Dienstag, 9. Dezember 2008

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Nachtschlaf

...wird hoffentlich überbewertet.

Ich. Bin. So. Müde. Ich könnte nur noch stöhnen. Und jammern. Und überhaupt. Seit etwa einer Woche schläft der Kleine wieder schlechter. Ich hatte gehofft, dass wir unsere Kind-schläft-mies-Phase überwunden hätten, aber offenbar war es nur einem Wachstumsschub geschuldet, dass Baby mehr schlief. Wir hatten sogar ein 2.(!!!!!!!) Tagschläfchen. Es war himmlisch. Wer kein Kind mit einer "Schlafdauer an der untersten Grenze zum Behandlungsbedarf" (O-Ton Kinderärztin) hat, kann meine Probleme möglicherweise nicht nachvollziehen. Unser Sohn schläft immer schon recht wenig. Seit er 5 oder 6 Monate alt ist, hat er nur einen, sehr kurzen Mittagsschlaf von maximal 1 Stunde gehalten. Andere Kinder knackten da noch 3-4 mal täglich weg. Vor etwa einem Monat nach dem letzten Wachstumsschub mit den vielen Zähnen hat er plötzlich statt mittags vormittags geschlafen und zusätzlich um 17 Uhr eine weitere Poofelrunde eingelegt. Das scheint vorbei zu sein. Er schläft zwar immer noch hin und wieder am Nachtmittag, wird dann aber nachts wach. Also, richtig wach. Will sagen: Baby sitzt im Bett und will spielen. Um ein Uhr nachts. Neben seiner tiefschlafenden Mutter. Und dem schlafenden (=komatösen) Vater, der bisher weder von Babygebrüll, noch von "Du bist dran!"-murmelnden, tiefschlafenden Blogschreiberinnen geweckt werden konnte. Und dann sitzt dort also unser Kind und langweilt sich. Sehr. Und nach kurzer Zeit ärgert es sich -auch sehr! Denn, ach, der Schlafsack beengt und behindert ihn beim spielen, klettern, krabbeln und stehen. Gut, dass das so ist. Denn sonst würde ich selten etwas merken. Ich bin nämlich vom täglichen Kinderdauerbespaßen sehr müde. Der Zwerg weint und schimpft also. Ich werde wach. Der Zwerg wird nach kurzer Lagesondierung (=Augen minutenlang unter Schmerzen öffnen. Ich bin sooo müde.) dichter geholt, getröstet und gestillt. Das letzte Wort ist allerdings Spott. Denn nach dem Essen ist das Kind, von neuer Energie durchflutet, nur noch munterer. Die nächsten 2 Stunden bestehen dann für mich darin, dass Kind vom Absturz aus dem Bett abzuhalten, kneifende Hände abzuwehren, Nuckel zu suchen und wieder zu platzieren etc. Bis er endlich wieder schläft. Irgendwann. Meist sehr früh morgens. Leider. Dumm ist es dann, wenn ich in den folgenden Tagen viel Kaffee trinke. Ich gehöre nämlich zu denen, die nach Koffeingenuß nach 14 Uhr erst wieder ab ca. 3 Uhr morgens schlafen können. So liege ich dann wach neben 2 schlafenden, kuschelig warmen Menschen und warte darauf, dass der kleinere Mensch erwacht, um zu spielen, damit ich ihn davon abhalten kann. Und ich hätte meist genau dann so gerne und so gut geschlafen. Es ist ein Dilemma. Wenn ich keinen Kaffe trinke, halte ich den Tag nicht durch. Wenn ich Kaffe trinke, halte ich auch noch die halbe Nacht durch, sehe aber am nächsten Tag nicht ganz so frisch aus. Die Alternative habe ich dann heute morgen. Gestern trat ich kaffeetechnisch kürzer. Aber ich arbeitete viel. Ich habe den neuen Schreibtisch aufgebaut, das Kind beschäftigt und versorgt, 2 Maschinen Wäsche gewaschen, das Wohnzimmer gewischt und das Parkett poliert, den Hund ausgeführt, den neuen Schreibtisch eingeräumt, den Rechner wieder angeschlossen (bis auf's Internetzkabel). Und daher habe ich nachts gut geschlafen. Obwohl Baby wieder eine Spielrunde von diesmal über 2 Stunden (habe 2 x Hörspiel á 55 Minuten plus 25 Minuten Hörspiel Nr.3 erleben dürfen) hinlegte. Warum werde ich aber um 6 Uhr morgens wach? Ich hatte noch nicht ausgeschlafen. Nein, das wüßte ich. Es ist ungerecht. Ich hoffe, das Müttermantra "Es ist nur eine Phase. Es geht vorbei." bezieht sich auch auf Mütter und nicht nur auf das Verhalten der Kinder.

8 Stunden am Stück schlafen. Das ist eigentlich alles, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Danke schon mal im Voraus, lieber Weihnachtsmann!

Freitag, 28. November 2008

Ich werde besser!!! ;)

Süß ist gar kein Ausdruck

Baby stellt sich seit einigen Tagen alleine hin. Heute hat er wirklich jede Gelegenheit genutzt. Als ich die Betten bezogen habe, stand der Kleine am Schrank und patschte auf den Spiegel. Ich sagte zu ihm: "Guck mal, da ist ja ein ganz süßer, kleiner Junge im Spiegel." Er lachte sein Spiegelbild an und mich strahlte er so auch an. Als ich dann noch sagte: "Wink dem kleinen Jungen mal zu!" und er es tat, bin ich fast umgefallen. Aber das Beste war dann die Reaktion auf meine Aufforderung, dem kleinen, lachenden Jungen ein Küsschen zu schenken. Baby warf sich mit weit aufgerissenen Mund auf sein Ebenbild. Es war göttlich!

Wirklich erstaunlich, wie viel er schon versteht! So "einfache" Dinge, wie "Setz dich hin!" oder "Laß los!" macht er quasi nebenbei. Dinge, die er auch schon spielend schafft sind:
- "Laß Mama/Papa/Oma mal abbeißen!" <-Klappt z.Z. noch super! ;)
- "Gib mir mal deinen Nuckel!" <- Seine Lieblingsbeschäftigung morgens im Bett. Da bekommt man das gute Stück allerdings ungefragt in den Mund gedrückt.
- "Guck mal, da oben ist ein Flugzeug!" <- Er guckt angestrengt nach oben.

Der Satz: "Leg dich wieder hin!" führt momentan allerdings zu mittelschweren Wutausbrüchen. Nein, also still auf dem Wickeltisch liegen, gefällt ihm gar nicht! Aber nach Aussage seiner Oma in Bochum hat sein Onkel schon mit 8 Monaten den Kopf auf den Boden gehauen, wenn etwas nicht wunschgemäß ging. Ich fürchte mich vor der "echten" Trotzphase. Man steht den Ereignissen doch recht hilflos gegenüber. Ich habe nicht damit gerechnet, dass das so zeitig los geht.

Aber alles in allem bin ich sehr zufrieden mit seiner Entwicklung. Im motorischen Bereich macht ihm niemand etwas vor. Und ass er bald sprechen will, beweist mir sein tagtägliches Geplapper. Vor 2 Wochen habe ich in seinem Kalender notiert: "B. füllt Gesprächspausen gekonnt mit seinem Geplapper." Unnötig zu erwähnen, dass dieses Plappern meiner Sprachmelodie ähnelt, oder. Hihi! Mein Sohn eben! Und wenn man nach der Lautstärke des Geplappers geht, ist er natürlich auch Sohn seines Vaters!!!

Ich bin nahezu taub

...wenn man dem folgenden Test glauben schenken darf. Erschreckend!

Donnerstag, 27. November 2008

Nachbarn

Meine Nachbarn sind im Prinzip sehr unterhaltsam. Nicht, dass ich sie besonders gut leiden könnte -nein, dass nun wirklich nicht! Aber es vergeht doch kein Tag, an dem ich nicht wieder etwas zum nachdenken oder lachen bekäme.

Heute zum Beispiel: der Vater war schneller an der Tür, als die Postfrau bei uns klingelte. Wir hatten zwar nirgends etwas bestellt, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt. ;) Sie hatte tatsächlich ein Päckchen. Leider, leider eben für die Nachbarin, die direkt unter uns wohnt. Ich sag es nicht gerne, aber bei mir wäre die Dame mit dem gelben Shirt ihre Sendung nicht losgeworden! Nicht, dass ich generell meinen Nachbarn nichts Gutes gönne. Nein, so ist das wirklich nicht. Das Problem liegt ganz einfach darin, dass die Pakete und Päckchen besagter Nachbarin mir einfach für Taaaaaaaaaaaage den Flur verstellen. Da kommt höchst selten jemand, der den Ramsch dann mal abholt. Ätzend! Um ein Paket (groß und schwer) habe ich sogar schon herum saugen müssen. Erwähnte ich eigentlich, dass meine Nachbarin verheiratet ist und einen Sohn hat? Nein? Ist aber für den Drive der Story auch noch wichtig. Denn (Trommelwirbel) beide sind arbeitslos, schwer übergewichtig (ob es einen Zusammenhang gibt) und den ganzen Tag zu Hause. Ja, richtig gelesen: in der Wohnung unter uns befinden sich stets mindestens 2 Erwachsene, die die Tür nicht öffnen! Woher ich weiß, dass die Beiden daheim sind? Ich höre sie husten. Jetzt nicht einfach nur so hin und wieder. Nein, es ist die unappetitlichwe Art. Der Sohn hat so ein zwanghaftes "Ähäh äääääh!" und der Vater rotzröchelt. Ich kann das nicht anders erklären. Aber man kennt doch dieses Geräusch von Männern, die morgens ihre Kehle befreien müssen. Ungefähr so klingt er auch immer. Scheint eine allergische-asthmatische Komponente zu haben -hoffe ich! Das meine Nachbarin sich auch gerne mal "anonym" über Lärm (wir bewegen uns zu laut; der Hund hat Krallen, die auf 2qm Parket klicken; wir singen laut Kinderlieder) beschwert, erwähne ich in dem Zusammenhang nur zu gerne.

Tja, in Anbetracht der Uhrzeit kann ich sicher davon ausgehen, dem Päckchen heute nacht Asyl gewähren zu dürfen.

PS: Liebe Frau Nachbarin, sollten Sie sich erkannt haben, machen Sie sich nichts draus. Kann ja jedem mal passieren. Oder so... ;)

Mittwoch, 26. November 2008

Na, immerhin...



Dafür, dass ich bisher kaum etwas geschrieben habe, finde ich dieses Urteil gut. Also eher befriedigend... Na, Sie wissen schon! ;)

(Diesmal hab ich den Link eiskalt bei Frau Schlapunzel geklaut.)