Freitag, 30. Januar 2009

Nachtgedanken

Wer hat eigentlich beschlossen, dass das Fernsehprogramm am Freitag genau so schlecht zu sein hat, wie das am Samstag??? Früüüüüüüüüüüüher, als die Cowboys noch auf Dinosauriern ritten, kam wenigstens am Freitag noch der eine oder andere akzeptable Film. Aber heute? Einzig Arte brachte einen Film, der nicht völlig sinnentleert war. Allerdings war der leider auch nicht so der Kracher. Hach, damals...

Und wer erinnert sich außer mir noch gerne an R.TL-SamstagNacht? DAS war doch klasse! Damals...

Spaß!

Der Kleine war heute echt Zucker! Meine Mutter hatte Überstunden, die sie abbauen mußte. Deswegen hatte sie gestern überraschend erfahren, dass Freitag frei haben wird. Wir hatten lange nichts mehr zusammen unternommen. Da das Wetter momentan wirklich unangenehm ist, fielen solche schönen Alternativen wie Zoo oder langer Waldspaziergang aus. Schlußendlich waren wir in einem Möbelhaus, das namentlich nicht genannt werden möchte.

Morgens haben wir gemütlich zusammen gefrühstückt. Sie war ganz begeistert, wie schön B. mittlerweile isst. Immerhin bekam er nur "Pampe" als sie das letzte Mal für die Raubtierfütterung beim Kindelein verantwortlich war. Er sieht aber auch so knuffig aus, wie er alles ganz genau beobachtet und dann sein Essen einfordert. Er findet Brote schmieren total interessant. Ganz genau schaut er, ob ich das gleiche wie er esse. Und wenn es verschiedene Brotbeläge gibt, isst er teilweise abwechselnd, dann wieder hintereinander die besonderen Leckerbissen. Ich finde es auch spannend, ihn zu beobachten. Bisher kann ich noch nicht klar ausmachen, ob er lieber süß oder herzhaft isst. Ich mache einfach beides fertig. Bei seinem gesegneten Appetit muss ich mich nicht um etwaige Reste sorgen.

Die Autofahrt war auch klasse. Es war seine erste längere Fahrt nachdem ich den Kindersitz in Fahrtrichtung gedreht habe. Er hat aus dem Fenster geschaut und war dadurch ziemlich abgelenkt. Klar, es wurde auch mal kurz gemeckert. Aber diese Gurte fesseln den Zwerg wirklich ziemlich an den Sitz. Er tut mir schon leid. Ein wenig mehr Bewegungsfreiheit wünschte ich ihm auf jeden Fall!

Im Laden selbst war er einfach nur lieb. Er "zeigte" uns viel; forderte wie immer viele Erklärungen ein. Zwischenzeitlich verlor er sein Herz an eine knallrote Spardose in Schweineform. Wir konnten diese heftige, leidenschaftlich Beziehung allerdings kurz vor den Kassen glücklich beenden. Dass er heute ein "Omakind" war, brauche ich wohl nicht erwähnen. Sie durfte (musste) ihn permanent tragen. Unwillig ließ er sich kurzzeitig auch von mir herum schleppen. Aber wie gesagt: höchst ungern!

Die Rückfahrt war so easy wie der Hinweg. Und schön geschlafen hat er dann auch, als wir zu Hause waren.

Meine Freundin fragte noch, wie teuer der Ausflug geworden sei. Dann wollte sie wissen, was wir gekauft hätten. Ja... Äh... Puh, keine Ahnung! Eigentlich wollten wir "nur mal gucken" Eine Schranksicherung für unter 5 €, ein Netz für 99ct. Ich weiß nicht, wohin das Geld ist. Weg! Einfach so!!! Furchtbar. Das einzige was mich tröstete, war ihre eigene Geschichte. Sie war letztens mal nach Plastikdosen gucken. Hat bekommen, was sie wollte -und 80 (!!!) € ausgegeben. Möglicherweise haben die in ihrem furchtbaren Dauerklanggeriesel unterschwellige Botschaften versteckt? Anders kann ich mir das kaum erklären!

Donnerstag, 29. Januar 2009

Haartracht 2009

Meine schlimmsten Befürchtungen, auszusehen wie ein Wookie, haben sich bestätigt. Meine Mutter empfiehlt mich nun dringend einem Friseur. So, wie es aussieht, schaffe ich es entweder bis zum 11. Februar zum Friseur oder ich laufe für (gefühlt) immer mit einer Matte herum. Mittlerweile läuft meine schlappe Haartracht unter dem Logo "Unfrisierbar". *quengel*

Schöne Musik

Ich hoffe, ich muß jetzt nicht GeMaGebühren zahlen, wenn ich mal rasch Deine Mattscheibe verlinke. (Wer mir eine bessere Übersetzung liefert, die mindestens ebenso witzig ist, ist herzlich willkommen!)

Ich mag die 3 Herren doch aber so furchtbar gerne. Und dieses Video dazu ist super! Da haben der Zwerg und ich heute super zu getanzt.

Und erwähnte ich schon, dass Martin dieses Lied in Berlin nur für mich gesungen hat? Er hat mich angesehen!!! *kreisch*

*umplumps*

Und das Lied ist zwar nicht von Lieblingsband forever, aber trotzdem auch einer auf der ewigen Top-100-Liste!

Langsam wird es gruselig!

Heute war ja wieder Spielgruppe. Wie durch ein Wunder entwickelte sich doch mal ein Gespräch. Es ging um die zukünftige Kinderbetreuung. Alle Eltern, die heute dort waren haben das gleiche Problem. Es ist unklar, ob und wo das Kind betreut werden wird.l
B. ist in der Gruppe mit einem Jahr der Älteste. Ich wurde also gefragt, ob er denn im Frühjahr in die Kita käme. Und wo? Nein, auch erst im September -wenn überhaupt.

Hier wird die "Eingärtnerung" generell als Zufallstreffer für die Eltern unplanbar gemacht. Kann klappen, muß aber nicht. Statt eine zentrale Anmeldung aller Kinder die Betreuungsbedarf haben, vorzunehmen und dort auch gleich zu gewichten, wer den Platz wo am dringensten benötigt, artet es nun zum Spießrutenlauf aus. Man muß sich hier an allen in Frage kommenden Kitas direkt nach der Geburt (in einigen Einrichtungen auch schon in der Schwangerschaft!) anmelden. Generell ist es so, dass zwar eigentlich eine Aufnahme in die Kita zu jeder Zeit möglich sein sollte. Immerhin besteht ja ab dem 3. Geburtstag ein Rechtsanspruch auf die Betreuung. Trotzdem ist es im gesamten Stadtgebiet unmöglich eine Einrichtung zu finden, die "mitten im Jahr" aufnimmt. Das Kindergartenjahr beginnt am 1.September. Deswegen habe ich meine Elternzeit extra bis Oktober 2009 geplant.

Für mich gibt es nur 2 Kitas, die überhaupt nahe genug sind und zeitig genug öffnen. Ich muß eigentlich um 6:00Uhr zur Arbeit fahren, wenn ich pünktlich um 6:45 Uhr anfangen will. Ein Gespräch mit meiner Chefin im letzten Jahr ergab, dass sie auf Einhaltung des Dienstbeginns besteht. Auch eine geplante "Verspätung" bis 7:00 oder 7:15 Uhr wird sie nicht hinnehmen. Das bedeutet für den Zwerg und mich, dass wir uns ab September um 5:50 Uhr vor die Kita stellen und hoffen, das die "Tanten" pünktlich sind. Dann muß ich meinen Sohn so schnell wie möglich ausziehen -und gehen. Lange Verabschiedungen sind unmöglich. Eine ruhige Atmosphäre schaffen wir uns so sicher auch nicht. Es wird für alle Beteiligten streßig, hektisch und sehr unangenehm werden. Durch meinen weiten Weg zur Arbeit nutzt es mir also auch nichts, wenn ich auf eine dritte Kita, die zu weit entfernt liegt, aber auch schon um 6:00 Uhr öffnet hingewiesen werde. Das bedeutet für mich, dass ich jeden Tag zu spät käme, egal, was ich vorher tue oder lasse. Der Kleine würde mich morgens nicht mehr entspannt erleben, da der Druck so wirklich unerträglich würde. Bei den beiden Kitas in der Nähe müßte ich immerhin "nur" zu schnell fahren und ein Ticket riskieren, käme aber immerhin halbwegs pünktlich.

Es ist ein Dilemma! Einerseits will ich wieder arbeiten. Natürlich habe ich Freude daran, meinen Sohn aufwachsen zu sehen. Aber mir fehlt eben auch der Außenkontakt und die Bestätigung, dass ich meine Arbeit gut mache. Andererseits habe ich keine Lust wegen der Arbeit jeden Morgen mit meinem Kind als Überlebenstraining zu gestalten. Wenn ich mir so durchlese, wie zukünftig 5 von 7 Wochentagen beginnen, bin ich schon satt. Wir haben auch über Tagesmütter gesprochen. Da gibt es hier offenbar ein besonderes System, dass ich noch nicht richtig verstanden habe. Scheinbar gibt es Tagesmütter, deren Plätze über das Jugendamt vergeben werden. Man kann sich wohl auch "freilaufende" Tagesmütter suchen, bekommt dann aber evtl. Probleme bei der Finanzierung. Ich versuche noch, mir Klarheit über die wirklich Umstände zu verschaffen.

Dank Petra weiß ich nun immerhin schon grob, worauf es bei der Suche nach einer Tagesmutter ankommt. Glücklich machen mich beide Gedanken nicht. Der Betreuungschlüssel ist in den beiden Kitas ziemlich schlecht, aber das scheint in unserem Bundesland üblich zu sein. Letztens las ich, ein optimaler Schlüssel für die Gruppe der unter Dreijährigen wäre 1:4. Hier kommen wohl ca. 8 Kinder auf eine Erzieherin. Das klingt dann schon mehr nach verwahren als nach erziehen. Aber darüber klage ich erst richtig laut, wenn es tatsächlich soweit ist. Andererseits habe ich schon Angst, dass eine Tagesmutter schneller überfordert ist. In der Kita kann die Erzieherin sich Hilfe von Kollegen organisieren. Kann Probleme professionell besprechen und hat durch die anwesenden Kollegen eben auch soziale Kontrolle. Das alles fehlt bei einer Tagesmutter. Wenn sie erschöpft oder krank ist, wird sie sich möglicherweise nur noch darum kümmern, dass keiner blutet und niemand aus dem Fenster stürzt. Horrorvorstellungen habe ich bei dem Thema genügend...

Ich bin wirklich gespannt, wo das alles hinführt. Meinen Job kann und will ich nicht aufgeben. Uns würde das Geld fehlen. Einen neuen Job würde ich ja auch nur finden, wenn ich den Kleinen in einer Betreuung hätte. Und natürlich bekomme ich hier nur dann einen Betreuungsplatz, wenn ich einen Job nachweise...

Noch Fragen?!

Mittwoch, 28. Januar 2009

Verloren! Orientierungslos! Verwirrt!

Ich hab da neulich auf einem anderen Blog wieder einmal so witzige Links gefunden! Nur leider weiß ich nicht mehr, bei wem das war. Es tut mir schwerstens leid für den Herrn. Ich adle sonst jeden gerne. Solltest du, ja genau DU, dich angesprochen fühlen: Bitte, melde dich!!!

Also die Geschichte ging in etwa so:

Manchmal weiß man ja nicht mehr so genau, wo man steht im Leben.
Ich habe lange gesucht. Und irgendwann fand ich die Mitte. Solltest du also die Mitte suchen, bist du hier richtig. Aber wenn du jede Orientierung komplett verloren hast, dann bist du hier sicher besser aufgehoben. Aber eigentlich ist es besser, hier zu beginnen!

Ich bin ein Phänomen!

Ich bin tatsächlich der einzige Mensch auf der ganzen weiten Welt, der sich ganz alleine mit sich selbst streiten kann! Der Mann, der hier auch wohnt, behauptet steif und fest, dass ich an ALLEM Schuld sei.



Beschwerden zu Umweltverschmutzung, fehlendem Weltfrieden, Kinderarmut und Finanzkrise also bitte zu mir.