Freitag, 16. April 2010
Die Hoffnung
gefunden bei ihr.
kann man sich auch hier ansehen.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Der Weihnachtsbaum
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
Von allen den Bäumen jung und alt,
Von allen den Bäumen groß und klein,
Von allen in unserm ganzen Wald,
Was mag doch der allerschönste sein?
Der schönste von allen weit und breit
Das ist doch allein, wer zweifelt dran?
Der Baum, der da grünet allezeit,
Den heute mir bringt der Weihnachtsmann. -
Wenn Alles schon schläft in stiller Nacht,
Dann holet er ihn bei Sternenschein
Und schlüpfet, eh' einer sich's gedacht,
Gar heimlich damit ins Haus hinein.
Dann schmückt er mit Lichtern jeden Zweig,
Hängt Kuchen und Nüss' und Äpfel dran:
So macht er uns Alle freudenreich,
Der liebe, der gute Weihnachtsmann.
Was ich damit sagen will? Lange gesucht, endlich gefunden: der schönste Baum von allen! Jetzt steht er hier und wartet auf seinen großen Tag. Der Kleine war ja heute beim aussuchen dabei. Seitdem kann er auch ein neues Wort: Baum. Er spricht das wirklich extrem deutlich aus. Ich fand seine Aufregung niedlich. Weil ich ja nur 2 Hände habe, musste der Baum im Auto warten. Wir waren nämlich heute auch noch auf einem kleinen, feinen (in Wirklichkeit langweiligen und teurem) Weihnachtsmarkt. Dadurch und durch den Baumkauf waren wir erst relativ spät zu Hause. Der Kleine hatte Hunger. Ich steckte ihn in seinen Schlafanzug und wir aßen zu Abend. Dabei kreisten seine Gedanken nur um ein Thema: den Weihnachtsbaum.
"Mama?"
"Ja?"
"Baum! ...Auto!"
"Ja, der Baum ist noch im Auto. Den hole ich hoch, wenn du brav im Bett liegst und schläfst."
"Ja. Baum!"
usw. usf.
Auf sein Gesicht morgen früh bin ich gespannt. Immerhin steht das Objekt seiner Begierde direkt hier im Wohnzimmer. Ich hoffe, das gute Stück erlebt Weihnachten noch und sieht bis dahin nicht völlig gerupft aus!
Der Plan geht ja eigentlich so: ich schmücke den Baum erst Heiligabend nach dem Kaffee trinken während der Kleine spazieren geht. Wenn er dann wieder heim kommt, sollen seine Augen strahlen. Der Baum sieht dann nämlich hoffentlich superduperoberhammertoll aus und nur die Lichterketten am Baum sind angeschaltet. Unter dem Baum warten dann seine Geschenke auf ihn. Geschenke werden in meiner Familie für Kinder übrigens nicht eingepackt.
Wie macht ihr das? Welche Traditionen habt ihr? Worauf freut ihr euch am meisten?
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Gefunden habe ich das Gedicht übrigens auf dieser Seite.
Ein Witz
"Mama, A-a!", sprach das Kind, produzierte noch mit seinen Lippen eine lautliche Ummalung für ein *räusper* bestimmtes Körpergeräusch und lachte die dreckigste Lache, die man sich bei einem fast Zweijährigen überhaupt nur vorstellen kann.
"Papa, A-a!", dieser super lustige Witz sorgt gleich für den nächsten Lachanfall bei meinem kleinen Komiker.
"Oma, A-a! Kitty, ka-ka!!!", sprachs, pupste noch etwas vor sich hin und gab sich seinem Lachflash hin. Kurz unterbrach er sich um mir noch folgendes mitzuteilen: "Dinah, A-a! Wauwau, A-a!!! Pups! Uiuiuiiii!"
Kommentare, die man in meinem Job nicht hören möchte
Unschlagbar folgender Dialog:
Die Dame ist weit über 80 Jahre alt. (Nur zu ihrer Ehrrettung!) Ich komme seit 3 oder 4 Wochen regelmäßig von Montag bis Freitag und gebe ihr ihre Tabletten, messe den Blutdruck usw.
Sie: "Ach, das ist ja schön, dass Sie heute wieder hier sind Frau ..ääh..."
Ich: "Schwester Katja."
Sie: "Ja, das wechselt ja so oft bei Ihnen. Ständig neue Gesichter."
Ich: "Ich weiß ja, dass es schwierig ist, mit den wechselnden Aushilfen am Wochenende."
Sie: "Ja, immer kommt jemand anderes!"
Ich: "Aber wir bemühen uns sehr um Kontinuität."
Sie: "Ja. Kommen ja auch immer wieder die gleichen. Aber die wechseln so oft."
Ich: "Äh... Ja." (Mit solchen Aussagen lernt man zu leben.)
Schweigen. Jeder schien so den eigenen Gedanken nach zu hängen.
Sie: "Was machen Sie eigentlich beruflich?"
Ich: "Äh?! Wie bitte? Ich bin Krankenschwester."
Sie: "Ach, das ist ja interessant! Und wo arbeiten Sie?"
Ich: "Ich arbeite bei einem ambulanten Pflegedienst."
Sie: "Ach, das ist ja sicher sehr anstrengend! In welchem Krankenhaus arbeiten Sie denn?"
Ich: "In keinem Krankenhaus. Ich pflege Menschen in ihrer gewohnten Umgebung. Menschen wie Sie."
Sie: "Ich bin ja nicht krank."
Ich: "Nein, aber Sie müssen ja Ihre Medikamente nehmen, damit Sie nicht krank werden und gesund bleiben. Und deswegen kommen meine Kollegen und ich."
Sie: "Das ist aber schön!"
Ich: "Öööööh... Ja! Trinken Sie ruhig das ganze Glas aus. Ich schenke Ihnen gerne noch etwas ein."
Wirklich, das war der Kracher!!! Von diesem Gespräch zehre ich schon lange. "Was machen Sie eigentlich beruflich?!" Klar, im Hauptberuf konstruiere ich Raketen und erfinde eine Maschine mit einem Wirkungsgrad nahe 90%. In meiner Freizeit gehe ich dann zu wildfremden Menschen in Wohnungen und spiele mit den lustigen, bunten Tabletten. Schenkelklopfer, aber dermaßen was von! :D
Jauchzet, frohlocket!
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Wenn morgen die superdupernette potenzielle Chefin anruft, könnte ich sogar ohne Klopfzeichen am Telefon mit ihr kommunizieren.
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Liebes Universum, bittebittedanke laß sie morgen hier anrufen. Ich halte diesen Affenstall in dem jetzt mein Geld verdiene kaum noch aus. *fleh*
Montag, 14. Dezember 2009
Wuuuuuaaaah! Aufregend!
Die Verkäuferin im Schreibwarenladen war dermaßen unfreundlich, dass ich mir ein "Frohes Fest" geklemmt habe. Pöh.
Aber die Dame in der Post war nett. Wollen wir mal hoffen, dass das wichtig war. ;)
Ich bin so was von aufgeregt!