. Meine Antwort, heute scheine die Sonne eben nicht, reichte nicht aus. Wieder und wieder hat er gezeigt. Bis mir ein (kleines) Licht aufging. "Du willst wissen, wo der Mond ist?" "Ja!" "Den kann mann heute nicht sehen, es sind zuviele Wolken am Himmel. Eigentlich kann man ihn in der Nacht am besten sehen." "Da!" "Ja, es ist dunkel, aber noch nicht Nacht!" -Stilles Grinsen auf beiden Seiten. Also, ich habe in solchen Momenten das Gefühl, er versteht mich. Und ich freue mich, weil ich ihn verstanden habe.

Dienstag, 10. Februar 2009

Das ist er!!!

Habe ich nicht neulich erst bei Kaleema gepostet, dass die um sich greifenden, kindlichen Schlafstörungen nur eine Ursache haben könnten? Na? Hab ich oder hab ich nicht?!

Das ist der Stein des Anstoßes, sozusagen.

Gott, wie ich es liebe, wenn ich recht habe...

Und der Artikel stand in der Tagespresse. Also nix mit VOLKSzeitung oder so.